<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss'><id>tag:blogger.com,1999:blog-166941745901132908</id><updated>2009-07-26T12:54:11.484+02:00</updated><title type='text'>Der Dritte Ort</title><subtitle type='html'>- eine Handlungsgesellschaft -</subtitle><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/spuren.htm'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default?start-index=26&amp;max-results=25'/><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/atom.xml'/><author><name>Handlungsgesellschaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457142043603824709</uri><email>noreply@blogger.com</email></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>26</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-166941745901132908.post-264120461542996249</id><published>2009-07-24T18:12:00.011+02:00</published><updated>2009-07-26T12:28:49.179+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktionen'/><title type='text'>Wirtschaft</title><content type='html'>&lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="center"&gt;&lt;span style="font-family:Microsoft Sans Serif,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;&lt;b&gt;KÖLNER REGIONALFORUM &lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="center"&gt;&lt;span style="font-family:Microsoft Sans Serif,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;&lt;b&gt;FÜR ALTERNATIVES WIRTSCHAFTEN&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="center"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="center"&gt;&lt;span style="font-family:Microsoft Sans Serif,sans-serif;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;b&gt;29./30. August 2009, Köln&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="center"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;" align="center"&gt;&lt;span style="font-family:Freestyle Script,Times New Roman;"&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;Zukunftsfähige Modelle für Leben, Arbeit, Wirtschaften&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Samstag, 29. August&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;16 - 19 Uhr: Begrüßung, lange Vorstellungsrunde; Einige Kerninitiativen (etwa 6) sollten die Gelegenheit haben ihren Ansatz in einer 15minütigen Präsentation vorzustellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Sonntag, 30. August&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;10 Uhr Gemeinsames Plenum; 11 - 13 Uhr Open Space Arbeitsgruppen; 13 - 14:30 Uhr  Mittagsessen, 14:45 - 16:45 Open Space Arbeitsgruppen; 17 Uhr bis 18:00 Abschlussplenum&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Sonntag wird nach der Open Space Methode moderiert - es gibt also ein paar Regeln, aber so gut wie keine Vorgaben, die TeilnehmerInnen entscheiden selbst, welche Arbeitsgruppen angeboten werden und wer woran teilnimmt. Mehr Informationen dazu &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Space"&gt;hier&lt;/a&gt; oder &lt;a href="http://www.openspaceworld.org/german"&gt;hier&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;&lt;b&gt;Organisatorischer Kontakt&lt;/b&gt;&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(170, 221, 153);"&gt;regionalforumwirtschaft [at-Zeichen einsetzen] der-dritte-ort [Punkt] org&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;&lt;b&gt;Absicht:&lt;/b&gt;&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;Das Netzwerktreffen versammelt unterschiedliche Initiativen und Organisationen, die alternatives Wirtschaften real praktizieren. Was der Begriff „alternatives Wirtschaften“ bedeutet, wird dabei bewusst offen gelassen, das Spektrum der eingeladenen Projekte reicht von Arbeit, Leben, Ressourcen teilen, Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen bis zu Produktion und Geschäfte machen. Es  geht jedoch um zukunftsfähige Modelle für Leben, Arbeit und Wirtschaft, die sich an den Prinzipien der Nachhaltigkeit und sozialer und kultureller Integrität orientieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ziel des Treffens ist es zu prüfen, wo Möglichkeiten zur Kooperation bestehen, um  viel versprechende Ansätze weiterzuentwickeln oder bestehende Projekte auszubauen. Vielleicht können Initiativen, Gemeinschaften, aber auch Unternehmer durch neue Ideen bereichert, womöglich auch unterstützende Infrastruktur und dauerhafte Ressourcen geschaffen und bereitgestellt werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Treffen möchte Initiativen aus dem Kölner Raum miteinander vernetzen, die konkrete Modelle und Ansätze für alternative Wirtschaftsformen entwickelt haben oder entwickeln möchten. Angesprochen sind die Praktiker und Praktikerinnen, die sich um die Realisierung solcher Projekte für Arbeit, Leben und Wirtschaft auf regionaler Ebene bemühen. Beispiele sind: Erzeuger- und Verbrauchergemeinschaften, selbstverwaltete Betriebe, Kooperativen, Regiogeld, gemeinschaft-liche Ökonomie, Solidargemeinschaften für Kindheit, Alter, Krankheit und Erwerbslosigkeit, Cohousing, regionale Stoff- und Energiekreisläufe, Schenkökonomie, Tauschringe, Social Entrepreneurship und  Öko-Unternehmertum usw. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;&lt;b&gt;Initiatoren:&lt;/b&gt;&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;J. Lambing - European Business Council for Sustainable Energy (e5).&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;Der Wirtschaftsverband e5 wurde 1996 als Interessenvertretung jener Branchen und Unternehmen gegründet, die sich für eine nachhaltige Energieversorgung und ambitionierte Klimaschutzpolitik stark machen. e5 beschäftigt sich derzeit u.a. mit der Frage, was die Wirtschaft von nachhaltigen und innovativen lokalen Milieus lernen kann, um klimaschonende Lebensstile zu verbreiten und die notwendige technologischen Revolution zu fördern. Herr Lambing ist Geschäftsführer von e5.&lt;br /&gt;&lt;a href="www.e5.org "&gt;www.e5.org &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;J. Hülkenberg,&lt;/b&gt; &lt;a href="http://denkbar-mobil.de/"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 128, 0);font-family:Bradley Hand ITC,cursive; font-size:180%;"&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;denk!BAR® &lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;b&gt;mobil&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;J. Hülkenberg ist freiberuflicher Diplomsozialpädagoge, Berater des Diözesanrates Köln und  Mitbegründer der bundesweiten Initiative "&lt;a href="http://www.regionaler-aufbruch.de"&gt;Regionaler Aufbrauch&lt;/a&gt;". Die &lt;a href="http://denkbar-mobil.de/"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 128);font-family:Bradley Hand ITC,cursive;"&gt;&lt;i&gt;&lt;b&gt;denk!BAR®&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 128);font-family:Bradley Hand ITC,cursive;font-size:85%;"&gt;&lt;b&gt;mobil&lt;/b&gt;&lt;/span&gt; &lt;/a&gt;ist eine Heimstatt für kreative Denker, die auf lokaler Ebene Gemeinden, Initiativen, Institutionen und Verbänden eine Werkstatt für Bürgerbeteiligung und Gesellschaft-Design zur Verfügung stellt. &lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.huelkenberg.de"&gt;www.huelkenberg.de&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;u&gt;&lt;b&gt;Administration/Organisation:&lt;/b&gt;&lt;/u&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Der Dritte Ort&lt;/b&gt; unterstützt das Projekt administrativ und organisatorisch.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/166941745901132908-264120461542996249?l=www.der-dritte-ort.org%2Finside%2Fspuren.htm'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/264120461542996249'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/264120461542996249'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/2009/07/koelnerregionalforumwirtschaft.html' title='Wirtschaft'/><author><name>Handlungsgesellschaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457142043603824709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14716644153077651189'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-166941745901132908.post-7080996316229539721</id><published>2009-07-11T14:26:00.011+02:00</published><updated>2009-07-11T15:32:05.840+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Handlungsbereiche'/><title type='text'>Das Netz des Gebens und Nehmens</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;font-size:130%;" &gt;Ohne Gemeingüter ist kein gutes Leben möglich. Das merken wir vom Dritten Ort in unserem Alltag, wenn es um unsere geteilten Güter im Kleinen und Nahen geht, die wir in unseren Freundeskreis aufbauen und nutzen: Räume und Orte, die wir teilen; Begegnungsstätten, die wir pflegen; Vereine, die wir gemeinsam aufbauen; das solidarische Netz an persönlicher und finanzieller Unterstützung, das wir untereinander haben. Das merken wir als politisch engagierte Menschen aber auch, wenn es um die großen, übergreifenden Gemeingüter geht, seien sie  nun zum Beispiel Bildung, Arbeitslosenversicherung, Wälder, Internet, Klimagerechtigkeit.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenngleich wir wie alle Menschen oft rücksichtslos, kurzsichtig oder unbedacht handeln, akzeptieren wir, dass die Pflege von Allmende immer der Horizont ist, angesichts dessen wir handeln sollten. Der folgende Aufruf, den Menschen rund um einen &lt;a href="http://commonsblog.wordpress.com/2009/07/08/streiten-fur-gemeinguter-jetzt/"&gt;politischen Salon der Heinrich-Böll-Stiftung zur Allmende&lt;/a&gt; entwickelt haben, gibt in vielen Bereichen auch unsere Sichtweise zu Gemeingüter wieder. Wir veröffentlichen ihn deshalb hier, betonen aber, dass „Der Dritte Ort“ nicht Autor dieses Papiers ist, sondern lediglich zu seiner Weiterverbreitung auch in seinen Netzwerken beitragen möchte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span  style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(255, 102, 102); font-weight: bold;font-family:lucida grande; font-size:180%;" align="center" lang="de-DE"&gt;Gemeingüter stärken. Jetzt!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;    &lt;span style="font-style:italic; font-size:90%;" align="left"&gt;„Gemeingüter sind Räume, in denen wir frei sind.” Yochai Benkler&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span  style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(255, 102, 102); font-weight: bold;font-family:lucida grande; font-size:130%;" align="center" lang="de-DE"&gt;Wie die Krise das Netz unserer Gemeingüter sichtbar macht&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Explosion von Wissen, Technologie und Produktivität ermöglichte in den vergangenen zweihundert Jahren eine nie gesehene Mehrung privaten Reichtums. Dies hat unsere Lebensqualität in vielerlei Hinsicht verbessert. Doch zugleich haben wir zugelassen, dass die Quellen versiegen und der gesellschaftliche Reichtum schwindet. Das führen uns die vielfach miteinander verbundenen Krisen vor Augen. Die Krise der Finanzen, der Wirtschaft, der Ernährung, der Energie und der ökologischen Lebensgrundlagen. Sie schärfen das Bewusstsein für die Existenz und die Bedeutung der Gemeingüter. Natürliche Gemeingüter sind notwendig für unser Überleben, soziale Gemeingüter sichern den Zusammenhalt und kulturelle Gemeingüter sind Bedingung für unsere individuelle Entfaltung. Es ist an der Zeit, unseren Enthusiasmus und unsere Kreativität, unsere Mittel und Talente auf die Mehrung des gemeinschaftlichen Reichtums zu konzentrieren. Wir müssen die Strukturen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft mit Blick auf dieses Ziel verändern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehr gesellschaftlicher Wohlstand statt mehr Bruttoinlandsprodukt! Wenn die Wachstumskurve knickt und das Bruttoinlandsprodukt sinkt, erscheint uns dies bedrohlich. Doch die Erscheinung trügt. Das Bruttoinlandsprodukt bildet lediglich Produktionszahlen und Geldflüsse ab, egal ob diese mit der Herstellung von Dingen verbunden sind, die wir zum Leben brauchen oder mit der Zerstörung derselben. Gesellschaftlicher Wohlstand wird dadurch nicht erfasst. Eine Minderung des Bruttoinlandsprodukts ist nicht unbedingt mit einer Minderung des wirklichen Reichtums einer Gesellschaft verbunden. Dies zu erkennen, weitet den Blick.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(170, 221, 153);"&gt;Gemeingüter bieten Wege aus der Krise, aber sie haben keine systematische Anwaltschaft.&lt;/span&gt; Es gibt in unserer Sprache nicht einmal einen machtvollen Begriff für sie. Diese Wortmeldung ist unser Beitrag, den Gemeingütern eine Stimme zu geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span  style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(255, 102, 102); font-weight: bold;font-family:lucida grande; font-size:130%;" align="center" lang="de-DE"&gt;Was Gemeingüter ausmacht und warum sie wesentlich sind&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(170, 221, 153);"&gt;Gemeingüter (Commons, Allmende) sind vielfältig. Sie sind Grundbestand und Voraussetzung unseres gemeinschaftlichen Reichtums.&lt;/span&gt; Dazu gehören Wissen und Wasser, Saatgut und Software, Kulturtechniken und die Atmosphäre. Gemeingüter sind unabdingbar, doch sie sind kein Ding, denn sie sind mit uns in vielfältiger Art und Weise verbunden. Sie bilden das Netz einer freien Gesellschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(170, 221, 153);"&gt;Gemeingüter gehören keinem Einzelnen, aber auch nicht niemandem.&lt;/span&gt; Sie werden in unterschiedlichen Gemeinschaften, von der Familie bis zur Weltgesellschaft, geschaffen, erhalten, gepflegt und immer wieder neu definiert. Wenn dies nicht geschieht, verkümmern sie. Mit ihnen schwindet unsere Lebenssicherung. Gemeingüter sind Bedingung dafür, dass Menschen leben und sich entfalten können. Die Vielfalt der Gemeingüter bedeutet Zukunft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(170, 221, 153);"&gt;Gemeingüter sind Grundlage jeden Wirtschaftens.&lt;/span&gt; Sie müssen deshalb auch Ergebnis unseres Tuns sein. Wir müssen Gemeingüter ständig reproduzieren, denn wir verwenden überliefertes Wissen und verfügbare Rohstoffe zur Herstellung von Konsumgütern, für Kultur und Bildung. Unser Sozialwesen bettet den Wirtschaftsprozess in das gesellschaftliche Zusammenleben ein. Raubbau an den Ressourcen, Scheitern von Bildung, fehlende Kreativität oder dauerhaft gefährdete soziale Bindungen beeinträchtigen das Gesamte. Ohne vitale Gemeingüter, ist keine Produktion möglich. Unternehmen können ohne Gemeingüter kein Geld verdienen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(170, 221, 153);"&gt;Gemeingüter werden oft verdrängt – erst aus dem Leben selbst, dann aus unserem Bewusstsein.&lt;/span&gt; Ein Grund für diese Erosion ist das Beanspruchen eines grenzenlosen Verfügungsrechts Einzelner über die Dinge. Doch wo faire Nutzungsrechte von Wasser und Saatgut im ökonomischen Kalkül oder durch staatliche Willkür beschnitten werden, wo Raubbau unser natürliches Erbe zerstört, wo Bresche um Bresche in öffentliche Räume geschlagen wird, wo Patentierung von Software Kreativität und Wirtschaft beschränkt, wo verlässliche Netze fehlen, da nehmen Abhängigkeit und Unsicherheit zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span  style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(255, 102, 102); font-weight: bold;font-family:lucida grande; font-size:130%;" align="center" lang="de-DE"&gt;Es gibt etwas Neues. Eine gesellschaftliche Bewegung!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist eine Bewegung, die Aufhebenswertes erinnert. Eine Bewegung, die würdevolles Leben erkämpft und Neues schafft. Eine Bewegung, die den Horizont dessen zeichnet, was in einer Kultur der Gemeingüter möglich ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(170, 221, 153);"&gt;Gemeingüter werden wiederentdeckt und verteidigt.&lt;/span&gt; Menschen in aller Welt wehren sich gegen die Risse im Netz, das sie trägt: Gegen Staudamm- und Bergbauprojekte, die Leben und Land zerstören. Gegen ein Wirtschaften, das dem Klimawandel Vorschub leistet. Gegen das Zwängen von Bildungsund Gesundheitseinrichtungen in profitorientiertes Denken. Gegen die Manipulation unseres Erbguts und die überzogene Einschränkung unseres Zugangs zu Wissen und Kultur. Die Menschen beanspruchen das, was ihnen zusteht: sei es als Bürgerinitiative für die Rückgewinnung der kommunalen Wasserversorgung, als indigene Gemeinschaft im Amazonasbecken oder als weltumspannende Bewegung für Klimagerechtigkeit und ein freies Internet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(170, 221, 153);"&gt;Gemeingüter werden neu geschaffen und aufgebaut.&lt;/span&gt; Unzählige Menschen schaffen Neues für alle und beziehungsreiche Orte für sich. Sie investieren Energie in interkulturelle Gärten, betreiben nachhaltigen und ökologischen Landbau oder entwerfen intergenerationelle Wohn- und Arbeitsprojekte. Sie erstellen freie Software und freies Wissen, schaffen freie Filme, Musik und Bilder. So entsteht ein für alle verfügbarer Schatz an freier Kultur. Gepflegt und erweitert von vielen, unverzichtbar wie die Wikipedia. Wissenschaftler und Aktivistinnen, Bürger und Politikerinnen entwickeln neue Ideen für eine robuste Sphäre der Gemeingüter – überall.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(170, 221, 153);"&gt;Gemeingüter werden gepflegt und kultiviert.&lt;/span&gt; Menschen unterhalten Nachbarschaftseinrichtungen in ihrem Stadtteil, betreuen Spielplätze, gründen Bürgerstiftungen, überliefern und erweitern Kulturen, Geschichten und Erinnerungen. Sie engagieren sich für das Gemeinwohl und nehmen den Staat in die Pflicht. Dafür bekommen sie etwas zurück, denn in einer Kultur der Gemeingüter leben, heißt geben und nehmen. Das begründet Rechte und Pflichten zugleich. Der Einsatz für unseren gemeinschaftlichen Reichtum wird getragen von der Erkenntnis, dass die gegenwärtige Form des Wirtschaftens unsere Lebensgrundlagen gefährdet. Dieser Einsatz entspricht dem Wunsch nach Kreativität und Inspiration, nach Selbstentfaltung in sozialen Beziehungen, nach Achtsamkeit und gegenseitiger Anerkennung. Es geht um Einfaches: Um das Bedürfnis voneinander zu lernen und die Dinge vortrefflich um ihrer selbst Willen zu gestalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(170, 221, 153);"&gt;Gemeingüter inspirieren und verbinden.&lt;/span&gt; Sie zu berücksichtigen erfordert einen grundsätzlich anderen Ansatz im Erkennen und Handeln. Gemeingüter beruhen auf Gemeinschaften, die sich kümmern, eigene Regeln setzen, ihre Fertigkeiten und Wertvorstellungen ausbilden. In diesen immer neuen, durchaus konfliktreichen Prozessen entsteht Einbindung in das jeweils Größere. In einer Kultur der Gemeingüter ist Einschluss wichtiger als Ausschluss, Zusammenarbeit wichtiger als Konkurrenz, Autonomie wichtiger als Kontrolle. Aus der Absage an Monopolisierung von Informationen, Reichtum und Macht entsteht Vielfalt immer wieder neu. Natur erscheint nicht als allseits verfügbares Eigentum, sondern als gemeinsame Lebensgrundlage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einer Kultur der Gemeingüter leben meint: Gegenseitige Verantwortung anstatt Herrschaftsethik, Fairness und Gerechtigkeit anstatt einseitige Nutzenoptimierung, wechselseitige Abstimmung anstatt Alleingang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es geht um die großen Gerechtigkeitsfragen unserer Zeit. Niemand darf den Gemeingütern mehr entnehmen, als er an sie zurück gibt. Das gilt für Marktteilnehmer wie für den Staat. Wer die Gemeingüter füllt, anstatt nur aus ihnen zu schöpfen, verdient Prestige und gesellschaftliche Anerkennung. Das Handeln der Wirtschaft, des Staates und des einzelnen Menschen den Gemeingütern zu verpflichten, muss zur Grundlage wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Erfolgs werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span  style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(255, 102, 102); font-weight: bold;font-family:lucida grande; font-size:130%;" align="center" lang="de-DE"&gt;Weder Niemandsland noch schrankenloses Eigentum&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(170, 221, 153);"&gt;Für Gemeingüter ist nicht allein die Rechtsform des Eigentums entscheidend.&lt;/span&gt; Entscheidend ist, ob und wie gemeinschaftsorientierte Nutzungsrechte an Gemeingütern durchgesetzt und gesichert werden. „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen“ (Art 14 Abs. 2 GG). Diese im Grundgesetz verankerte Einschränkung benennt die Grenzen der Verfügbarkeit des Einzelnen an unserem gemeinschaftlichen Reichtum. Denn jede individuelle Nutzung beinhaltet auch die Nutzung dessen, was uns gemeinsam zugehörig ist. Mit meinem Mobiltelefon funke ich durch das elektromagnetische Spektrum. Mein Auto belastet unsere Luft. Ein markanter Einfall kennzeichnet mein Werk, doch ich schöpfe es auch aus dem öffentlichen Wissensfundus. Die Nutzungsrechte der Allgemeinheit sind Stoppschilder für individuelle Nutzungsrechte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(170, 221, 153);"&gt;Exklusive, andere ausschließende private Eigentumsrechte an Gemeingütern kann es daher nicht geben.&lt;/span&gt; Egal, ob die entsprechenden Dinge materieller oder immaterieller Natur sind; ob sie der natürlichen, kulturellen oder sozialen Sphäre zugehören. Um Übernutzung und Unternutzung – die dramatische Plünderung der Fischbestände oder das Verwaisen von Werken – zu vermeiden, ist jegliche Eigentumsform mehr denn je an zwei Bedingungen zu messen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;    =&gt; Zum einen muss bei jeder Nutzung gewährleistet sein, dass Gemeingüter nicht in ihrem Bestand zerstört oder verbraucht werden.&lt;br /&gt;    =&gt; Zum anderen muss gewährleistet sein, dass niemand, der anspruchsberechtigt oder auf die jeweiligen Gemeingüter angewiesen ist, von Zugang und Nutzung ausgeschlossen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zugang und Nutzung sind deshalb so zu gestalten, dass Gemeingüter bewahrt und gepflegt, sowie weiterentwickelt werden können. Dies sind die Prinzipien der gerechten Teilhabe und der Nachhaltigkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(170, 221, 153);"&gt;Was öffentlich war oder öffentlich finanziert ist, muss öffentlich zugänglich bleiben.&lt;/span&gt; Nur so kann etwa die vom Gemeinwesen getragene Forschung allen dienen. Es gibt keinen überzeugenden Grund, Verleger oder Pharmakonzerne mit exzessiven und exklusiven Verwertungsrechten an öffentlichen Forschungsergebnissen auszustatten. Dennoch geschieht es. Das Ergebnis: der Allgemeinheit nahezu unzugängliche wissenschaftliche Zeitschriften und überteuerte Preise für lebenswichtige Medikamente. Die Alternativen entstehen aus der Bewegung für Gemeingüter. Das belegen zahlreiche Projekte für gerechtere Lizenz- und Anreizmodelle in Wissenschaft und Kultur.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(170, 221, 153);"&gt;Die Besinnung auf Gemeingüter zwingt zu einer grundsätzlichen Neuausrichtung des herrschenden Eigentumsbegriffs.&lt;/span&gt; Die verwertungsorientierte Verfügung über Gemeingüter hat gravierende Nachteile für die Mehrheit der heute und morgen lebenden Menschen. Das zeigen der Klimawandel und der erschöpfende Verbrauch natürlicher Ressourcen ebenso wie die Finanzwirtschaft, deren Profitstreben sich verselbständigt hat. Unsere Lebensqualität wird aber auch dadurch eingeschränkt, dass Wissen exzessiv kommerzialisiert und künstlich verknappt wird. So erstarren unsere Kulturgüter zur Ware und Werbung besetzt den öffentlichen Raum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(170, 221, 153);"&gt;Gemeingüter sind Grundlage des Lebens im doppelten Sinne. Ohne natürliche Gemeingüter kein Überleben. Ohne kulturelle Gemeingüter kein Mensch-Sein.&lt;/span&gt; Alle sind von den hier aufgeworfenen Fragen unmittelbar berührt. Die Unternehmen brauchen Gemeingüter, um in Zukunft noch Geld zu verdienen. Wir alle brauchen sie zum (Über-)Leben. Das ist eine wesentliche Erkenntnis, sie begründet, warum bei Gemeingütern die Nutzungsrechte der Allgemeinheit immer höher zu bewerten sind als die Nutzungsrechte privater Unternehmen. Hier hat der Staat eine Schutzpflicht, aus der er nicht entlassen werden darf. Doch dies bedeutet nicht, dass der Staat immer der beste Treuhänder für die Interessen der betroffenen Menschen ist. Die Herausforderung besteht darin, ergänzende Institutionen und Organisationsformen sowie innovative Zugangs- und Nutzungsregeln für Gemeingüter durchzusetzen – nicht nur, aber auch jenseits von Markt oder Staat: „Zum Wohle der Allgemeinheit“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span  style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(255, 102, 102); font-weight: bold;font-family:lucida grande; font-size:130%;" align="center" lang="de-DE"&gt;Für eine Gesellschaft, in der Gemeingüter gedeihen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(170, 221, 153);"&gt;So verschieden die Gemeingüter und die Menschen, so verschieden die Organisationsformen der Nutzergemeinschaften.&lt;/span&gt; Sie begegnen uns überall: selbstorganisiert und vielgesichtig. Als Vereine, private Agenturen, Netzwerke, Kooperativen, Genossenschaften und treuhänderische Organisationen. Als überschaubare Hofgemeinschaft oder internationale Freie Software Bewegung. Ihre Regeln und ihre Ethik erwachsen aus den Bedürfnissen und den Organisationsprozessen der jeweils Betroffenen. Wer einem Gemeingut direkt verbunden ist, sollte an der Aushandlung und Umsetzung dieser Regeln beteiligt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(170, 221, 153);"&gt;Vertretungen der Gemeingüter haben nicht ein Zentrum, sondern viele Zentren.&lt;/span&gt; Wir brauchen sie lokal, regional und global. Konflikte können in übersichtlichen Gemeinschaften und Gemeingütersystemen direkt geklärt werden. Doch für globale Gemeingüter können sie eine fast unlösbare Herausforderung darstellen, denn wo kommt die „Weltgemeinschaft“ wirklich zusammen? Wie soll sie sich auf die nachhaltige Nutzung ihrer gemeinschaftlichen Ressourcen einigen? Je komplexer das System, umso notwendiger ein institutioneller, transparenter Rahmen für den sorgsamen Umgang mit Gemeingütern. Wo der Staat dies leistet und Gemeingüter schützt, wird staatliches Handeln von der Gesellschaft getragen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(170, 221, 153);"&gt;Gemeingüter brauchen mehr als nur Regeln.&lt;/span&gt; Wir müssen uns bewusst machen, dass Regeln die Kunst ihrer sachgerechten Anwendung voraussetzen. Gemeingüter werden getragen von einem spezifischen Ethos sowie vom Willen zum Erwerb und zur Weitergabe unzähliger Fertigkeiten. Diese besondere Kundigkeit braucht einen angemessenen Platz in unserer Gesellschaft. Eine Kultur der Gemeingüter beinhaltet deshalb die öffentliche Wertschätzung und die aktive finanzielle und institutionelle Förderung jener Ansätze und Projekte, die Wissen und Werte für eine lebendige Gemeingütersphäre vermitteln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(170, 221, 153);"&gt;Konflikte sind Teil der Vielfalt und ständigen Reproduktion der Gemeingüter.&lt;/span&gt; Ergänzend zu rechtsstaatlichen Verfahren setzt Konfliktschlichtung hier institutionelle Neuerungen voraus; Zukunftsräte und Mediationsstellen, interdisziplinäre Netzwerke und Treuhänder. Sie alle entstehen nach Bedürfnis- und Konfliktlage immer wieder neu. Gemeinsam ist ihnen, dass sie in erster Linie eines leisten müssen: den Gemeingütern eine starke Stimme verleihen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(170, 221, 153);"&gt;Sich der Gemeingüter besinnen heißt:&lt;/span&gt; unsere Lebensbedingungen bewusst zu machen und auf allen Ebenen zu erforschen, wieviel Produktivität und Reichtum wir aus den Gemeingütern schöpfen. Es erfordert ein grundständiges Nachdenken über die Verfasstheit der Gesellschaft. Es heißt, in Freiheit und selbstbestimmt unseren gemeinschaftlichen Reichtum nutzen, teilen und mehren. Das ist viel Arbeit, doch zugleich eine große Bereicherung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span  style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(255, 102, 102); font-weight: bold;font-family:lucida grande; font-size:130%;" align="center" lang="de-DE"&gt;Unsere Gesellschaft braucht eine große Debatte und eine allgegenwärtige Bewegung für Gemeingüter. Jetzt!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span  style="font-size:80%;"&gt;Dieser Text wurde unter den Bedingungen der &lt;a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/"&gt;»Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen Deutschland« Lizenz (abgekürzt »CC-BY-SA«) in der Version 3.0&lt;/a&gt; veröffentlicht. Die Vervielfältigung, Verlinkung und schöpferische Fortentwicklung dieses Dokuments ist ausdrücklich erwünscht. Er entstand im Rahmen des Interdisziplinären politischer Salons “&lt;a href="http://commonsblog.wordpress.com/politischer-salon/"&gt;Gene, Bytes und Emissionen: Zeit für Allmende&lt;/a&gt;” der &lt;a href="http://www.boell.de/"&gt;Heinrich Böll Stiftung&lt;/a&gt;. Die Liste der Autoren findet sich &lt;a href="http://www.keimform.de/2009/07/09/manifest-gemeingueter-staerken-jetzt/"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/166941745901132908-7080996316229539721?l=www.der-dritte-ort.org%2Finside%2Fspuren.htm'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/7080996316229539721'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/7080996316229539721'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/2009/07/allmende.html' title='Das Netz des Gebens und Nehmens'/><author><name>Handlungsgesellschaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457142043603824709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14716644153077651189'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-166941745901132908.post-1432192789945916340</id><published>2009-05-27T17:42:00.010+02:00</published><updated>2009-05-27T18:47:37.050+02:00</updated><title type='text'>BDSM</title><content type='html'>&lt;p  style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(255, 102, 102); font-weight: bold;font-family:lucida grande;" align="center" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;Der Dritte Ort schlägt zurück...&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(255, 102, 102);font-family:lucida grande;" align="center" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;b&gt;Eine Einführung in BDSM als Ritual und Fertigkeit&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;- ein nichtkommerzieller Workshop - &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;18. Juli 2009&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser nicht-kommerzielle Workshop ist für Menschen gedacht, die keine Erfahrung mit BDSM haben, sich jedoch mit diesem Spektrum unserer Sexualität einmal auseinandersetzen und erste Erfahrungen sammeln wollen. Der Workshop ist modular aufgebaut. Weitere Infos in wenigen Tagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;u&gt;Leitung:&lt;/u&gt;&lt;/span&gt; Frank T., 40, Kampfkunstexperte und Trainer, Studium Philosophie und Germanistik, promoviert derzeit über das Vorurteil. Frank T. gibt seit vielen Jahren auf den unterschiedlichsten Events der BDSM Szene Einführungskurse zu dem Thema.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;u&gt;Teilnehmerkreis:&lt;/u&gt;&lt;/span&gt;auf persönliche Einladung und auf Bewerbung&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;u&gt;Veranstaltungsort:&lt;/u&gt;&lt;/span&gt; Köln, Anfahrt bitte erfragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;u&gt;Datum &amp;amp; Zeit:&lt;/u&gt;&lt;/span&gt; 18. Juli 2009, 10 Uhr - 19 Uhr &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;u&gt;Kosten:&lt;/u&gt;&lt;/span&gt;Für Mitglieder und Freunde des Dritten Orts: Selbstkostenpreis (Essen, Fahrtkosten für Dozent etc.) plus Spende für die Hausnutzung.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/166941745901132908-1432192789945916340?l=www.der-dritte-ort.org%2Finside%2Fspuren.htm'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/1432192789945916340'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/1432192789945916340'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/2009/05/bdsm-workshop.html' title='BDSM'/><author><name>Handlungsgesellschaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457142043603824709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14716644153077651189'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-166941745901132908.post-5464160051593780310</id><published>2009-03-24T23:14:00.003+01:00</published><updated>2009-03-28T01:29:11.608+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktionen'/><title type='text'>Osternest-Suchen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/Hase2-705551.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 186px;" src="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/Hase2-705281.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;p  style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(255, 102, 102); font-weight: bold;font-family:lucida grande;" align="center" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;"Das Ostereier Suchen"&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(255, 102, 102);font-family:lucida grande;" align="center" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;b&gt;...jawoll sowas gibt's hier... &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;am 12. April 2009,  12:00 Uhr&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Ostersonntag veranstalten wir wieder unser Osterfrühstück und das Osternest-Suchen. Eingeladen ist wie jedes Jahr jeder, der uns kennt und mag. Die Teilnehmer des &lt;a href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/2009/01/ostertreffen.html"&gt;Ostertreffens&lt;/a&gt; sind natürlich ebenfalls eingeladen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier nocheinmal die Spielregeln:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Jede Person, die mitmachen will, ob Kind oder Erwachsener, bringt ein Nest mit: mit Eiern und Häschen und Bonbons und Hühnchen und Gras, aber gerne auch mit ungewöhnlichem Inhalt oder Geschenkchen. Letzteres kann was Gebrauchtes sein, das einen neuen Besitzer sucht oder was neues, ganz wie mensch will. Richtwert für so ein Nest: so rund 10 EUR - wem das zu viel ist, fragt andere um Unterstützung, das klappt eigentlich immer.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Dieses Nest kann von jedem gefunden werden, es macht also keinen Sinn, es einer speziellen, konkreten Person zu widmen. Kids wie Erwachsene freuen sich, wenn auch Nester im Umlauf sind, die ihrem jeweiligen Alter entsprechen. Am besten sich vorher mal bei den anderen umhören, wer kommt.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Natürlich werden die Nester geheim herbeitransportiert (Tüten,Taschen), sonst weiß ja jede(r), was es gibt.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Es gibt 2 Runden und 2 Gruppen. Gruppe A versteckt in Runde 1 die Nester für Gruppe B und Gruppe B sucht. In Runde 2 versteckt Gruppe B die Nester für Gruppe A und Gruppe A sucht.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wer was versteckt, versteckt's gescheit. Nix mit "kurz mal hinter die Tür stellen".     &lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wer nichts mitbringt oder zu faul zum suchen ist, bekommt auch nichts.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Tauschen von Nestern und Nest-Innereien ist wie immer am Schluss möglich.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/osternest-ausschnitt-702821.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 10pt 0px 0px 10pt; float: right; cursor: pointer; width: 168px; height: 166px;" src="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/osternest-ausschnitt-702810.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;u&gt;Essen:&lt;/u&gt;&lt;/span&gt; Bringt jeder selber mit. Von Brötchen über Marmelade, Schinken, Müsli, Getränke oder (jepp!) auch Eier ist alles willkommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;u&gt;Veranstaltungsort:&lt;/u&gt;&lt;/span&gt; Findet im Idyll in Köln-Höhenhaus statt. Anfahrt bitte bei uns erfragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;u&gt;Datum &amp;amp; Zeit:&lt;/u&gt;&lt;/span&gt; Sonntag, 12. April 2009, 12 Uhr - 15 Uhr&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/166941745901132908-5464160051593780310?l=www.der-dritte-ort.org%2Finside%2Fspuren.htm'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/5464160051593780310'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/5464160051593780310'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/2009/01/osternest-suchen.html' title='Osternest-Suchen'/><author><name>Handlungsgesellschaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457142043603824709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14716644153077651189'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-166941745901132908.post-1180176522796874280</id><published>2009-03-24T02:34:00.003+01:00</published><updated>2009-03-28T01:20:08.416+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktionen'/><title type='text'>Ostertreffen</title><content type='html'>&lt;p  style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(255, 102, 102); font-weight: bold;font-family:lucida grande;" align="center" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;Vor dem Tor&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(255, 102, 102);font-family:lucida grande;" align="center" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;b&gt;"Warum denn dort hinaus?"&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;- ein interner Workshop der Handlungsgesellschaft -&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;vom 09. bis 12. April 2009&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir werden uns auf diesem Workshop intensiv mit den Projekten "Grundlagen einer &lt;a href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/2009/01/liebe.html"&gt;Polyamoren Kultur&lt;/a&gt;", "&lt;a href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/2009/01/sex.html"&gt;Aphrodisischer Tempel&lt;/a&gt;" und "&lt;a href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/2009/01/wissen.html"&gt;Bildungskern&lt;/a&gt; beschäftigen. Was sind die nächste Schritte? Antworten werden wir uns nicht nur durch Gesprächsrunden, Nachdenken, Rituale geben, sondern auch durch Ausflüge, Spiele, sinnliche Elemente, Musik und anderes mehr was Spass und Freude macht. Daneben wird es auch um grundlegende Fragen gehen: Wo stehen wir? Wo steht jeder einzelne von uns? Was wünschen wir uns als Gruppe? Was wollen wir vorantreiben? Was steht an?&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Begonnen wird mit einem Abendmahl an Donnerstagabend. Enden wird das Treffen nach einem Ausflug zum Sonnenaufgang am frühen Ostermorgen mit dem Osterbrunch und dem &lt;a href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/2009/01/osternest-suchen.html"&gt;Ostereiersuchen&lt;/a&gt;. Den Großteil des Programms legen wir wieder im persönlichen Austausch in den nächsten Wochen fest.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;u&gt;Teilnehmerkreis:&lt;/u&gt;&lt;/span&gt;auf Einladung; Menschen, die ganz konkret und verbindlich einzelne Projekte verfolgen möchten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;u&gt;Veranstaltungsort:&lt;/u&gt;&lt;/span&gt; Köln, in der Höhenhausener Kolonie, Anfahrt bitte erfragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;u&gt;Datum &amp;amp; Zeit:&lt;/u&gt;&lt;/span&gt; Donnerstag, 09. April 2009, 20 Uhr - Sonntag, 12. April, 18 Uhr &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;u&gt;Kosten:&lt;/u&gt;&lt;/span&gt;Selbstkostenpreis (Essen, Fahrtkosten etc.) plus Spende für die Hausnutzung.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/166941745901132908-1180176522796874280?l=www.der-dritte-ort.org%2Finside%2Fspuren.htm'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/1180176522796874280'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/1180176522796874280'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/2009/01/ostertreffen.html' title='Ostertreffen'/><author><name>Handlungsgesellschaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457142043603824709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14716644153077651189'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-166941745901132908.post-1824062161979124890</id><published>2009-01-25T15:50:00.007+01:00</published><updated>2009-03-14T16:01:43.999+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktionen'/><title type='text'>Frühlingsanfang 2009</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/Spirale2-773341.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 110px; height: 108px;" src="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/Spirale2-773338.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;p  style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(255, 102, 102); font-weight: bold;font-family:lucida grande;" align="center" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;"Leben in Freiheit, Freundschaft, Schönheit"&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(255, 102, 102);font-family:lucida grande;" align="center" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;b&gt;Der Frühling beginnt und &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;der Dritte Ort stellt sich vor&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;am 22. März 2009,  12:00 Uhr, Polytope Morgengesellschaft&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;Die Winterpause ist vorbei und es geht weiter mit unserem Morgensalon, der Polytopen Morgengesellschaft. Für diesen Salon sind zwei Programmpunkte vorgesehen. Wir sind oft gefragt worden, was wir eigentlich vorhaben. Zum einen wollen wir an diesem Morgen Ziele, Träume, Projekte und den überschäumenden Tatendrang des Dritten Orts vorstellen.Was verbirgt sich z.B. hinter dem Projekt "Aphrodisischer Tempel"? Wie können wir ein zwischenmenschliches Gewebe, ein soziales Netz spinnen, das Menschen trägt, die mit mehr als einem Liebsten Bett und Tisch teilen? Warum wollen wir eine neue Form von Wissenszentrum gründen, in dem theoretisches Nachdenken Hand in Hand geht mit dem praktischen Austausch einer lokalen Gemeinde? Und was hat das alles mit der Idee einer raumverbindenden Gemeinschaft zu tun?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei dieser Präsentation geht es uns nicht darum, neue Mitstreiter für den Dritten Ort zu rekrutieren, sondern zur Diskussion und zur Vorstellung eigener Projekte und Ideen der zahlreich erscheinenden Salongäste anzuregen. Im zweiten Teil des Salons möchten wir deshalb eine Gelegenheit zum Vernetzen bieten: Wir wollen hören, was andere machen, was ihre Ideen, Absichten und Meinungen sind, wo Schnittmengen liegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Dies ist eine Veranstaltung im Rahmen der &lt;a href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/2008/06/die-polytope-morgengesellschaft.html"&gt;Polytopen Morgengesellschaft&lt;/a&gt;. Was das ist und wie sie funktioniert, erfährt ihr &lt;a href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/2008/06/die-polytope-morgengesellschaft.html"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wer interessiert ist und uns nicht kennt, möge sich bitte frühzeitig bei uns melden. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;u&gt;Essen:&lt;/u&gt;&lt;/span&gt; Unsere Polytope Morgengesellschaft findet diesmal in unserer kleinen Höhenhausener Kolonie in Köln statt. Essen in jeglicher Form müssen deshalb Besucher und Besucherinnen selbst mitbringen. Von Brötchen Croissants, Marmelade, Wurst, Käse, Eier, Kuchen, Müsli ist alles willkommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;u&gt;Veranstaltungsort:&lt;/u&gt;&lt;/span&gt; Wie gesagt in unserer Höhenhausener Kolonie im Kölner Nord-Osten. Wer die Anfahrt und Adresse nicht kennt, erfragt sie bitte. Kontakt &lt;a href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/2007/11/kontakt.html"&gt;hier&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;u&gt;Datum &amp;amp; Zeit:&lt;/u&gt;&lt;/span&gt; Sonntag, 22. März 2009, 12 Uhr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;u&gt;Kosten:&lt;/u&gt;&lt;/span&gt; Wir wollen selbstverständlich keinen Gewinn mit der Veranstaltung machen; also ist der Eintritt frei. Wer den Brunch genießen will, muß aber was mitbringen. Und wir freuen uns für Spenden für die Infrastruktur und Grundversorgung.  Also werden wir wie jedesmal wieder Geld sammeln.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/166941745901132908-1824062161979124890?l=www.der-dritte-ort.org%2Finside%2Fspuren.htm'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/1824062161979124890'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/1824062161979124890'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/2009/01/fruhlingsanfang-2009.html' title='Frühlingsanfang 2009'/><author><name>Handlungsgesellschaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457142043603824709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14716644153077651189'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-166941745901132908.post-7618254998268040787</id><published>2009-01-20T23:26:00.001+01:00</published><updated>2009-03-15T16:44:31.882+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wir'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktionen'/><title type='text'>Ankündigung</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/Quittegelb-753148.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 99px; height: 99px;" src="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/Quittegelb-753060.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt; &lt;br /&gt;Die Winterpause ist vorbei und es geht mit neuen Ideen weiter.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Vorstellung des Dritten Ortes mit Brunch und Ideenaustausch am 22. 03. 09 in Köln&lt;/span&gt; (Ort wird noch bekannt gegeben).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/166941745901132908-7618254998268040787?l=www.der-dritte-ort.org%2Finside%2Fspuren.htm'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/7618254998268040787'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/7618254998268040787'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/2009/01/ankndigung.html' title='Ankündigung'/><author><name>Handlungsgesellschaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457142043603824709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14716644153077651189'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-166941745901132908.post-6879473359507607333</id><published>2009-01-04T16:21:00.026+01:00</published><updated>2009-03-08T19:17:09.700+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Handlungsbereiche'/><title type='text'>Grundlagen einer  polyamoren Kultur</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;font-size:130%;" &gt;Wer mehr als eine(n)liebt und mehr will als sexuell seinen "Ego-Trip" auszuleben, muss sich eine neue Lebensweise mit den PartnerInnen aufbauen. Und wer keine Lust mehr auf die künstlich geputschte Leistungsschau hat, die heute "erotische Kultur" oder "Beziehungsmarkt" genannt wird, muss neue Wege gehen. Deshalb beschäftigt sich eines unserer Projekte mit einer anderen Kultur der Begegnung.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a style="" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/Schuhe4-774547.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; display: block; text-align: center; float: left; cursor: pointer; width: 320px; height: 220px;" src="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/Schuhe4-774522.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Menschen, die mit mehr als einem anderen Menschen Bett und Tisch teilen, müssen für sich in einer Vielzahl von Themenfeldern neue, angemessene Lösungen entwickeln, etwa bei Familiengestaltung, Wohnformen, Elternschaft, Unterhalt, Gesundheit, persönlicher Vertretung, Erbrecht usw. Unsere heutige Gesellschaft, die traditionellerweise ihr Fundament in der monogamen Familie sieht, hat nur wenig anzubieten, auf das bei diesen Themen aufgebaut werden kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn es jedoch um das Werben und Flirten, das Pflegen von Liebschaften und Partnerschaften, um erotische Grundversorgung, Attraktivität und Annäherung geht, liegt es nahe, auf herkömmliche Modelle zurückzugreifen, wie sie in unserer modernen, liberalen und individualisierten Gesellschaft üblich sind. Mehr noch, Lebensstile, die sich zu "Polyamory", "Freier Liebe", "Offenen Beziehungen" und ähnlichem bekennen, können als ganz folgerichtiger Ausdruck der sozialen Bindungslosigkeit, Beliebigkeit und Anonymität verstanden werden, die durch die voranschreitende soziale Atomisierung der konsumorientierten und durchkommerzialisierten Gesellschaften des Westens entstehen. Es wäre also ganz natürlich, sich an dem zu orientieren, wie auch sonst in der Gesellschaft "Beziehungen" gepflegt und angebahnt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andererseits ist in Milieus, die diese Lebensstile praktizieren oft der Wunsch nach einem anderen zwischenmenschlichen Umgang und einem anderen erotischen Verständnis zu hören. Etwa wenn mensch den Druck herkömmlicher Schönheitsideale beklagt, sich bessere Kontaktmöglichkeiten für schüchterne Menschen wünscht oder nach Möglichkeiten erotischer Erfüllung für partnerlose, unattraktive, behinderte Menschen fragt. Vor allem aber stellt sich die Frage nach einem anderen sozialen und zwischenmenschlichen Netz, wenn es um den fairen, umsichtigen und pflegenden Umgang mit den Partnern und unter den verschiedenen Partnern geht, um den Kontakt zwischen den Geschlechtern (und innerhalb der Geschlechter) oder um die Bewältigung von Einsamkeit und Eifersucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir glauben, dass eine solche neue, andere Kultur der Begegnung möglich ist und setzen uns für ihre Verwirklichung ein. Sie wird aber nicht aus dem Nichts entstehen und es ist naiv zu glauben, dass gütige Menschenliebe oder sexuelle Unverklemmtheit allein ausreichen, um sie zum Leben zu erwecken. Eine solche alternative polyamore Kultur wird es nur geben, wenn sie durch Gebräuche, soziale Fertigkeiten, Institutionen, Sitten, Rituale, Tugenden, Funktionen, "Ämter" und ein soziales Netzwerk gestützt und genährt wird. Entsprechend erforschen wir praktisch, was dafür nötig ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei mag uns das zwischenmenschliche Know How und das soziale Wissen von vergangenen und zeitgenössischen Gesellschaften, Völkern und Milieus helfen, die nicht-monogame oder aussereheliche Liebschaften durch vielfältige Einrichtungen gestützt und gepflegt haben. Die Beschäftigung mit ihnen muss natürlich kritisch erfolgen, Verklärungen und Projektionen helfen wenig. Kreativität ist gefragt, weil wir durch unser Leben in Zivilisationen des 21. Jahrhunderts die modernen Herausforderungen, Lebensumstände und Kenntnisse in Rechnung stellen müssen. Zudem sollten alle uns zur Verfügung stehenden modernen Wissensquellen intelligent genutzt werden: Die fortlaufenden Erkenntnisse der Wissenschaft sind eine wertvolle Bereicherung für die Beschäftigung mit solchen Lebensformen. (Allerdings wäre es naiv, die lebensweltlichen, kulturellen, institutionellen und weltanschaulichen Einflüsse und Beschränkungen zu übersehen, denen diese Erkenntnisse unterliegen.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Derzeit verfolgen wir dieses Projekt unter dem Arbeitstitel: "Polyamore Kultur".&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/166941745901132908-6879473359507607333?l=www.der-dritte-ort.org%2Finside%2Fspuren.htm'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/6879473359507607333'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/6879473359507607333'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/2009/01/liebe.html' title='Grundlagen einer  polyamoren Kultur'/><author><name>Handlungsgesellschaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457142043603824709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14716644153077651189'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-166941745901132908.post-7872207392064727981</id><published>2009-01-04T16:16:00.014+01:00</published><updated>2009-03-08T14:06:22.620+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Handlungsbereiche'/><title type='text'>Eine Wirtschaft, die unser Geflecht des Geben und Nehmens blühen lässt</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;font-size:130%;" &gt;Wirtschaft hat eigentlich nur einen Sinn: zum Gedeihen des menschlichen Zusammenenlebens beizutragen. Die heutige Marktwirtschaft ist eine Wirtschaftsform, die durch ihre Freiräume und den Wettbewerb viel Kreativität und Eigensinn freisetzt und so Wohlstand schafft. Ihr Grundprinzip ist aber Habgier , logisch dass das unser alltägliches Zusammenleben beeinflusst. Gibt es dazu wirklich keine Alternative?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die meisten Menschen aus unserem Freundeskreis verdienen ihr Geld in unkonventionellen und alternativen Arbeits- und Einkommenszusammenhängen. Aber wenn es hier auch mehr Selbstbestimmung und weniger Hierarchie als in herkömmlichen Arbeitsmilieus geben mag, so gelten für uns alle die ganz "normalen" Zwänge der postindustriellen Marktwirtschaft und der Staatsbürokratie, die in unser Wirtschaften eingreift und es reguliert. Ökonomische Strukturen prägen unsere Art und Weise zu handeln, sie formen Charaktere und Einstellungen. Sie haben große Auswirkungen auf die Tugenden und Reaktionsweisen, die wir als Menschen brauchen, wenn wir ein glückliches und gutes Leben führen wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immer mehr Bereiche unseres Leben werden kommerzialisiert; es wird immer selbstverständlicher, alle paar Jahre den Arbeitsplatz zu wechseln und damit den Wohnort und die soziale Umgebung, an dem man gerade erst mehr oder weniger heimisch geworden ist. Bis in die feinsten Verästelungen unseres persönlichen Erlebens dringt die Marken- und Konsumwelt mit ihren Idealen und Zwängen vor. "Assessment-Center" und Managementtrainings lehren uns, wie wir uns hinsichtlich der Ansprüche optimieren können, die Unternehmen von uns verlangen, unabhängig davon wie dumm, unethisch oder unsinnig die Produkte und Geschäfte dieser Unternehmen sind. Nicht nur bei Top-Managern, sondern generell in unserer Gesellschaft ist die Mentalität der Ellbogenkultur tief verinnerlicht. All das sind Beispiele für die Auswirkungen und Ansprüche der modernen Wirtschaft, die eine Kultur der Tugenden aushöhlen und dafür verantwortlich sind, dass Menschen immer mehr wichtige soziale Fähigkeiten wie Achtsamkeit, Umsicht, Sorge und die Anerkennung unserer Abhängigkeit von anderen verlieren.(1)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die moderne Gesellschaft des 20. Jahrhunderts ist zunehmend blind und ignorant gegenüber dem Geflecht des Geben und Nehmens geworden, das unser individuelles wie zwischenmenschliches Leben trägt und ermöglicht: "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Marktbeziehungen können nur insofern aufrechterhalten werden, als sie Teil bestimmter Formen lokaler Beziehungen sind, die mit dem Markt nichts zu tun haben, Teil von Beziehungen des nicht auf Berechnung und Vorhersage beruhenden Gebens und Nehmens, und nur so können sie zum Gedeihen des Ganzen beitragen, statt wie es so oft der Fall ist, die Gemeinschaftsbeziehungen zu untergraben und zu zerstören.&lt;/span&gt;"(2)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus diesem Grund setzen sich die Menschen rund um den "Dritten Ort" nicht nur für ökonomische Strukturen ein, die eine sinnvolle und erfüllende Tätigkeit für jeden von uns ermöglichen. Wir wissen, dass wir für unsere Form von Gemeinschaf neue Wirtschaftsformen brauchen, die unsere Kultur des Zusammenlebens stützen und das Geflecht achtsamen Geben und Nehmens blühen lassen. Dass es in unserem alltäglichen wirtschaftlichen Verhalten als ganz "natürlich" vorgesehen ist, dass jeder selbst auf seinen Gewinn achten muss und der eigene Vorteil wichtiger ist als der Nachteil des anderen, halten wir für pervers.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sicher, manches wird sich nur durch ein politisches Engagement verändern lassen. Wir sind aber skeptisch, wenn uns eine einzige Problematik als entscheidender Punkt für oder gegen die Etablierung wirtschaftlich gerechter und befriedigender Verhältnisse genannt wird, sei dies nun der "Neoliberalismus", globalisierte Märkte, das Patriarchat, Eigentumsverhältnisse an Produktionsmitteln, Staatskapitalismus, fossile Energiestruktur, moderne Disziplinar- und Selbsttechnologien, Zinsökonomie, Wirtschaftswachstum, Tauschökonomie, Habgier, ökonomischer Individualismus, moderne Technik usw. Es gibt viele Punkte, an denen man ansetzen muss, je nach persönlicher Neigung und dort, wo die politischen Veränderungschancen am größten sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber da wir mehr wollen als auf ein vermeintliches Paradies nach der kommenden Revolution zu warten, werden wir in unserem Alltag andere Wirtschaftsweisen finden müssen Wir stehen an dieser Stelle noch am Anfang: Es wird eine schwierige aber dennoch notwendige Aufgabe sein, uns an manchen Stellen gegenüber den Kräften der äusseren Märkte und Wirtschaftskreisläufe abzuschotten oder den Druck zumindest abzupuffern. Jenseits des üblichen ökonomischen Kalküls werden wir für unseren Kreis gerechte Lösungen für große Einkommens- und Wohlstandsunterschiede finden müssen, für Arbeitsplatzmobilität, Finanzierung von Bildung und Ausbildung. Große Lust macht es uns neue lokale Wirtschaftsformen zu erkunden wie  Regiogeld, Tauschkreise, Schwundgeld, Gemeinschaftskasse oder Schenkökonomie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für Hinweise und Mitarbeit an diesen Punkten sind wir sehr dankbar. Das Thema schwingt immer wieder bei unseren anderen Projekten und unserem generellen Nachdenken mit, hat aber bisher keinen eigenen Namen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:70%;"&gt;(1) Zwei Einschränkungen sind notwendig: Natürlich gibt es in der modernen Gesellschaft neben der Wirtschaft andere starke Kräfte, die dafür verantwortlich sind. Dazu gehört die immer weiter voranschreitenden Anonymisierung und Vereinsamung unserer Lebenwelt, die jahrhundertealte Ideologie des nur sich selbst genügenden Individuums und die Konditionierungen, mit denen der moderne Staat uns und unser Zusammenleben optimieren möchte. Und andererseits besteht kein Anlaß für Vergangenheitsverklärung: Wir haben durch und mit diesen Entwicklungen auch persönliche Freiheit, bessere Lebensbedingungen, eine enorme Bereicherung und Erweiterung unseres kulturellen Lebens und neue Kompetenzen gewonnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(2) Alasdair Macintyre: Die Anerkennung der  Abhängigkeit. Über menschliche Tugenden"; Hamburg 2001; S. 139 &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/166941745901132908-7872207392064727981?l=www.der-dritte-ort.org%2Finside%2Fspuren.htm'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/7872207392064727981'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/7872207392064727981'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/2009/01/wirtschaft.html' title='Eine Wirtschaft, die unser Geflecht des Geben und Nehmens blühen lässt'/><author><name>Handlungsgesellschaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457142043603824709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14716644153077651189'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-166941745901132908.post-623215956500497422</id><published>2009-01-04T16:14:00.030+01:00</published><updated>2009-04-18T15:23:12.729+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Handlungsbereiche'/><title type='text'>Projekt  "Aphrodisischer Tempel"</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%; font-weight: bold;"&gt;Niemand ist, was die Erotik betrifft, ein Naturtalent - mann, frau und mensch lernt Sex. Und durch Sex lernen wir, wie wir mit anderen umgehen. Wir wollen ein Modell für einen Ort entwickeln, der jenseits der Sexindustrie und dem Psycho-Esomarkt rituelle Sinnlichkeit und sinnliche Fertigkeiten vermittelt, ein Ort für erotisches Wissen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a style="" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/RoterSchuh-773582.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 192px; height: 144px;" src="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/RoterSchuh-773574.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Sexuelle und sinnliche Erfüllung ist ein Aspekt menschlichen Lebens, der uns Menschen nicht einfach so zustößt. Wie jede andere Kunst, die zu einem guten und gelungenen Leben beiträgt, ist sie voraussetzungsreich. Sie bedarf persönlicher Qualitäten wie Selbstbestimmung, die Bejahung von persönlicher Lust und Freude, Wahrnehmungsfähigkeit, Aufmerksamkeit, Öffnung und Mut. Sie bedarf zwischenmenschlicher Tugenden wie  Rücksichtnahme, Aufmerksamkeit, Behutsamkeit, Sorgfalt, Offenheit, Achtung vor dem anderen und Würde. Und sie bedarf neben einer guten Kenntnis der biologischen Aspekte menschlicher Sexualität auch Sensibilität und Kundigkeit im sinnlichen Kontakt mit sich und anderen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt Milieus und Szenen, die in Ritualen und Lehren solche Qualitäten praktisch lehren. Vieles findet dort unter dem Vorzeichen einer workshophungrigen Therapie-, Selbsterfahrungs- und Esoterikkultur statt, die sich gedankenlos durchkommerzialisiert hat und diese Kommerzialisierung keineswegs in Frage stellt. Und mancher Unsinn wird auch verzapft. Aber die meisten Menschen aus unserem Freundeskreis haben in irgendeiner Form Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt und trotz allem, was dort schräg und unreflektiert ist, viel für ihr Leben gewonnen. Wir wissen um den Wert dessen, was wir erfahren konnten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Uns bewegt deshalb die Frage, wie wir jenseits der Vermarktungsmechanismen eine Institution aufbauen können, die Werkzeuge für das Erlernen und Einüben der hier angesprochenen Qualitäten, Tugenden und Fertigkeiten zur Verfügung stellt. Wir stellen uns einen Ort vor, der mit dem modernen Verständnis des 21. Jahrhunderts die bestehenden Ansätze ritueller Sinnlichkeit erforscht und erweitert und zugleich ähnlich einer Schule sinnliche Fertigkeiten pflegt und vermittelt. Wir hoffen, dass er als Ausstrahlungsort zu wildwuchernder Entfaltung vieler weiterer Rituale und erotischer Künste beiträgt und so mithilft, das Fundament einer anderen sinnlichen Kultur zu legen, die den menschlichen Körper und den Menschen in seiner Gesamtheit ehrt. Wir sind also nicht an der Errichtung einer (pseudo-)wissenschaftlichen Institution ("Erotische Akademie" oder dergleichen) interessiert oder gar an einem Selbsterfahrungszentrum, das Sex als Allheilmittel für alle Gebrechen der Welt beschauen und verordnen will. Auch wenn wir glauben, dass es sich hier um wertvolle Formen des Wissens handelt, sehen wir uns in dem Spannungsfeld zwischen Wissenschaft, Therapie und Kunst eher den Künsten als den "Wahrheiten" zugehörig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/Nackt5barb-723659.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 10pt 0px 0px 10pt; float: right; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/Nackt5barb-723592.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Eine Vielzahl an Fragen tun sich bei diesem Projekt auf:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Wie kann eine solche Einrichtung aussehen?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Welche Erfahrungen gibt es dazu in anderen Kulturen?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wie kann sie unterhalten werden, wie kann sie sich finanzieren?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Welche Rituale würde sie lehren?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Welche Werte soll sie vermitteln?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Welche Unterweisungen würde sie geben?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Welche Verbindungen gibt es zu Kunst und Performance?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wie kann sie zur Verbreitung und kreativen Fortentwicklung von erotischen Künsten und sinnlichen Ritualen beitragen?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wie kann sie einen hohen Standard an Qualität und Vermittlung entfalten?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wie ist sie mit der raumübergreifenden Gemeinschaft verbunden, die uns vorschwebt?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wie verknüpft sie lebendige Teilnahme aus dieser Gemeinschaft mit Weiterentwicklung und Lehre, um Menschen in ihrer Selbstbestimmung, Kritikfähigkeit und Reflexion zu stärken?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Welche Handreichungen kann sie bieten, um mit der Häme, dem Misstrauen und der Abwertung umzugehen, denen solche Rituale und Fertigkeiten in einer durch die christliche Moral geprägten Gesellschaft oft ausgesetzt sind?&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben diesem Projekt den vorläufigen Arbeitstitel "Aphrodisischer Tempel" gegeben. Wir verwenden dabei das Wort "aphrodisisch" in Anlehnung an das antike griechische Verb "aphrodisiazein": "die Handlung der Liebesgöttin Aphrodite vollziehen". Die Griechen bezogen sich mit diesem Wort in erster Linie auf den körperlichen Akt der Liebe ("Liebe machen"), und somit auf eine sichtbare Handlung, nicht auf einen "inneren" Seelenzustand. Dagegen ist die heutige Verwendung der Worte "sexuell" oder "erotisch" eng mit dem "Begehren" und der "Lust" verbunden.(1) Wir sind aber nicht - entgegen den Vorlieben der heutigen psychologischen Kultur - an Therapie und (Selbst-)erforschung der inneren Befindlichkeit interessiert, sondern an erlebbarer Praxis und der realen Begegnung zwischen Menschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Begriff "Tempel" bezieht sich auf das Heilige der Sexualität. Entgegen einem weitverbreiteten modernen Mißverständnis steht bei einem Tempel nicht das "Okkulte" im Zentrum (- in vielen Kulturen wird dort nichts "Übernatürliches" verehrt -), sondern die konkrete Ausübung bestimmten Riten, z.B. solche der Verehrung. Das Heilige, das in Tempeln gepflegt wird, markiert eine besondere Qualität. Die Riten, die sich auf das Heilige beziehen, sind mehr als magischer Hokuspokus, sie sind Ausdruck eines Umgangswissen mit der Welt, in ihnen ist ein wertvoller kultureller und sozialer Schatz gespeichert: Eine Haltung, eine Handlungsweise, eine Lebenseinstellung, die eine Kultur anhand ihrer ureigenen sozialen Erfahrung entwickelt hat. Durch die konkrete Ausführung eines Rituals wird diese Haltung vergegenwärtigt, eingeübt und trainiert. Die Konzentration, Sorgfalt, Aufmerksamkeit, die diese Ausführung begleitet, ist dabei selbst von eigener Eleganz und Schönheit: "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wenn man in der [griechisch römischen] Vasenmalerei eine schöne Frau bei einer schönen Tätigkeit darstellen wollte, zeigte man sie entweder bei der Toilette oder aber beim Spenden eines Trankopfers.&lt;/span&gt;" (2)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weil das Thema so heikel ist, sei es nocheinmal betont: Es geht uns &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;nicht&lt;/span&gt; darum, ein esoterisch aufgeladenes Zentrum für sexuelle Dienstleistungen, einen "Konsumtempel der Lust" oder ein "Paradies für schnellen und unkomplizierten Sex" zu schaffen, selbst wenn das in der heutigen durchpornographisierten Gesellschaft die ersten Assoziationen sind, wenn das Wort "Tempel" im Zusammenhang mit "Sexualität" genannt wird. Unserem Anliegen liegt aber ebenso wenig das christliche Verständnis von Lust und Liebe zu Grunde, das bis heute nicht seinen Frieden mit diesen Themen gemacht hat und für das die Vorstellung einer &lt;span style="font-style: italic;"&gt;heiligen&lt;/span&gt; Sexualität nur schwer akzeptabel ist. Wenn wir in einem solchen "Aphrodisischen Tempel" das Heilige der Sexualität sichtbar machen, vergegenwärtigen wir uns, dass Sex mehr ist als Fortpflanzung, aber auch mehr als Fun, Bedürfnisbefriedigung oder Spannungsabbau. Wir glauben, dass dieser Tempel als Ort für rituelle Sinnlichkeit und sinnliche Fertigkeiten dazu beitragen kann, unsere Sexualität  zu bereichern und in der Begegnung zwischen Frau und Frau, Mann und Mann, Frau und Mann Achtsamkeit, Respekt und Gleichberechtigung zu vertiefen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Tempel ist etwas anderes als eine Kirche, er hat keinen Anspruch auf Exklusivität und keinen auf Mission. Wir haben nichts dagegen, wenn unser "Aphrodisische Tempel"  eine freifließende unkontrollierte Verbreitung von Ethos, Wissen und Know How im Bereich Sinnlichkeit und Sexualität anstößt, die zu ganz unterschiedlichen Weiterentwicklungen führt. Wahrscheinlich wird dieser "Tempel" erst einmal eine recht mobile Angelegenheit sein, der seine "Zelte" je nach Bedarf an ganz unterschiedlichen Orten aufschlagen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:70%;"&gt;(1) Und mit einer ganzen Kultur des Geständnisses und der Aufdeckung: "Teile uns deine geheimen Gedanken mit, sag uns dein Begehren und wir sagen dir, wer du in Wahrheit bist." Wir teilen die moderne Lust an psychologischer Auf-klärung und Aus-leuchtung nicht und wir sehen keinen Sinn darin, Sexualität als dunkle ominöse Macht im Innern eines Menschen zu begreifen, die ihn gefährdet, ihn steuert und ihn formt. Deshalb suchen wir nach neuen Wörtern.&lt;br /&gt;(2)  Paul Veyne: „Die griechisch-römische Religion. Kult, Frömmigkeit und Moral.“; Stuttgart 2008; S. 101&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/166941745901132908-623215956500497422?l=www.der-dritte-ort.org%2Finside%2Fspuren.htm'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/623215956500497422'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/623215956500497422'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/2009/01/sex.html' title='Projekt  &quot;Aphrodisischer Tempel&quot;'/><author><name>Handlungsgesellschaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457142043603824709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14716644153077651189'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-166941745901132908.post-3312896916016303377</id><published>2009-01-01T19:30:00.013+01:00</published><updated>2009-03-28T16:06:53.560+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Handlungsbereiche'/><title type='text'>Raumverbindende Gemeinschaft</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Unser Bild ist nicht das einer engen, selbstgenügsamen Öko-Kommune. Wir schätzen modernes Leben und vieles, was nur quirlige Städte und moderne Zivilisationen hervorbringen können. Wir bauen uns deshalb ein Zusammenleb- und Kulturprojekt auf, das sowohl in der Stadt wie auch auf dem Land zu Hause ist: Als Lebensmodell im Sinne einer grundlegenden Stadt-Land-Solidarität und als Projekt für Menschen, die die Industriegesellschaft anerkennen und sie zugleich verändern wollen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a style="" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/Gartenjpg-712317.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 200px; height: 150px;" src="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/Gartenjpg-712304.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Aktuell hat ein Teil von uns seine „Zelte“ in einer kleinen Minisiedlung am Rande von Köln aufgeschlagen, die von einer 70jährigen Veteranin der Friedensbewegung initiiert und von ihr in einem ganz traditionellen Sinn solidarischer Nachbarschaft verwaltet wird. Andere sind in die Nachbarschaft dieser Nachbarschaft gezogen. Wenn mensch so will, sind wir also ersteinmal Mitglied dieser Gemeinschaft geworden. Wir sind damit dem, was wir erreichen wollen, schon ein gutes Stück näher kommen: Separate Häuschen und Wohneinheiten mit eindeutigen Privatarealen und dennoch die Möglichkeit Infrastruktur zu teilen; vielfältige Berührungspunkte durch Arbeit, Freundschaft, Liebe und dennoch den Vorteil, daß die vorgegebene Bauanlage Abgrenzung ermöglicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir alle haben aber viel zu lange in ländlichen, teilweise sehr abgeschiedenen Regionen gelebt, um nicht zu wissen, daß uns ein ausschließliches Leben in der Großstadt auf die Dauer nicht befriedigt. Wir bauen uns deshalb ein Leben auf, das sowohl in der Stadt wie auch auf dem Land stattfindet. Dabei geht es uns nicht so sehr um ein Naherholungsheim für eine städtische Kommune, sondern um ein Lebensmodell im Sinne einer grundlegenden Stadt-Land-Solidarität: Eine raumverbindende und raumübergreifende Form von Gemeinschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stadt-Land-Solidarität meinen wir zum einen ganz  ganz konkret, zum anderen aber auch metaphorisch: Das Wort „Stadt“ steht ebenso für das, was nur möglich ist, wenn viele Menschen zusammenkommen und zusammenarbeiten: Industrie, Technik, Wissenschaft, Museum, Theater, Bars, Internet, Lippenstift und elektrische Zahnbürste. Wenn wir nicht auf dem Level einer Agrar-Gesellschaft leben wollen, dann wird es auch in Zukunft Stahlwerke und Versicherungsgesellschaften, ICEs und Gesundheitsämter geben. Wir schätzen das, was bisher nur Städte und Zivilisationen hervorbringen können. Uns ist klar, dass wir in der Industriegesellschaft einen anderen gemeinschaftlichen und nachhaltigeren Lebensstil entwickeln müssen und wir wissen, dass gerade die konsequentesten und mutigsten Ansätze von den vielen Gemeinschaftsprojekten erarbeitet wurden, die in den letzten Jahrzehnten entstanden sind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wenn wir uns dem Netzwerk der neuen Gemeinschaften zugehörig fühlen, die überall entstehen, streben wir aber eine Form des Miteinanderlebens an, das mehr Raum lässt als das vieler herkömmlicher Gemeinschaften. Nicht die enge, familiäre Kommune oder das selbstgenügsame mittelalterliche Dorf ist das Bild was uns treibt, sondern die antike Polis. Wir möchten dazu beitragen, alternative Lebensform für Menschen zu entwickeln, die sich als Träger und Mitglieder der Industriegesellschaft verstehen, diese mitgestalten und weiterentwickeln wollen und keinen Ausstieg planen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele Gemeinschaften orientieren sich an dem Prinzip der "Wahlverwandtschaft". Wir orientieren uns eher an dem Schlüsselwort "Freundschaft": Wohlwollen, Nachbarschaftliche Solidarität, Sorge umeinander, Freiheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Demnächst mehr...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/166941745901132908-3312896916016303377?l=www.der-dritte-ort.org%2Finside%2Fspuren.htm'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/3312896916016303377'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/3312896916016303377'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/2009/01/wohnen.html' title='Raumverbindende Gemeinschaft'/><author><name>Handlungsgesellschaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457142043603824709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14716644153077651189'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-166941745901132908.post-8836203051149541318</id><published>2009-01-01T16:45:00.015+01:00</published><updated>2009-03-19T19:06:40.385+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Handlungsbereiche'/><title type='text'>Neue Wissenskerne für eine andere Welt</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:130%; font-weight:bold;"&gt;Wenn heute über Wissen geredet wird, dann gerne in Form von Ausbildung. Das betrifft Wissen, was in Schulen (oder den schon längst zu Schulen mutierten Universitäten) beigebracht werden kann. Uns interessiert aber, wie Menschen darin eingeübt werden, neues Wissen hervorzubringen. Denn das ist es, was wir brauchen, wenn wir unsere ökologische Unterentwicklung hier in den Industrieländern überwinden wollen. Wir planen ein Pilotprojekt für ein Wissenszentrum neuen Typs, das in lokalen Gemeinschaften weitgespannt Bildung pflegt und kultiviert, und so den Wissensgrundstein für einen umfassenden Wandel unserer Lebensgrundlagen legt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/Wissen-785550.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 114px; height: 200px;" src="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/Wissen-785494.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Für den enormen Verbrauch an Ressourcen, den unser Lebensstil in den Industrieländern bereits jetzt verursacht, ist unser Planet nicht gemacht. Wenn jetzt die Länder auf dem Süden unserer Erdkugel (zurecht!) darauf bestehen, für ihre Bevölkerung alle Annehmlichkeiten zu entwickeln, die wir hier im reichen Norden genießen, dann ist das mit unserer bisherigen Lebensweise nicht möglich. Zudem stellt uns der Kampf für die Eindämmung und Begrenzung des Klimawandels vor eine enorme Herausforderung: Unsere technologische Infrastruktur ist mit dem Ausstoß an klimaschädlichen Treibhausgasen aufs Engste verbunden. Unsere Energieversorgung beruht z.B. vollständig auf Verbrennung, ob beim Wärmen unserer Häuser und Fabriken, dem Befeuern unserer Fahrzeuge oder dem Erzeugen von Strom. Seit der industriellen Revolution nutzen wir die immer gleiche Grundtechnologie, deren Folgen uns mittlerweile in schwere Bedrängnis bringen. Die globale Erwärmung können wir bereits nicht mehr verhindern, sie findet statt. Doch wenn wenn wir allein schon die globale Erwärmung des Klimas auf maximal 2° Grad Celsius begrenzen wollen, um die allerärgsten Katastrophen zu verhindern, werden wir in den Industrieländern des Nordens mehr als 80% unseres Ausstoßes an Treibhausgasen reduzieren müssen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allein Verzicht und Selbstbeschränkung zu predigen, ist keine Lösung. Was wir brauchen, sind neue intelligente Lebensgrundlagen, die mindestens so viel Erleichterungen, Annehmlichkeiten, Spass und Freude machen wie das, was wir bisher durch die moderne Zivilisation gewinnen konnten. Menschen werden nicht auf die technologischen Errungenschaften der Industriegesellschaft verzichten. Nötig ist also eine neue industrielle Revolution, die ähnlich wie die erste industrielle Revolution vor zwei Jahrhunderten unser Leben radikal umkrempelt. Allerdings geht es nun nicht wie damals darum, unsere Arbeitsproduktivität zu vervielfachen, sondern unsere Sparsamkeit und Intelligenz:  Neuartige ressourcensparende Lösungen für alle unsere Lebensbereiche, sei es nun für Haushalt, Fortbewegung, Verständigung, Wärme, Wasser, Licht usw. Das ist die moderne Rückständigkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und was hat das mit Bildung zu tun? Um den Zusammenhang zwischen Bildung und Revolution unserer Lebensgrundlagen besser zu verstehen, ist ein Ausflug in die Geschichte notwendig: Vor zwei Jahrhunderten musste Deutschland - genauer gesagt: Preußen - die Wahl treffen, mit welchen Mitteln die damalige Rückständigkeit des Landes überwunden werden konnte: Technologisch, industriell und auch militärisch war das einst mächtige Land von dem französischen Revolutionsstaat Frankreich und dem britischen Empire abgehängt. Die Wissenschaft und die Hochschulen lagen danieder. Die Frage war, ob man den französischen Bildungsweg gehen sollte, der durch die in der Revolutionszeit gegründeten École Polytechnique ein Heer an hochausgebildeten Technikern und Ingenieuren schuf. Das französische Modell war eine sehr effiziente Ausbildung, bei der Übernahme von Wissen, das durch geschulte Lehrer aufbereitet und perfektioniert wurde. Getrennt davon war die Forschung, die wissenschaftlichen Spitzeninstitutionen überlassen werden sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der französische Ansatz schien augenscheinlich die wissenschaftliche Produktivität des Landes enorm zu beschleunigen. Damals setzte sich jedoch in Preußen ein Bildungsreformer und Gelehrter durch, der einen ganz anderen Weg beim Aufbau von Bildungsinstitutionen verfocht - Wilhelm von Humboldt. Zuallererst unterschied er zwischen dem Prinzip der Schule und dem Prinzip der Universität:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;„Es ist ferner eine Eigenthümlichkeit der [von Humboldt entworfenen] höheren wissenschaftlichen Anstalten, dass sie die Wissenschaft immer als etwas noch nicht ganz aufgelöstes Problem behandeln und daher immer im Forschen bleiben, da die Schule es nur mit fertigen und abgemachten Kenntnissen zu thun hat und lernt. ... Dies vorausgeschickt, sieht man leicht, dass bei der inneren Organisation der höheren wissenschaftlichen Anstalten Alles darauf beruht, das Princip zu erhalten, die Wissenschaft als etwas noch nicht ganz Gefundenes und nie ganz Aufzufindendes zu betrachten, und unablässig sie als solche zu suchen.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schule übermittelt fertige Kenntnisse, Wissenschaft ist dagegen ein Prozess, der niemals abgeschlossen ist. Humboldt ging es darum, das Hervorbringen von Wissen zu fördern, nicht die Übermittlung von Wissen zu perfektionieren. Das Land sollte beflügelt werden durch Wissenschaftler, die geschult sein sollten in Kreativität, Nachdenklichkeit und Eigenständigkeit. Dafür sei das schulische Modell aus Frankreich, bei dem Wissen von oben nach unten effizient weitergegeben wurde, nicht geeignet. Stattdessen sollten die Studenten durch Teilnahme und Mitarbeit an den Forschungsprozessen der Professoren an das Forschen und Nachdenken selbst herangeführt werden. Das ist die Bedeutung des Mottos "Einheit von Forschung und Lehre". Wilhelm von Humboldt glaubte, dass Selbstständigkeit, Unabhängigkeit, Fähigkeit zu Kritik und theoretischem Nachdenken, fächerübergreifende Bildung und ein geistiger Horizont, bei dem mensch sich als Bürger der ganzen Welt versteht, besser geeignet seien, wissenschaftlich erfolgreich zu sein. Mit der Zeit wurde sein Ansatz immer mehr verwässert, aber der Erfolg gab ihm Recht: Spätestens ab der zweiten Hälfte des  19. Jahrhunderts wurde deutlich, dass die „nachholende Nation“ in Deutschland eine enorme wissenschaftliche Expertise, Erfindungskraft und Forschungsenergie entfaltet hatte, die seine technologische und wissenschaftliche Spitzenstellung bis in das erste Drittel dieses Jahrhunderts sicherte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Humboldt ging davon aus, dass als Träger der modernen Gesellschaft eine Schicht vor allen anderen ausgezeichnet sei, nämlich das Bürgertum, und dass die zentrale Institution für anspruchsvolle Bildung wissenschaftliche Hochschulen sein können. Obwohl er sich beim Aufbau des neuen Bildungssystem beeilte und mit Energie an die Umgestaltung der alten Strukturen ging, brauchte sein Ansatz eine geraume Zeit bis all jene Institutionen und Strukturen aufgebaut waren, die notwendig waren, um die Wissenschaft mit dem notwendigen Schub zu versehen. Sein Projekt war wie eine Dampflokomotive, die langsam anfährt, immer schneller wird und schließlich eine ungeheure Kraft entfaltet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute gehen wir im Gegensatz zu Humboldt davon aus, dass alle Schichten der Gesellschaft, nicht nur das Bürgertum, Träger der modernen Zivilisation sein sollten. Wir sind  nicht mehr darauf angewiesen, dass nur unsere Hochschulen intelligente Lösungen für Wissenschaft und Technik entwickeln. Zudem können wir heute wesentlich schneller als früher experimentieren und neue Strukturen und Institutionen aufbauen. Und schließlich ermöglicht uns das Internet, wesentlich schneller von den Erfahrungen anderer zu lernen und Wissen und Know How auszutauschen. Wenn wir die weise Lösung von Humboldt für die Gegenwart nutzen wollen, um unsere moderne Rückständigkeit zu überwinden, dann muss der Humboldt'sche Ansatz in seiner gesellschaftlichen Basis erweitert werden und die Universitäten verlassen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es geht um neuartige, selbstorganisierte Wissenszentren, in denen anspruchsvolles Wissen für Erwachsene kultiviert und hervorgebracht wird, und die nicht als (mehr oder weniger) universitäre oder akademische Einrichtungen verstanden werden sollten, sondern ihren Platz im alltäglichen Lebensumfeld der Menschen haben. Es werden Bildungskerne sein, angesiedelt in unterschiedlichsten städtischen und ländlichen Räumen, in denen von ganz normalen Menschen Wissen erarbeitet wird, wie herkömmliche Lebensweisen in einen nachhaltigen Lebensstil überführt werden können, der zugleich Wohlstand möglich macht. Wenn mensch so will, sind es Volkshochschulen eines neuen Typs, die zugleich den Grundstein für die Entwicklung intelligenter Lösungen für ein ökologisches, sanftes, ressourcensparendes und dennoch modernes Leben legen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ziel ist wieder die flächendeckende Heranbildung kreativer selbstbestimmter Forscher, die den Aufbau eines Netzwerkes an Institutionen und Wissensfeldern ermöglicht. Lokale Bedürfnisse und Handlungsfelder werden mit einem globalen Horizont von Ressourcenschonung und Klimaproblematik verbunden, um örtliche Lösungen im Bereich alltäglicher Lebensfelder (Transport, Wohnen, Kochen, Müll etc.) zu entwickeln. Die Hervorbringung von Wissen in diesen außerakademischen Wissenszentren nür nachhaltigen Lebensweisen, hilfreichen Technologien, Lösungen, Institutionen  und Fertigkeiten erfolgt nach dem Prinzip der Teilnahme. Das heißt: Sie begreift Forschung und Lehre als eine Einheit. Und sie erfolgt umfassend: theoretische Reflexion und Interdisziplinarität sind ebenso wichtig wie die Breite der vermittelten Bildung, die sich nicht nur auf technische Disziplinen beschränken darf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Internet ermöglicht dabei die schnelle Vernetzung solcher lokaler Wissenszentren, z.B. über Online-Plattformen. Lösungen und Ideen, die in einer Vorstadt Kölns entwickelt wurden, können für eine lokale Gruppe im Umfeld Rio de Janeiros interessant sein, und Ähnliches mag für ein Projekt in einer eher ländlichen Region Kenias gelten, dessen Erkenntnisse in Bangladesh als hilfreich angesehen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das hier vorgestellte Konzept neuartiger Bildungskerne stammt von dem deutsch-indischen Entwicklungsforscher und Kulturtheoretiker &lt;a href="http://209.85.129.132/search?q=cache:qTypGhu8tXAJ:www.cle.unicamp.br/manuscrito/public/pub_ranking.php%3Fid%3D110+narahari+rao+learnable&amp;cd=3&amp;hl=de&amp;ct=clnk&amp;gl=de"&gt;Narahari Rao&lt;/a&gt;. Es wurde ursprünglich für die nachhaltige Entfaltung traditioneller, lokaler Gemeinschaften in ländlichen Regionen von Entwicklungsländern erarbeitet. Wir glauben aber, dass es sinnvoll ist, ein Pilotprojekt auch für den reichen Norden aufzubauen, im Verbund mit einer &lt;a href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/2009/01/wohnen.html"&gt;lokalen Gemeinschaft&lt;/a&gt; für Menschen, die Modelle für ein nachhaltiges Leben in der Industriegesellschaft entwickeln. Denn in dieser Hinsicht sind wir immer noch eins: unterentwickelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Aufbau eines solches Bildungsprojekt in einer ganz normalen alltägliche Umgebung, diese Volkshochschule neuen Typs, die den Boden für eine wirklich innovative Umgestaltung unseres Lebensstils bereitet, läuft bei uns unter dem Arbeitstitel: "Bildungskerne für eine andere Welt".&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/166941745901132908-8836203051149541318?l=www.der-dritte-ort.org%2Finside%2Fspuren.htm'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/8836203051149541318'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/8836203051149541318'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/2009/01/wissen.html' title='Neue Wissenskerne für eine andere Welt'/><author><name>Handlungsgesellschaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457142043603824709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14716644153077651189'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-166941745901132908.post-9192399642185917625</id><published>2008-11-02T16:35:00.006+01:00</published><updated>2008-12-30T20:53:29.725+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wir'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktionen'/><title type='text'>Winterpause ab 1. November</title><content type='html'>Für den Dritten Ort gibt es nach der Veranstaltungsreihe 2008 und beginnend mit der dunklen Jahreszeit (1. November) eine Winter- und Nachdenkpause.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/166941745901132908-9192399642185917625?l=www.der-dritte-ort.org%2Finside%2Fspuren.htm'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/9192399642185917625'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/9192399642185917625'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/2008/11/winterpause-ab-1-november.html' title='Winterpause ab 1. November'/><author><name>Handlungsgesellschaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457142043603824709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14716644153077651189'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-166941745901132908.post-718576032139683854</id><published>2008-10-04T17:46:00.007+02:00</published><updated>2008-10-24T00:09:04.763+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktionen'/><title type='text'>Musenkuss von hinten</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/gandalfgelbkopfmittel-780072.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/gandalfgelbkopfmittel-780066.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;p  style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(255, 102, 102); font-weight: bold;font-family:lucida grande;" align="center" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;"Musenkuss von hinten"&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(255, 102, 102);font-family:lucida grande;" align="center" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;b&gt;Über die doppelte Wirklichkeit im rituellen Spiel der Gemeinschaft und anderen Grenzgebieten&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;mit Gandalf Lipinski&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;am 26. Oktober 2008,  12:00 Uhr, Polytope Morgengesellschaft&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; Für den 26. Oktober laden wir zu unserem nächsten Sonntagsbrunch ein, der wieder im französischen Kunstbistro "L'Aristokrassie" mit seinen leckeren Pasteten, französischen Nuss-Salami und warmen Kuchen stattfinden wird. Unser Gast wird diesmal der Theaterregisseur Gandalf Lipinski (58) sein, der uns etwas über das Rituelle Spiel und Gemeinschaftserfahrungen erzählen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Rituelle Spiel ist eine spezielle Form des Körpertheaters. Es  ist eine konzentrierte Form der Gruppenimprovisation und dient dazu, gemeinschaftlich und ganzheitlich ein Thema zu erkunden, das eine  Gruppe oder Gemeinschaft von 8-15 Spielerinnen und Spieler umtreibt: Sich selbst körperlich, stimmlich, emotional und geistig erforschen, austoben und ausdrücken, persönliche Erfahrungen dem kollektiven Prozess zur Verfügung stellen, Muster des kollektiven Unterbewussten aufspüren und gestalten. Gandalf wird eine Einführung geben, wie dieses Spiel für gemeinscahftliche Projekte genutzt werden kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer Gandalf Lipinski trifft, fühlt sich unwillkürlich an einen feingeistigen Typus an Shakespeare-Schauspieler englischer Herkunft erinnert: Ein &lt;a href="http://ia.media-imdb.com/images/M/MV5BMjAzMzE0MzQ5MV5BMl5BanBnXkFtZTYwODA4NzM5._V1._SX232_SY400_.jpg"&gt;Prospero&lt;/a&gt;, der aus der Bühne gesprungen ist, und nun als selbstironischer, büchersammelnder Gentleman unter uns wandelt. Seinen markanten Vornamen hat er schon lange vor dem jüngsten Tolkien-Hype erhalten. Und doch spiegelt der Name seine Verbundenheit mit magisch-mythischen Stoffen. Gandalf ist seit über zwanzig Jahren Lehrer für Körpertheater, theatrale Tiefenarbeit und Rituelles Spiel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sein Diplom machte Gandalf als Schauspieler und Probenleiter an der Schauspielabteilung der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Später wurde er Mitbegründer der &lt;a href="http://www.theaterwerkstatt-hannover.de"&gt;Theaterwerkstatt Hannover&lt;/a&gt;, Gründer und künstlerischer Leiter der Theaterschule TOC und des künstlerischen Langzeitprojekts &lt;a href="http://www.toc-ensemble90.de/"&gt;ensemble 90&lt;/a&gt;, Vorstandsmitglied der &lt;a href="http://www.dgft.de/"&gt;Deutschen Gesellschaft für Theatertherapie&lt;/a&gt;. Zugleich ist der Mann ein künstlerisch-politischer "Hans Dampf in allen Gassen":  Seit langen Jahren ist er ein Aktivist bei jenen Bemühungen im grün-alternativen Lebensmilieu, die basisdemokratische, kommunitäre und zugleich globalisierungskritische Ansätze mit spirituellen, tiefenökologischen und persönlichkeitsbildenden Praktiken zusammenführen möchten - das ganze wird oft als "kulturkreative Bewegung" etikettiert. Gemeinsam mit weiteren Mitstreitern gründete er den Bildungsverein "&lt;a href="http://www.kurskontakte.de/entity/entity_4098a7bee050c.html"&gt;Konvergenz-Gesellschaft&lt;/a&gt;". Ziel der Arbeit ist sowohl ein kritischer Blick für historische, politische und gesellschaftliche Zusammenhänge als auch der Aufbau von persönlicher und sozialer Kompetenz und Verantwortungsbereitschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Dies ist eine Veranstaltung im Rahmen der &lt;a href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/2008/06/die-polytope-morgengesellschaft.html"&gt;Polytopen Morgengesellschaft&lt;/a&gt;. Was das ist und wie sie funktioniert, erfährt ihr &lt;a href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/2008/06/die-polytope-morgengesellschaft.html"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wer interessiert ist und uns nicht kennt, möge sich bitte frühzeitig bei uns melden. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;u&gt;Essen:&lt;/u&gt;&lt;/span&gt; Ganz wichtig das Thema, schließlich ist es ja ein Sonntagsbrunch. Wir bekamen das Angebot, unsere Polytope Morgengesellschaft im französischen Kunstbistro &lt;a href="http://www.aristokrassie.de/"&gt;L'Aristokrassie&lt;/a&gt; stattfinden zu lassen. Machen wir natürlich, denn wir kennen keinen Sonntagsbrunch, der so leckere Pasteten, französische Salami und Käsespezialitäten bereit hält wie der von Christine. Und dann hoffen wir natürlich auf den warmen Kuchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;u&gt;Veranstaltungsort:&lt;/u&gt;&lt;/span&gt; &lt;a href="http://www.aristokrassie.de/"&gt;L'Aristokrassie&lt;/a&gt;  im Belgischen Viertel in Köln; Bismarkstrasse 41, 50672 Köln; unweit der U-Bahn Stationen "Friesenplatz", "Hans Böckler Platz", "Köln West", Anfahrt &lt;a href="http://www.aristokrassie.de/images/Anfahrt_3.JPG"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;u&gt;Datum &amp;amp; Zeit:&lt;/u&gt;&lt;/span&gt; Sonntag, 26. Oktober 2008, 12 Uhr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;u&gt;Kosten:&lt;/u&gt;&lt;/span&gt; Wir wollen selbstverständlich keinen Gewinn mit der Veranstaltung machen; also ist der Eintritt frei. Wer den Brunch genießen will, der natürlich was kostet, regelt das also mit der Theke. Die Anreise von Jony Freudentahl aus Berlin muß aber von uns finanziert werden. Also werden wir - wie beim letzten Mal - wieder Geld sammeln.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/166941745901132908-718576032139683854?l=www.der-dritte-ort.org%2Finside%2Fspuren.htm'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/718576032139683854'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/718576032139683854'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/2008/10/mussenkuss-von-hinten.html' title='Musenkuss von hinten'/><author><name>Handlungsgesellschaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457142043603824709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14716644153077651189'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-166941745901132908.post-2056830741919976792</id><published>2008-08-27T20:02:00.010+02:00</published><updated>2008-09-15T19:45:21.910+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktionen'/><title type='text'>Dann tränkst Du mir den dürren Wald...</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/JonyFreudenthalPortrait-707577.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/JonyFreudenthalPortrait-707574.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;p  style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(255, 102, 102); font-weight: bold;font-family:lucida grande;" align="center" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;"Dann tränkst Du mir den dürren Wald..."&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(255, 102, 102);font-family:lucida grande;" align="center" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;b&gt;Literarisch-musikalischer Morgen&lt;br /&gt;der sinnlichen Zweideutigkeiten&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;mit Jony Freudenthal&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;am 21. September 2008,  11:00 Uhr, Polytope Morgengesellschaft&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;Mitte Juli 2008 startete unser Morgensalon - die Polytope Morgengesellschaft -, der erste Gastredner war Sten Linnander. Nun wollen wir für den 21. September, 11 Uhr ein zweites Mal zum Sonntagsbrunch einladen, der selbstverständlich wieder im französischen Kunstbistro "L'Aristokrassie" mit seinen leckeren Pasteten, französischen Nuss-Salami und warmen Kuchen stattfinden wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser Gastkünstler ist diesmal die Sängerin &lt;a href="http://www.jony-freudenthal.de/"&gt;Jony Freudenthal&lt;/a&gt;. Jony Freudenthal liest, spricht und singt erotische Märchen und Lyrik aus der Feder der Berliner Autorin &lt;a href="http://www.annakuehne.de/"&gt;Anna Kühne&lt;/a&gt;. Wenn sie singt, begleitet sie sich mit einem auf deutschen Bühnen nur sehr selten anzutreffenden Instrument - einer über hundert Jahre alten Konzertina, deren Klang allgemein eher mit poltrigen Matrosentänzen in Verbindung gebracht wird als mit anspruchsvoller Bühnenkunst. Ihre Musik ist eher von altdeutschen und keltischen Traditionen beeinflusst - eine faszinierende Mischung. Das passt sehr schön zu Anna Kühnes Märchen, Liedern und Gedichten, deren Sprache oft ähnlich altertümlich daherkommt, ohne dabei antiquiert zu wirken. Wir finden: Mit ihrem hellen, klaren, dabei jedoch sehr wandlungsfähigen und ausdrucksstarken Sopran schlägt Jony Freudenthal ihre Zuhörer in magischen Bann. Passt also...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Dies ist eine Veranstaltung im Rahmen der &lt;a href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/2008/06/die-polytope-morgengesellschaft.html"&gt;Polytopen Morgengesellschaft&lt;/a&gt;. Was das ist und wie sie funktioniert, erfährt ihr &lt;a href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/2008/06/die-polytope-morgengesellschaft.html"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wer interessiert ist und uns nicht kennt,&lt;br /&gt;möge sich bitte frühzeitig bei uns melden. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;u&gt;Essen:&lt;/u&gt;&lt;/span&gt; Ganz wichtig das Thema, schließlich ist es ja ein Sonntagsbrunch. Wir bekamen das Angebot, unsere Polytope Morgengesellschaft im französischen Kunstbistro &lt;a href="http://www.aristokrassie.de/"&gt;L'Aristokrassie&lt;/a&gt; stattfinden zu lassen. Machen wir natürlich, denn wir kennen keinen Sonntagsbrunch, der so leckere Pasteten, französische Salami und Käsespezialitäten bereit hält wie der von Christine. Und dann hoffen wir natürlich auf den warmen Kuchen. Ab 13 Uhr gibt's dann wahrscheinlich wieder Musik, wer ist noch nicht klar...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;u&gt;Veranstaltungsort:&lt;/u&gt;&lt;/span&gt; &lt;a href="http://www.aristokrassie.de/"&gt;L'Aristokrassie&lt;/a&gt;  im Belgischen Viertel in Köln; Bismarkstrasse 41, 50672 Köln; unweit der U-Bahn Stationen "Friesenplatz", "Hans Böckler Platz", "Köln West", Anfahrt &lt;a href="http://www.aristokrassie.de/images/Anfahrt_3.JPG"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;u&gt;Datum &amp;amp; Zeit:&lt;/u&gt;&lt;/span&gt; Sonntag, 21. September 2008, 11 Uhr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;u&gt;Kosten:&lt;/u&gt;&lt;/span&gt; Wir wollen selbstverständlich keinen Gewinn mit der Veranstaltung machen; also ist der Eintritt frei. Wer den Brunch genießen will, der natürlich was kostet, regelt das also mit der Theke. Die Anreise von Jony Freudentahl aus Berlin muß aber von uns finanziert werden. Also werden wir - wie beim letzten Mal - wieder Geld sammeln.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/stellenunsqueer-737510.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/stellenunsqueer-737505.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;Und an alle Besucher, die über's Wochenende kommen oder aus Köln stammen: Denkt an die Demo und die Blockade gegen den Kölner Rassistenkongress:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.region-koeln.dgb.de/Themen/Rechtsextremismus/Wir_stellen_uns_quer_2008_09_20/Ablaufplan_Stand_10_09_2008.pdf"&gt;Demo Sa. 20.Sept. ab 9 Uhr&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;und &lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.hingesetzt.mobi/cms-/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=154&amp;amp;Itemid=127"&gt;Konferenz-Blockade ab morgens&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/166941745901132908-2056830741919976792?l=www.der-dritte-ort.org%2Finside%2Fspuren.htm'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/2056830741919976792'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/2056830741919976792'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/2008/08/dann-trnkst-du-mir-den-drren-wald.html' title='Dann tränkst Du mir den dürren Wald...'/><author><name>Handlungsgesellschaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457142043603824709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14716644153077651189'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-166941745901132908.post-1347505052176760180</id><published>2008-08-08T10:33:00.006+02:00</published><updated>2008-09-10T21:47:55.485+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktionen'/><title type='text'>Götter und Menschen</title><content type='html'>&lt;p  style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(255, 102, 102); font-weight: bold;font-family:lucida grande;" align="center" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;"Götter und Menschen"&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(255, 102, 102);font-family:lucida grande;" align="center" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;b&gt;Workshop zu Grundlagenfragen&lt;br /&gt;animistischer und polytheistischer Traditionen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;vom 8. - 10. August 2008,  Köln&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Herbst letzten Jahres veranstalteten wir mit dem Kulturtheoretiker und Philosophiedozenten PD Dr. Narahari Rao (Saarbrücken) und in Kooperation mit dem "Rabenclan - Verein zur Weiterentwicklung heidnischer Traditionen e.V."  einen theoretischen Workshop  zu grundlegenden Fragen beim Verständnis animistischer und polytheistischer Traditionen. Im Zentrum stand die Frage wie Rituale und die für naturreligiöse Traditionen eigentümlichen personalen Beziehungen zu Pflanzen, Tieren und Gegenständen zu einem guten und gelungenem Leben beitragen. (Bericht dazu &lt;strong&gt;&lt;a href="http://www.rabenclan.de/index.php/Aktuelles/WorkshopGrundlagenfragenBericht"&gt;hier&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun wollen wir am Wochenende vom 8. bis 10. August über das Thema &lt;strong&gt;"Götter und Menschen"&lt;/strong&gt; nachdenken. Im Zuge der Esoterik-Welle wurden Götter wieder populär, oft allerdings in verflachter, trivialisierter oder psychologisierter Form. Wir werden in unserem Workshop folgenden Fragen nachgehen: Was macht Götter aus? Warum haben Götter Schwächen und Grenzen? Was heißt es, wenn Götter ihre Grenzen überschreiten? Wie hängt das mit dem zusammen, wenn Menschen ihre Grenzen überschreiten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Vorgesehene Gliederung der Diskussion&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(255, 204, 153);"&gt;Freitagabend&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 204, 153);"&gt;19:00 - 21:30&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Unterscheidungsgewohnheiten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Reflexion über Kategoriengewohnheiten &lt;em&gt;(Category Habits)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was heißt sich mit Vergangenheit zu beschäftigen bzw.diese zu studieren?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unterscheidungsmuster und Bereitstellung neuer Kategorien und &lt;em&gt;Kategoriegewohnheiten&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong style="color: rgb(255, 204, 153);"&gt;Samstag&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 204, 153);"&gt;10:00-11:30&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 204, 153);"&gt;und&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 204, 153);"&gt;11:45 - 13:15&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Unterscheidungsgewohnheiten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diskussion des Textes: Dieter Birnbacher: „Sind wir für die Natur verantwortlich?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unterscheidungsmuster und Erzeugung von Welten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 204, 153);"&gt;14:45 - 16:15&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 204, 153);"&gt;und&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 204, 153);"&gt;16:30 - 18:00&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Götter: Objekte der Verehrung oder Verhandlungspartner?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diskussion der Texte: &lt;em&gt;Greek Religion&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Roman Religion&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diskussion ausgewählter Verse der Bhagavad-Gita&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong style="color: rgb(255, 204, 153);"&gt;Sonntag&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 204, 153);"&gt;10:00 - 11:30&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 204, 153);"&gt;und&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 204, 153);"&gt;11:45 - 13:15&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Herstellung: Handwerkermodell versus Designermodell&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herstellung als Verhandlung versus Durchsetzung des Willens&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 204, 153);"&gt;14:45 - 16:00&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Ethos&lt;/em&gt;:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist es möglich einen neuen Ethos zu gründen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;Issues to ponder&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;For the workshop on 8th to 10th August 2008&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Often, in the public discussions on policy, the following contrast is made: Actions ensuing from 'feelings' versus those ensuing from norms and values. For example, opposition to atomic energy can be said to stem either from a fear of its radio-active consequences or from a norm that any technology with long term unalterable consequences need to be avoided. Similarly, one may support the voluntary euthanasia either out of sympathy for the patients' desire to avoid chronic pain, or out of a respect for the principle of 'autonomy of the individual'.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;What is referred to by 'actions ensuing from feelings' are, usually, those routine actions we are accustomed to in the day-to-day life: For instance, if we see someone suffering from pain we tend to help to relieve it whenever and howsoever we can. Therefore let me call such actions as those &lt;span style="font-style: italic;"&gt;in accordance with dispositions&lt;/span&gt; in contrast to those &lt;span style="font-style: italic;"&gt;in accordance with explicitly formulated rules or norms&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In this reformulation, of course, the meaning of the original contrast alters. How and in what way? This will be one of the points for discussion in the work-shop.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The next point for our discussion will be a thesis which you may find vague and innocuous, or perhaps, controversial: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Our habitat is made by actions ensuing from our habits.&lt;/span&gt; The actions ensuing from habits are broadly of two types: Actions of &lt;span style="font-style: italic;"&gt;manipulating&lt;/span&gt; and actions of &lt;span style="font-style: italic;"&gt;distinguishing&lt;/span&gt; our environment. When a chair is made out of wood we &lt;span style="font-style: italic;"&gt;manipulate&lt;/span&gt; our environment. We &lt;span style="font-style: italic;"&gt;distinguish&lt;/span&gt; it, in contrast, when we identify &lt;span style="font-style: italic;"&gt;wood&lt;/span&gt; as distinct from &lt;span style="font-style: italic;"&gt;living trees&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The above two categories of actions certainly inter-relate and interact, and thereby bring about different worlds. In some worlds there are gods and in some there are none. How and why we bring about the one or the other types of worlds to live, or even, whether we can deliberately bring about such worlds at all, is the main theme of our workshop.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Texts to read and reflect&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;You find attached two articles from Encyclopedia Britannica, one on 'Greek Religion' and another on 'Roman Religion'. What is needed for our purpose is only the reading and reflecting on introductory sections each. The articles are made available in full in case you have time and interest to read the whole of them. Also attached for re-reading is the text we discussed in the last workshop: Ernst Tugendhat, "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Wem kann ich danken? Über Religion als Bedürfnis und die Schwierigkeit seiner Befriedigung&lt;/span&gt;" (Online-Version see &lt;a href="http://www.nzz.ch/2006/12/09/li/articleENZ78.html"&gt;here&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In addition I request you to read the following:&lt;br /&gt;Dieter Birnbacher, "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Sind wir für die Natur verantwortlich?&lt;/span&gt;" in: "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ökologische Ethik&lt;/span&gt;", Hrsg. v. Dieter Birnbacher, Stuttgart 2001, Reclam Universal-Bibliothek 9983.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Narahari Rao&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/166941745901132908-1347505052176760180?l=www.der-dritte-ort.org%2Finside%2Fspuren.htm'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/1347505052176760180'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/1347505052176760180'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/2008/08/gtter-und-menschen.html' title='Götter und Menschen'/><author><name>Handlungsgesellschaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457142043603824709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14716644153077651189'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-166941745901132908.post-7843409186957181451</id><published>2008-06-14T13:01:00.037+02:00</published><updated>2008-08-16T10:25:56.823+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktionen'/><title type='text'>Earth-a-live</title><content type='html'>&lt;a style="" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/Frauvorwelt4-719230.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/Frauvorwelt4-719207.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p  style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(255, 102, 102); font-weight: bold;font-family:lucida grande;" align="center" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;"EARTH-A-LIVE"&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(255, 102, 102);font-family:lucida grande;" align="center" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;b&gt;Ein planetarisches Kunstprojekt&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;von Sten Linnander&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;am 13. Juli 2008,  11:00 Uhr, Polytope Morgengesellschaft&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;Sten Linnander präsentierte ein Projekt, durch das es möglich wird unseren Planeten als Kunstwerk und als intimen Freund zu erleben. Er ist fest überzeugt: Diese Begegnung mit der Erde könnte uns eine neue, gemeinsame, für alle ersichtliche Perspektive für das Leben auf unserem Heimatplaneten bieten.  Sie öffne Tore für ein neues Bild der Erde, aber auch für ein neues Bild des Menschen und unserer intimen Verbindung mit der Erde und dem Universum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie es zu diesem Projekt kam ist eine geistige Abenteuerreise für sich, von der Sten Linnander (58) berichten wird. Der Sohn eines schwedischen Juristen in internationalen Regierungsdiensten und einer frühen Aktivistin gegen Frauenbeschneidung wuchs u.a. im Nepal und Afghanistan auf und studierte  später Geophysik. Der humorvolle, kosmopolitische Freigeist bewegt sich seit langen Jahren in alternativen Forschungszusammenhängen jenseits des wissenschaftlichen Mainstreams und steht im Austausch mit den ungewöhnlichsten Denkern, Bastlern und Erfindern. Als Kenner vieler sozialer Experimente war er vor 30 Jahren am Aufbau eines umfassend angelegten, alternativen Gemeinschafts- und Siedlungsprojekt beteiligt, das er Mitte der 90er verließ. Derzeit kümmert er sich darum, dass ein Satellit mit bemerkenswerten Aufgaben ins Weltall kommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sind gespannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Dies ist die erste Veranstaltung im Rahmen der &lt;a href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/2008/06/die-polytope-morgengesellschaft.html"&gt;Polytopen Morgengesellschaft&lt;/a&gt;. Was das ist und wie sie funktioniert, erfährt ihr &lt;a href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/2008/06/die-polytope-morgengesellschaft.html"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wer interessiert ist und uns nicht kennt,&lt;br /&gt;möge sich bitte frühzeitig bei uns melden. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;u&gt;Essen:&lt;/u&gt;&lt;/span&gt; Ganz wichtig das Thema, schließlich ist es ja ein Sonntagsbrunch. Wir bekamen das Angebot, unsere Erste Polytope Morgengesellschaft im französischen Kunstbistro &lt;a href="http://www.aristokrassie.de/"&gt;L'Aristokrassie&lt;/a&gt; stattfinden zu lassen. Machen wir natürlich, denn wir kennen keinen Sonntagsbrunch, der so leckere Pasteten, französische Salami und Käsespezialitäten bereit hält wie der von Christine. Und dann hoffen wir natürlich auf den warmen Kuchen. Ab 13 Uhr gibt's dann Jazz von der Band "&lt;a href="http://www.aristokrassie.de/Kultur/aktuell/inhalt_aktuell.htm#2008-05-04_Shellac"&gt;Shellac&lt;/a&gt;".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;u&gt;Veranstaltungsort:&lt;/u&gt;&lt;/span&gt; &lt;a href="http://www.aristokrassie.de/"&gt;L'Aristokrassie&lt;/a&gt;  im Belgischen Viertel in Köln; Bismarkstrasse 41, 50672 Köln; unweit der U-Bahn Stationen "Friesenplatz", "Hans Böckler Platz", "Köln West", Anfahrt &lt;a href="http://www.aristokrassie.de/images/Anfahrt_3.JPG"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;u&gt;Datum &amp;amp; Zeit:&lt;/u&gt;&lt;/span&gt; Sonntag, 13. Juli 2008, 11 Uhr&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;u&gt;&lt;/u&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/166941745901132908-7843409186957181451?l=www.der-dritte-ort.org%2Finside%2Fspuren.htm'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/7843409186957181451'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/7843409186957181451'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/2008/06/earth-live.html' title='Earth-a-live'/><author><name>Handlungsgesellschaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457142043603824709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14716644153077651189'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-166941745901132908.post-6009393933566116327</id><published>2008-05-29T18:39:00.027+02:00</published><updated>2009-03-28T14:48:30.291+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wir'/><title type='text'>Die Gesellschafter</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Unsere Handlungsgesellschaft wird u.a. betrieben von:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.der-dritte-ort.org/bilder/somnambule.solo-klein.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 160px;" src="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/Somnambule.solo-772033.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Laura (24, Sonne Stier, Aszendent Fische)&lt;/span&gt;, Siebenkämpferin der Künste: Malerei, Tanz, Schauspiel, Poesie, Gesang, Musik, Philosophie. Sie liebt und lebt gerne in der Natur. Großgeworden in alternativen Lebenszusammenhängen ist sie an neuen Pädagogikkonzepten interessiert.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.der-dritte-ort.org/bilder/ceresarena1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 160px;" src="http://www.der-dritte-ort.org/bilder/ceresarena1.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Steffi (Totemtier Leitwölfin)&lt;/span&gt; bringt als erotische Berührungskünstlerin Social Theory mit Sexualität und ritueller Erotik zusammen: praktisch, institutionell und theoretisch. Markant ist ihr Einsatz für ihr leibliches Wohl, auf allen Ebenen. Sie liebt Hannah Arendts Denkungsart, rabenschwarzen Humor und experimentelle Feste, die Menschen in ihrem Lebenszusammenhang bereichern ... und einfach Freude machen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/Hirsch-770634.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 160px;" src="http://www.der-dritte-ort.org/bilder/hirsch.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Julio (39) &lt;/span&gt;vernetzt als optimistisches Organisationstalent Menschen und schöne Gedanken. Politisch hat er viel von den Griechen bis vor Christi Geburt gelernt.Er setzt sich für Klimagerechtigkeit, Unternehmensverantwortung und neue Lebensformen ein. Filme müssen bei ihm ein Happy End haben, und Dramen schaut er nur im Theater an, da sind sie am lustigsten.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.der-dritte-ort.org/bilder/backofen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 160px;" src="http://www.der-dritte-ort.org/bilder/backofen.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: right;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Stephan ist der Gemeinschaftsfels&lt;/span&gt; in unserem steten Machen, Entwerfen und Verwirklichen. Mindestens drei Gemeinschaften behaupten, er sei ihr Mitglied. Als Vorzeigeskorpion hat er immer ein besonderes Augenmerk für das schwächste Glied in der Kette, im positiven wie im negativen. Ein selbstironischer Zwitter zwischen Faust (neugieriger Universaldilettantismus) und Mephistopheles (Machtspiele und Sarkasmus), nicht ohne Grund ist Goethes Werk eines seiner Lieblingsstücke. Er ist Therapeut für ganzheitliche Massage (seine entsprechenden Fertigkeiten werden gepriesen), in der Freizeit Schauspieler  im Kindertheater.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Stefan (37)&lt;/span&gt; ist der Kunstfertige in unseren Reihen: Leder, Stoffe, Metalle. Als Kenner antiker Kunsthandwerksgeschichte weiß er zudem Romane über Schilde, Waffen und historische Alltagsgegenständen zu erzählen. Er liebt den Surrealismus als Methode und elektronische Musik für seine Ohren. Er ist musisch, redegewandt und feinzüngig. Für ihn brauchen Filme kein Happy End.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/166941745901132908-6009393933566116327?l=www.der-dritte-ort.org%2Finside%2Fspuren.htm'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/6009393933566116327'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/6009393933566116327'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/2008/06/die-gesellschafter.html' title='Die Gesellschafter'/><author><name>Handlungsgesellschaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457142043603824709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14716644153077651189'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-166941745901132908.post-6816744027244811305</id><published>2008-05-21T20:07:00.009+02:00</published><updated>2008-07-11T02:52:59.997+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktionen'/><title type='text'>Immer weiter</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/Ziegenspass2-708233.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 160px;" src="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/Ziegenspass2-708233.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Von der heimeligen Studenten WG in Tübingen, über Kölns grüne Oase hinter der Tankstelle, bis hin zu Festen des Rabenclan erstrecken sich unsere Aufenthaltsorte. Und es ist noch mehr geplant...   &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;An Beltaine ist geglückt, was wir uns erhofft haben. Menschen unterschiedlicher Ausrichtungen sind zusammengekommen und konnten etwas zusammen gestalten.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;Ein schöner Anfang in die richtige Richtung!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/166941745901132908-6816744027244811305?l=www.der-dritte-ort.org%2Finside%2Fspuren.htm'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/6816744027244811305'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/6816744027244811305'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/2008/05/immer-weiter.html' title='Immer weiter'/><author><name>Handlungsgesellschaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457142043603824709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14716644153077651189'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-166941745901132908.post-2886546705405889851</id><published>2008-04-12T11:46:00.037+02:00</published><updated>2009-03-28T01:43:15.847+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wir'/><title type='text'>Die Polytope Morgengesellschaft</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a style="" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/Narzissen-746991.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; display: block; text-align: center; float: left; cursor: pointer; width: 320px; height: 220px;" src="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/Narzissen-746991.JPG" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold; text-align: center;font-size:200%;" &gt;Positiv &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; text-align: center;font-size:200%;" &gt;den &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; text-align: center;font-size:200%;" &gt;Tag &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; text-align: center;font-size:200%;" &gt;beginnen!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Alle paar Wochen trifft sich die Polytope Morgengesellschaft zur Konversation und leckerem Sonntagsbrunch. Als Anheizer oder Vorgruppe laden wir uns jeweils Künstler, Aktivisten, Musiker, Denker oder Forscher ein, vielleicht gibt's auch mal ein Spiel. Die Hauptgruppe sind dann die Gäste selbst. Die Polytope Morgengesellschaft ist also kein Veranstaltungsangebot, das man als passiver anonymer Konsument buchen kann. Sie ist ein Treffpunkt für polytische Menschen - um sich wohlzufühlen und sich auszutauschen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wer teilnehmen will, muss persönlich empfohlen sein - oder unterhaltsam, charmant, intelligent,  attraktiv oder wohlwollend. Eine dieser Eigenschaften reicht, abgesehen vom Wohlwollen, das ist immer Pflicht. So oder so: unsere Salonière hat das letzte Wort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir nehmen uns die Freiheit ungewöhnliche Menschen, Projekte, Töne und Gedanken einzuladen - je nachdem, worauf wir gerade Lust haben und was wir anregend finden. Das Themenspektrum wird vielfältig sein, aber nicht wahllos. Im Zweifelsfall gilt im mehr oder weniger übertragenen Sinn die Devise einer Gastgeberin, die ausgesprochen weise war, wenn es um die Einschätzung von Themen und Menschen ging: "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Il faut plus d'esprit pour faire l'amour que pour conduire des armées.&lt;/span&gt;"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ganze ist ohne kommerzielles Interesse. Um den Brunch und die Anreisekosten derjenigen zu finanzieren, die wir für einen Vortag oder Darbietung einladen, wird aber eine kleine Steuer erhoben. Ihre Höhe hängt von &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;der Anzahl der Teilnehmer, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Örtlichkeit und Gastgeber (oder gastgebenden Café) ab und liegt zwischen 10-15 EUR . Nach Absprache kann auch in Naturalien (Kuchen, Salate, Würste), Mineralien oder Dienstleistungen aller Art bezahlt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anmeldungen sind vorab notwendig, damit wir planen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Die nächste &lt;a href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/2008/06/die-polytope-morgengesellschaft.html"&gt;Polytope Morgengesellschaft&lt;/a&gt; findet am Sonntag, 22. März 09, um 12 Uhr in Köln-Höhenhaus statt. Mehr demnächst hier.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Bisherige Morgengesellschaften:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/Frauvorwelt4-719207.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 40px; height: 40px;" src="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/Frauvorwelt4-719207.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/2008/06/earth-live.html"&gt;"EARTH-A-LIVE"&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ein planetarisches Kunstprojekt von Sten Linnander&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/JonyFreudenthalPortrait-707574.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 40px; height: 65px;" src="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/JonyFreudenthalPortrait-707574.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/2008/08/dann-trnkst-du-mir-den-drren-wald.html"&gt;"Dann tränkst Du mir den dürren Wald..."&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Literarisch-musikalischer Morgen der sinnlichen Zweideutigkeiten mit Jony Freudenthal&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/gandalfgelbkopfmittel-780066.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 40px; height: 61px;" src="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/gandalfgelbkopfmittel-780066.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/2008/10/mussenkuss-von-hinten.html"&gt;"Musenkuss von hinten"&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Über die doppelte Wirklichkeit im rituellen Spiel der Gemeinschaft und anderen Grenzgebieten mit Gandalf Lipinski&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/Spirale2-773338.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 40px; height: 40px;" src="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/Spirale2-773338.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/2009/01/fruhlingsanfang-2009.html"&gt;"Leben in Freiheit, Freundschaft, Schönheit"&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der Frühling beginnt und der Dritte Ort stellt sich vor&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/166941745901132908-2886546705405889851?l=www.der-dritte-ort.org%2Finside%2Fspuren.htm'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/2886546705405889851'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/2886546705405889851'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/2008/06/die-polytope-morgengesellschaft.html' title='Die Polytope Morgengesellschaft'/><author><name>Handlungsgesellschaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457142043603824709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14716644153077651189'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-166941745901132908.post-3992644137873186358</id><published>2008-02-14T23:00:00.051+01:00</published><updated>2009-07-26T12:54:11.500+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wir'/><title type='text'>Auftauchen</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(244, 211, 114);"&gt;Kölner Regionalforum für alternatives Wirtschaften&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(244, 211, 114);"&gt;29./30. August 2009, Köln&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Netzwerktreffen versammelt unterschiedliche regionale Initiativen und Organisationen aus dem Köln Raum, die alternatives Wirtschaften real praktizieren. Was der Begriff "alternatives Wirtschaften" bedeutet, wird dabei bewusst offen gelassen, das Spektrum der eingeladenen Projekte reicht von Arbeit, Leben, Ressourcen teilen, Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen bis zu Produktion und Geschäfte machen. Ziel des Treffens ist es zu prüfen, wo Möglichkeiten zur Kooperation bestehen, um viel versprechende Ansätze weiterzuentwickeln oder bestehende Projekte auszubauen. Vielleicht können Initiativen, Gemeinschaften, aber auch Unternehmer durch neue Ideen bereichert, womöglich auch unterstützende Infrastruktur und dauerhafte Ressourcen geschaffen und bereitgestellt werden. Etwa 40 Organisationen wurden eingeladen. Der Dritte Ort hilft mit bei Organisation und Administration. Weitere Infos  &lt;a href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/2009/07/koelnerregionalforumwirtschaft.html"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/Hase2-705281.jpg"&gt;&lt;img style="float:right; margin: 0pt 0pt 10px 10px; cursor:pointer; cursor: pointer; width: 160px;" src="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/Hase2-705281.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(244, 211, 114);"&gt;"Das Ostereier Suchen"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(244, 211, 114);"&gt;12. April 2009, 12 Uhr, Köln&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Ostersonntag veranstalten wir wieder unser Osterfrühstück und unser berüchtigtes Osternest-Suchen. Eingeladen ist wie jedes Jahr jeder, der uns kennt und mag. Die Teilnehmer des Ostertreffens sind natürlich ebenfalls eingeladen. Spielregeln, Infos zum Ablauf, zur Örtlichkeit etc. gibt es &lt;a href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/2009/01/osternest-suchen.html"&gt;hier&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/Spirale2-731692.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand; width: 110px; height: 108px;" src="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/Spirale2-731688.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(244, 211, 114);"&gt;Frühlingstreffen der polytopen Morgengesellschaft&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(244, 211, 114);"&gt;22. März 2009, Köln&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für diesen Salon sind zwei Programmpunkte vorgesehen. Wir sind oft gefragt worden, was wir eigentlich vorhaben. Also stellen wir unter dem Titel "&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Leben in Freiheit, Freundschaft, Schönheit&lt;/span&gt;" Aktivitäten und Projekte des Dritten Orts vor. Infos zum Ablauf, zur Örtlichkeit etc. gibt es &lt;a href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/2009/01/fruhlingsanfang-2009.html"&gt;hier&lt;/a&gt;. Und für April kann man sich schon einmal &lt;a href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/2009/01/osternest-suchen.html"&gt;obskure Riten am Ostersonntag&lt;/a&gt; vormerken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/gandalfgelbkopfklein-780627.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/gandalfgelbkopfklein-780623.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(244, 211, 114);"&gt;Drittes Treffen der polytopen Morgengesellschaft&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(244, 211, 114);"&gt;26. Oktober 2008, Köln&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Polytope Morgengesellschaft im Herbst: Wir haben Gandalf Lipinski eingeladen, ein Regisseur, Theatertherapeut und Gemeinschaftsaktivisten der ersten Stunde. Sein Thema: "&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Musenkuss von hinten - über die doppelte Wirklichkeit im rituellen Spiel der Gemeinschaft und anderen Grenzgebieten.&lt;/span&gt;"&lt;br /&gt;Mehr dazu &lt;a href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/2008/10/mussenkuss-von-hinten.html"&gt;hier&lt;/a&gt;. Die Spielregeln der Polytopen Morgengesellschaft kann mensch &lt;a href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/2008/06/die-polytope-morgengesellschaft.html"&gt;hier&lt;/a&gt; erfahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a style="" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/JonyFreudenthalPortrait-787023.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/JonyFreudenthalPortrait-787021.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(244, 211, 114);"&gt;Zweites Treffen der polytopen Morgengesellschaft&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(244, 211, 114);"&gt;21. September 2008, Köln&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Sonntag, den 21. September, 11:00  Uhr, gibt es unseren zweiten Brunch für Freunde des Dritten Ortes. Unser Gastkünstler ist diesmal die Sängerin &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Jony Freudenthal&lt;/span&gt;. Jony Freudenthal liest, spricht und singt erotische Märchen und Lyrik aus der Feder der Berliner Autorin Anna Kühne. Wenn sie singt, begleitet sie sich mit einem auf deutschen Bühnen nur sehr selten anzutreffenden Instrument - einer über hundert Jahre alten Konzertina, deren Klang allgemein eher mit poltrigen Matrosentänzen in Verbindung gebracht wird als mit anspruchsvoller Bühnenkunst. Ihre Musik ist eher von altdeutschen und keltischen Traditionen beeinflusst - eine faszinierende Mischung. Das passt sehr schön zu Anna Kühnes Märchen, Liedern und Gedichten, deren Sprache oft ähnlich altertümlich daherkommt, ohne dabei antiquiert zu wirken. Mehr dazu &lt;a href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/2008/08/dann-trnkst-du-mir-den-drren-wald.html"&gt;hier&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/WorkshopGrundlagenfragenBericht_NarahariRao-750438.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/WorkshopGrundlagenfragenBericht_NarahariRao-750417.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(244, 211, 114);"&gt;Workshop zu Grundlagenfragen polytheistischer Traditionen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(244, 211, 114);"&gt;"Götter und Menschen" - 8. bis 10. August 2008, Köln&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Herbst letzten Jahres veranstalteten wir mit dem Kulturtheoretiker Dr. habil &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Narahari Rao&lt;/span&gt; (Universität Saarbrücken) einen theoretischen Workshop zu grundlegenden Fragen beim Verständnis heidnischer und neuheidnischer Traditionen. Im Zentrum stand die Frage wie Rituale und die für animistische und polytheistische Traditionen eigentümlichen personalen Beziehungen zu Pflanzen, Tieren und Gegenständen zu einem guten und gelungenem Leben beitragen. (Bericht dazu &lt;a href="http://der-dritte-ort.org/inside/2007/10/von-ritualen-und-heilige-maulwrfen.html"&gt;hier&lt;/a&gt;.)&lt;br /&gt;Nun wollen wir am Wochenende vom 8. bis 10. August über das Thema "Götter und Menschen" nachdenken. Im Zuge der Esoterik-Welle wurden Götter wieder populär, oft allerdings in verflachter, trivialisierter oder psychologisierter Form. Wir werden in unserem Workshop folgenden Fragen nachgehen: Was macht Götter aus? In welcher Welt leben Götter und Menschen, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;wenn&lt;/span&gt; wir in einer Welt der Götter leben? Warum haben Götter Schwächen und Grenzen? Was heißt es, wenn Götter ihre Grenzen überschreiten? Wie hängt das mit dem zusammen, wenn Menschen ihre Grenzen überschreiten? Der Workshop setzt Hartnäckigkeit und Beharrlichkeit beim Nachdenken über unsere Fragen voraus. Bitte bringt eine große Portion Geduld und Bereitschaft zur gründlichen Auseinandersetzung mit. Weitere Informationen zu dem Workshop findet man &lt;a href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/2008/08/gtter-und-menschen.html"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a style="" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/Frauvorwelt4-719230.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 160px;" src="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/Frauvorwelt4-719207.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(244, 211, 114);"&gt;Erstes Treffen der polytopen Morgengesellschaft&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(244, 211, 114);"&gt;13. Juli 2008, Köln&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Sonntag, den 13. Juli, 11:00  Uhr, gibt es unseren ersten Brunch für Freunde des Dritten Ortes. Gastredner wird &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Sten Linnander&lt;/span&gt; sein, der ein bemerkenswertes planetarisches Kunstprojekt vorstellen wird. Mehr dazu &lt;a href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/2008/06/earth-live.html"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/klein-Lockruf-774113.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/klein-Lockruf-774103.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(244, 211, 114);"&gt;"Calibans Wundersame Wandlung"&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(244, 211, 114);"&gt;30. April, Walpurgisnacht - 4. Mai&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 153);"&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;die Insel tauchte aus dem Ozean auf, wie ein Venusland,&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 153);"&gt;    &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 153);"&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;aus dem Schaum in beständiger Schönheit...&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Die Magisch-Poetische Handlungsgesellschaft beteiligt sich beim Vereinsfest des Rabenclan e.V. "Calibans Wundersame Wandlung" im Naturpark »Hessischer Spessart« zwischen Frankfurt und Schlüchtern. Infos &lt;a href="http://www.rabenclan.de/index.php/Aktuelles/AktuellesBeltaine2008"&gt;hier&lt;/a&gt; .&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(244, 211, 114);"&gt;Osternest suchen&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(244, 211, 114);"&gt;&lt;br /&gt;23. März, 12 Uhr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;Auch wenn es letztes Jahr ausfiel: Wir lieben es,  das &lt;/span&gt;&lt;span&gt;liebenswert nette "Osternest-Suchen". Spielregeln&lt;/span&gt;&lt;span&gt; bleiben wie gehabt: Osternest mitbringen mit Eiern und Häschen und Bonbons und Hühnchen und Gras , aber gerne auch mit &lt;/span&gt;&lt;span&gt;ungewöhnlichem Inhalt oder Geschenkchen - Wert so um  die 10 EUR. Wie diesmal versteckt wird, machen wir noch aus.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;Findet bei Steffi und Julios neuer Heimstatt im Kölner Idyll  statt, also werden auch die Nachbarn eingeladen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(244, 211, 114);"&gt;perahtun naht&lt;/span&gt;  &lt;span style="color: rgb(244, 211, 114);"&gt;&lt;br /&gt;Das Rauhnächte-Treffen der Magisch-Poetischen Handlungsgesellschaft&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(244, 211, 114);"&gt;27. Dezember bis 1. Januar&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die leuchtende Nacht ist der Abschluss der zwölf Rauhnächte. Das Licht inmitten des Dunkels, wenn Perchta gefeiert wird. Aber das hat Zeit, viel Zeit. Wir wollen das Dunkel ausgiebig genießen, um uns neu zu konzentrieren, Kräfte zu sammeln, unsere Gedanken zurechtzulegen und uns vorzubereiten auf die Jagden nach den Realisierungen, die mit dem Frühjahr wieder anbrechen werden. Immer noch steht in den zwölf dunklen Tagen das Leben ein bißchen still, ist es Zeit den Winterstürmen eher zuzuhören und mit den Hunden zu heulen, als sich dem &lt;a href="http://www.vuotisheer.ch/sagen_text.htm#Der%20T%FCrst%20und%20sein%20wildes%20Gefolge"&gt;Nachtjäger&lt;/a&gt; in den Weg zu stellen und überrannt zu werden. Es ist eine gute Zeit um sich mit dem alten Jahr zu beschäftigen und seine Taten zu feiern. Es ist eine gute Zeit seine Träume zu erinnern, alte Entscheidungen zu überprüfen und neue Entschlüsse den Weg zu bereiten. Dann kann man sich auch wieder mit dem Licht beschäftigen. Wie wir das machen wollen, haben wir in einem Programm festgehalten, das wir euch in Kürze zusenden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 153);"&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Aber wie immer: Wahrscheinlich werden wir das ganze Programm nach Lust und Laune umkrempeln...&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(244, 211, 114);"&gt;Workshop zu Grundlagenfragen polytheistsicher Traditionen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(244, 211, 114);"&gt;5. bis 7. Oktober 2007, Köln&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vom 5. bis 7. Oktober 2007 veranstalten wir einen Workshop mit dem Kulturtheoretiker PD Dr. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Narahari Rao&lt;/span&gt; (Universität Saarbrücken) zu grundlegenden Fragen beim Verständnis polytheistischer Traditionen. Ziel sind nichts weiter als einige begriffliche Klärungen. Wir gehen davon aus, daß diese uns helfen können die alternativen Weltsichten und Lebensweisen zu beschreiben, wie sie in naturreligiösen, animistischen und polytheistischen Kulturen vorliegen und zugleich nützlich sind bei der intelligenten und kreativen Wiederaneignung dieser Traditionen für moderne Lebensentwürfe. Die Kritik üblicher evolutionistischer Zivilisationstheorien und romantischer oder exotistischer Verklärungen solcher Kulturen könnte dabei ein Nebenprodukt sein, steht aber nicht im Zentrum. Ausgangspunkt der Überlegungen und der diskursiven Analyse wird die Frage nach dem guten Leben sein. (Bericht zum Workshop &lt;a href="http://der-dritte-ort.org/inside/2007/10/von-ritualen-und-heilige-maulwrfen.html"&gt;hier&lt;/a&gt;.)&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/166941745901132908-3992644137873186358?l=www.der-dritte-ort.org%2Finside%2Fspuren.htm'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/3992644137873186358'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/3992644137873186358'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/2007/11/auftauchen.html' title='Auftauchen'/><author><name>Handlungsgesellschaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457142043603824709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14716644153077651189'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-166941745901132908.post-7081622305813862170</id><published>2007-12-26T15:02:00.007+01:00</published><updated>2008-07-09T18:48:01.280+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Aktionen'/><title type='text'>perahtun naht</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(244, 211, 114);font-size:130%;" &gt;Das Rauhnächte-Treffen der Magisch-Poetischen Handlungsgesellschaft&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(244, 211, 114);"&gt;27. Dezember bis 1. Januar&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;br /&gt;Die Winterstürme heulen, Freyas Heer jagt über die Felder, Zeit sich zu verkriechen, zu kuscheln und sich zu besinnen, was man will im neuen Jahr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center; color: rgb(244, 211, 114); font-weight: bold; font-size: 130%;"&gt;Eine Art Abenteuerbericht&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;br /&gt;„&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die Freiheit beginnt, wo wir der Freude am Vortrefflichen, am Außerordentlichen Raum geben können, jenseits dem Abmühen mit schlichten Lebens- und Überlebensnotwendigkeiten.&lt;/span&gt;“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stark geschwängert von französischer Esskultur begann in gemütlicher Runde das erste homepageöffentliche Treffen des dritten Ortes in der heimeligen Studenten-WG in Tübingen/Bebenhausen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ungewöhnlich streng und geradezu erschreckend vorbildlich für die magisch-poetische Handlungsgesellschaft wurde der Zeitplan und das „heilige“ Programm der Veranstaltung eingehalten. Im Nachhinein liegt die Vermutung nah, dass das Programm einfach perfekt inszeniert und an die Gruppe angepasst war. Na gut! Der eine oder andere Programmpunkt wurde verschoben, getauscht oder „verlegt“. Aber alle waren mehr als zufrieden und konnten den Jahrsabschluss trotz zwei-Seiten-Programm entspannt begehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob Saunathermenbad, Morgenrunde, Filmvorführung, Spaziergang, Silvesterwunschfeuerwerk, Baumzeremonie Heldenehrung oder generell geistiger Arbeit; alles fand seinen richtigen Zeitpunkt. Sicher lag es auch an der relativ kleinen Gruppe, dennoch können sich die Vereinsmitglieder!!! für dieses runde Stelldichein auf die Schulter klopfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein allenthalben &lt;span style="font-style: italic;"&gt;vortreffliches&lt;/span&gt; Beisammensein in trauter Familienatmosphäre, so wie man sich das eigentlich wünscht. Ein geistig, gedanklicher, intellektueller wie emotionaler, verbaler und körperlicher Austausch um die eigenen Wünsche, Pläne und Neigungen für einen selbst in und um die Freunde des Dritten Orts. Selbst kleine Natur-katastrophen, die uns daran erinnern wollten, dass auch noch eine materielle Welt existiert, konnten den romantisch-kitschigen Harmonieknäuel nur schwer und kurzweilig aufrütteln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So war wieder aufgetaucht und aus nun ein wenig zeitlicher Distanz betrachtet der „Verlust des Augenlichts“ in doppelter Hinsicht ein sehr magisches Erlebnis der besonderen Art. Ein Wink aus der Wirklichkeit. Denn weder die verunfallte nahezu nagelneue Brille, als auch das mysteriöse Verschwinden der heiligen Digitalfotokamera, die alles wesentliche optisch dokumentieren s/wollte, beeinflusste die Stimmung nachhaltig, sondern führte allerhöchstens zu einer etwas unruhigen Nachtruhe vereinzelter. Bleibt im Hinterdrein vielleicht lediglich deutungsvoll zu reflektieren, warum und von wem oder was unsere optische Wahrnehmung derart beeinträchtigt werden sollte!?.&lt;br /&gt;Oder die banale Schlussfolgerung: „Shit happens.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls kann man sagen, dass uns auch die kleinen Krisen eher zusammengeschweißt, denn voneinander entfernt haben. Das zeugt von einer starken Bindung und Geschlossenheit in der Sippschaft, die sich unter anderem im gemeinsamen Thermalbaden &lt;span style="font-style: italic;"&gt;vortrefflich&lt;/span&gt; widerspiegelte. (Und man konnte den Eindruck bekommen, man habe andere im Äther drumherum ebenfalls infiziert.) Auch angesichts den anderen öffentlichen Auftritten des seltsam „wabernden Dritten-Ort-Wesens“, das nahezu gespenstisch als eine unzertrennliche Herde durch die Realität schwappte, liegt die Frage nahe, wie man es solange miteinander ausgehalten hatte. Vielleicht genügten die diskret nächtlichen Trennungen zur Schlafenszeit? Wobei die Wände ja sehr dünn waren, von einer wirklichen Trennung also nicht die Rede sein kann. Zumal das Wesen ja am nächsten Morgen dann auch noch seine Träume teilte und die Nacht am Bodensee, trotz riesiger Unterkunft an und für sich, auf einem Haufen klebend verbrachte.&lt;br /&gt;(Letzteres als abendlicher Ausklang mit einem anspruchsvollem Dokumentarfilm über das, was wir letztendlich eigentlich wissen bzw. nicht wissen - das ganze jedoch nach einem mühseligen vier Kilometer langen Fußmarsch durch die malerisch dämmrige Uferlandschaft des Bodensees mit integrierter Jahresplanungsbaumzeremonie und anschließendem Einkehrschwung beim „ortsansässigen Italiener“ was dann doch eher dazu verleitete, nach dem Genuß reichhaltiger Kost und dem drohenden Nachschlag mit schwerer geistiger Nahrung stante pede vor der Flimmerkiste einzuschlafen.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Beginn dieser Tage wurde mit der Niederlegung eines blauen Steins und einer Windrose als mobiler Nabel unsere Veranstaltung offiziell markiert und so war denn auch unsere letzte Handlung dieser Tage die symbolische Einsammlung desselben nebst "Ritualplatzutensilien".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gleichwohl die „leuchtende Nacht“ noch gar nicht war, können wir ein zufriedenstellendes Fazit für unsere Tagung ziehen. Was genau alles noch passiert ist können Neugierige vielleicht aus den Erzählungen anderer Beteiligter erfahren. Auch was die geheimnisvolle Wahrnehmung aus der Anderswelt angeht, wurden ja hier nur Andeutungen gemacht auf die anderswo garantiert tiefer eingegangen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jede hat ein paar klare Ideen und Inspirationen für das kommende Jahr formuliert und schon fast traditionell einen ganz besonderen Wunsch per Feuerwerksrakete in den Quantentunnel gesendet, jeder wurde reichlich beim Heldengesang lobend bejubelt, jede hat das vergangene Jahr abgelegt und somit hat jeder ein Bündel an schwungvoller Motivation im Gepäck, um 2008 das Richtige zu tun. Was auch immer das sein möge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche allen in ähnlicher Gelöstheit den Jahresabschluss erlebt zu haben und einen gesunden kraftvollen Start ins neue Jahr, sowie einen vortrefflichen Verlauf 2008!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 255, 51); font-weight: bold;"&gt;Oire te retro!!!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Stephan, aus dem Quantentunnel&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/166941745901132908-7081622305813862170?l=www.der-dritte-ort.org%2Finside%2Fspuren.htm'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/7081622305813862170'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/7081622305813862170'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/2007/12/rauhnchte-treffen_26.html' title='perahtun naht'/><author><name>Handlungsgesellschaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457142043603824709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14716644153077651189'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-166941745901132908.post-4461262559082982485</id><published>2007-11-20T00:06:00.013+01:00</published><updated>2009-02-13T11:53:18.326+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nabenspeichen'/><title type='text'>Nabenspeiche Freiheit</title><content type='html'>&lt;a style="" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/Erde1.1-791963.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/Erde1.1-791948.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Dies ist ein Kern. Ein dunkler Punkt im Zentrum einer Landschaft. Landschaft, die sich selbst bestimmt. Magisch-poetische Polis wird sie sein, magisch-poetische Gesellschaft tauften wir sie. Kultur in Gründung. Eine partikulare Kultur, die ausstrahlen will, aber nicht einnehmen, die einwirken will, aber nicht predigen. Nicht bereit und nicht willens, mehr Gebiet zu beanspruchen als das derjenigen, die sich um ihren Kern scharen. Aber bereit und willens, die Topographie der Welt mit neuen Gemarkungen zu versehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic; color: rgb(51, 255, 51);"&gt;In seines Nabels engem Becher war / das ganze Dunkel dieses hellen Lebens &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie jede Polis gründet sie sich auf Freundschaft und den gemeinsamen Willen, ein Leben in Freiheit und Schönheit zu pflegen. Ohne Freundschaft möchte niemand von uns leben, hätte sie auch alle anderen Güter. Wie ließe sich das Glück ohne Freunde hüten und wahren? In Not und im Reich der Notwendigkeit sind die Freunde die wertvollste Zuflucht. Und im Reich der Freiheit den handelnden Menschen Förderung zu jeder vortrefflichen Tat. Nur in Freundschaft ist die Anstrengung möglich, jenes gemeinsame Gut zu pflegen, das nicht nur auf den Nutzen des Augenblicks abzielt, sondern wie unsere Polis das gesamte Leben umfasst und uns Freiheit und Schönheit bringt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freiheit und Schönheit sind, wonach wir uns am meisten sehnen. Sie sind Ausdruck unseres tiefen Strebens nach Glück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Trinitas Libertas&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Freiheit beginnt, wo wir der Freude am Vortrefflichen, am Außerordentlichen Raum geben können, jenseits dem Abmühen mit schlichten Lebens- und Überlebensnotwendigkeiten. Sie keimt dort, wo sich der Mut entfalten kann, jene Abenteuer zu unternehmen, die als Möglichkeit hinter unseren Alltagsleben hervorschimmern. Freiheit geht einher mit der Freude am Schönen: Sie reizt uns zu Herausforderungen, die das Herz aufgeregt schlagen lassen und uns die Röte ins Gesicht treiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;cite style="color: rgb(255, 0, 0); font-weight: bold;"&gt;Schönheit aber ist der einzig mögliche Ausdruck der Freyheit in der Erscheinung&lt;/cite&gt;    &lt;br /&gt;Das was vortrefflich ist, wird dieses nur durch das Urteil von Gleichgestellten. Was auch immer besondere Nöte im Reich der Notwendigkeiten sind, nichts davon darf im Reich der Freiheit den Freunden ihren Rang absprechen. Denn sie sind die einzigen, mit denen wir einen öffentlichen Raum schaffen können, in dem wir als Gleiche unter Gleichen unsere Vortrefflichkeit wechselseitig anerkennen können und in dem keine Form der Abhängigkeit das Urteil am Vortrefflichen korrumpiert. Das, was vortrefflich ist, entsteht nur durch Freunde. Sie sind verlässliche Weggefährten, mit denen wir das Wagnis eingehen können durch selbstbestimmtes Handeln Hervorragendes durch Rede und Tat zu erschaffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die hier vorgestellte Freiheit ist also mehr als Unabhängigkeit von Zwängen und die hier vorgestellte Politik anderes als die demokratisch geregelte Auseinandersetzung zwischen Interessengruppen. Frei ist nicht bereits der, der frei ist von Ungleichheit, die allen Herrschaftsverhältnissen innewohnt. Freiheit eröffnet sich, wo wir uns in Freundschaft um das Edle kümmern können und das unserem gemeinsamen Leben innewohnende Vortreffliche im Blick haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vortrefflichkeit ist nicht erzwingbar. Eine Tat zu der wir erpresst werden, qualifiziert uns niemals als edel. Tugendterror ist der Gegner jeder Freiheit zum Außenordentlichen. Vortrefflich sein kann nur der, der für die anderen nicht beliebig verfügbar ist. Diese Nichtverfügbarkeit, die auch unter Freunden gilt, zielt nicht nur auf unser Handeln, sondern ebenso auf unser Planen, Fühlen, Denken und Streben. Nur dort kann wirklich Herausragendes geschaffen werden, wo das nicht fassbare Zentrum eines Menschen geachtet wird, das der Ursprung jedes Abenteuers und jedes schöpferischen Aktes ist. Hier liegt der Nullpunkt jeden Handelns, ein Ort, mehr noch: der Ort des sozialen Nichts, der die Grenze der Vorhersagbarkeit markiert, und zugleich Handeln erst möglich macht, indem er immer wieder Neues anstößt. Er kennzeichnet uns als magische Wesen, die alle durch ihr unentschlüsselbares Geheimnis dem Durchschnittlichen enthoben sind. Nicht steuerbar, nicht prognostizierbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der öffentliche Raum der magisch-poetischen Polis, die magisch-poetische Politik selbst, ist dem Nicht-Durchschnittlichen vorbehalten. In seiner Ordnung kann eine jede sich zeigen, wodurch sie über das Durchschnittliche hinausragt. Sichtbarkeit ist sein Modus operandi. Sichtbarkeit, aber nicht Transparenz. Letztere ist eine der größten Feinde der Freiheit, denn eine Kultur, die alles sichtbar macht, die jegliches Verhalten offenlegt, die permanente Selbstentblößung und das intime Geständnis als Dauerzustand öffentlicher und privater Selbstvergewisserung verlangt, schafft eine Herrschaft des Lichts, die das Geheimnis eliminieren will und das Leben in Reih und Glied bringt. Wer jeden Winkel ausleuchtet, hat Angst vor dem Unvorhersehbaren und strebt nach der totalen und - da wir auf Gemeinschaft angewiesene Wesen sind - wechselseitigen Kontrolle. Seit mehr als zwei Jahrhunderten haben sich die modernen Menschen an einen umfassenden Imperativ gewöhnt, der den Behörden, der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Revoluzzern aufträgt, alles Sterben und Leben, Verhalten und Agieren zum Wohle einer gesunden Gesellschaft in den Griff zu bekommen. Die von ihnen angewendete politökonomische und psychosoziale Technologie des Lebens schafft eine Vollkasko-Kultur der Sicherheitsverwahrung, die jedes Risiko der Taten auszuschalten versucht. In letzter Konsequenz ist in ihr der Mensch selbst als unberechenbar handelnde Person das einzudämmende Übel, interessiert sie sich für ihn nur als zu verwaltende Sache, jeweils verfügbar für die eigene Planung und Zielsetzung. Wenn jedoch unser Miteinander durch Freundschaft gekennzeichnet ist, dann ist der Respekt vor der Unberechenbarkeit und dem Rätsel, das in jeder Person liegt, unabdingbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leben braucht Dunkelheit als Existenzvoraussetzung. Den Rhythmus zwischen Licht und Dunkel in Exekution einer umfassenden Auf-klärungsmission auszulöschen macht aus dem Leben eine Legebatterie, in dem letztendlich alles domestizierbar wird. Man kann die Existenz des dunklen Zentrums aller Dinge verleugnen, indem man sein Gespür dafür durch ein seichtes Leben betäubt, oder es mit Ideologie zukleistern, man kann sie auch verleugnen, indem man sie durch die geschwätzige Lust an der Bewußtwerdung oder Erleuchtung analysieren möchte. Hilflose Versuche das subtile Grauen des Unberechenbaren und Uneinsehbaren durch Aufklärung in den Griff zu bekommen. Oder: man tritt dem dunklen Kern seiner selbst und anderer handelnd gegenüber und erweist dem unverfügbaren Eigenleben dieser letztendlichen rätselhaften Personalität seinen Respekt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Handeln kann selbst als ein edles betrachtet werden und es aktualisiert sich in herausragender Weise in einer weiteren Dimension der Freiheit, die man als die  nächtliche Schwester der Vortrefflichkeit bezeichnen kann: die orgia.  Wer die erste Schwester der Freiheit, die Vortrefflichkeit liebt, tut gut daran sich auch mit der zweiten einzulassen. Das Leben in Freiheit ist bigam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn eine ihrer tiefsten Selbstbestätigungen erhält die Freiheit durch die Zeit zwischen den Zeiten und in letzterer wiederum durch die orgia. In der Zeit zwischen den Zeiten halten wir die Welt an und schieben uns in die andere Aufmerksamkeit. Die orgia  ist also jenes radikale Heraustreten aus der Ordnung, in dem sich unsere Spontaneität, Kreativität und Vorstellungskraft eine Gegenordnung schafft, die mehr als nur Ventil unerlöster Begierden, Freiheit von Herrschaft oder strukturell notwendige Negation ist: Indem wir Menschen in der orgia aus der Ordnung aussteigen, geben wir dem Nullpunkt unseres Handelns einen sichtbaren Ausdruck. Die orgia kann als der vornehmste Ausdruck des dunklen Kerns verstanden werden und als eine Handlung in tiefen Respekt vor ihm. In ihr treten wir in ein Spiel mit ihm ein.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;&lt;br /&gt;…als die körper sich mit uns auf und davon machten…&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist gesagt worden, daß alle Ordnung ein Gegengewicht brauche, daß sie in ihrer Aufhebung, ihrer Negation, ihrer absoluten Verdunkelung versinken müsse, andernfalls drohe den Menschen Starrheit des Lebens, Verflachung und Blindheit. Um bei Verstand zu bleiben, um die eigene Zivilisation zu verstehen, müsse man von Zeit von Zeit in die Wildnis. Würden wir dieser nichts in Gesicht sehen, dann hämmerten ihre Geister irgendwann nachts an die Kellertür und hockten schließlich auf dem Nachttisch. Das mag sein - und dennoch ist die orgia keine Instrument zur Sozial- und Psychohygiene wie graugesichtige Kulturtheoretiker von ihren Schreibtischen aus verkünden mögen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die orgia ist keine Therapiegelegenheit zur Steuerung menschlicher Umtriebe. Sie erfüllt keine Funktion aus dem Puppenhaus der menschlichen Allerweltsanliegen. Sie mag sicher eine Vielzahl an Vorzügen aufweisen und durch Atemlosigkeit das Atmen befreien: den Menschen die Wahrnehmung erweitern, ihnen einen tieferes Verständnis des Lebens vermitteln und ihren Augen Glanz verleihen. Sie mag das Vertrauen der Menschen und ihre Freundschaft zueinander vertiefen und Zutrauen in und Empfindsamkeit für den Hauch der Welt schaffen. Doch wie jedes andere wahrhafte Handeln auch liegt ihr Zweck nicht in solchen Effekten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der  Zweck liegt auch nicht in den Erlebnis als solchem wie uns die Sales Agents und Therapeuten des Erlebnisbusiness weißmachen wollen, denn paradoxerweise führt diese Art der Konzentration auf das „pure Erlebnis“ zur Erlebnisverarmung. Kaum etwas kann die Leere und Ödnis der industriell verfügbar gemachten, orgiastischen Sinnesfreuden deutlicher machen als der abgegriffene Jargon, mit dem man den Zugang zu Grenzerfahrungen gleich dem Besuch einer Shopping Mail oder eines Vergnügungspark anpreist. Die Absicht der orgia liegt jenseits der Befriedigung und Erfüllung ihrer Teilnehmer und deshalb ist die Teilnahme an ihr weder „voll cool“ noch ein Workshop, um das „eigene Potential kennenzulernen“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der orgia treten wir vielmehr in ein Spiel mit dem dunklen Kern ein, sie ist der vornehmste Ausdruck einer Anerkennung dieses Kerns und eine Handlung in tiefen Respekt vor ihm. Und nur deshalb liegt ihr seit jeher die Fähigkeit inne, den Atem der Götter einzufangen, die Grenzen zwischen den Toten und den Lebenden, zwischen denen im Berg und denen unter der Sonne zu verwischen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie jedes Spiel verlangt auch dieses einen Rahmen, innerhalb dessen wir handeln, eine Mischung aus Form und Variation, aus Kreativität und Zeremonie.  Die orgia ist kein Universum des Chaos, sie ist nicht Unordnung, sondern Gegenordnung. Sie bedarf also der Kunstfertigkeit von Begrenzungen, von Mauern, die einen geschützten Raum erst ermöglichen. (Auch darin ähnelt sie ihrer Schwester, der Freiheit der Vortrefflichkeit.) Um das Spiel der Dunkelheit zu ermöglichen, sind Umsichtigkeit, Klarheit, Strenge und eine eindeutige Festlegung, was das Spieleende markiert, notwendig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die orgia steht also niemals im Dienst einer starren Schale des Lebens, als ob sie gleichsam nur eine Auslauffläche im Zoo des Lebens, ein Hamsterrad zum abreagieren wäre. Nicht nur ihr Zweck geht darüber hinaus. Die absolute Loslösung der orgia führt schon in ihrer Praxis immer auch zu einer Gelöstheit: Wer einmal seine Brust geöffnet hat, dem bleibt sie für lange Zeit gelöst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic; color: rgb(51, 255, 51);"&gt;Guidé par son odeur vers de charmants climats, c'est elle qui commande aux moissons de croître et de mûrir dans le coeur immortel qui toujours veut fleurir &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Freiheit beginnt mit der Möglichkeit zum Vortrefflichen. Die orgia, als Feier und Selbstvergewisserung der Freiheit, markiert ihr äußerstes Ende. Ihre eigentliche Mitte ist die Gelöstheit: Damit ist jener Zustand gemeint, in dem sich Freiheit im Alltag ausdrückt, in jenem Lebensbereich, der vom Durchschnittlichen, vom Nicht-Herausragenden bestimmt ist. Gelöstheit ist Tonus eines Lebens, das sich im Gehen und Lachen ebenso zeigt wie in der Offenheit, mit der ein Blick der Welt begegnet: entwaffnet und entwaffnend.  Unmerklich eindringlich wirkt durch ihre Präsenz eine Botschaft: Daß das Wort „Freiheit“ die natürliche Übersetzung dessen ist, was die Alten Glückseligkeit nannten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Alltag, diesem ruhigen Fluß des Lebens Tag für Tag sind jene herausragenden Momente eingebettet, in denen wir Vortrefflichkeit aktualisieren. Er ist die Vorbedingung aus dem die Größe, das Besondere entsteht. Er kann nur dann seine Freiheit bewahren, wo die Vortrefflichkeit nicht selbst zum Zwang wird. Wer durch die Politik das Vortreffliche erzwingen will, der macht der Gelöstheit den gar aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zugleich ist der Alltag vielfältig mit dem Reich der Notwendigkeit, mit dem  Wirtschaften, Arbeiten, Herstellen, Ernähren und Sich Schützen verknüpft. Hier gibt es Zwänge, um die wir nicht umhinkommen, denen wir uns nur begrenzt entziehen können. Aber wenn Freiheit und Schönheit dasjenige ist, weshalb wir in einer gemeinsamen Ordnung zusammenleben, warum sollte über Gebühr die einzelne dem Reich der Notwendigkeit und seinen stummen Zwängen ausgeliefert sein? So wie einerseits unser Streben nach und unsere Freude an Vortrefflichkeit nicht die dem Alltag innewohnende Freiheit beeinträchtigen dürfen, sollten andererseits die Anforderungen der Ökonomie die Gelöstheit nur soweit beeinträchtigen, wie es die von Menschen nicht veränderbaren Lebensverhältnisse vorgeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wollen wir diesen Zwängen wirksam begegnen, so bedarf es einer gemeinsamen Sorge umeinander, die in praktischer Klugheit die Lage der Starken und Schwachen im Blick hat. Das verlangt von uns, daß wir unsere eigene Belastbarkeit ebenso wie die Stärke von anderen, deren Lasten wir vermuten oder denen wir einen Teil der eigenen Last aufbürden möchten, aufmerksam und richtig einzuschätzen. Als erste Richtschnur für unsere Sorge umeinander gilt dann für diejenigen unter uns, die am abhängigsten und bedürftigsten sind, daß jede von ihnen sich nach ihren Fähigkeiten an der Bewältigung der Lebensnotwendigkeiten beteiligt, aber jeder nach ihren Bedürfnissen geholfen wird. Anders bei denjenigen, die als unabhängige Mitglieder dieser Gemeinschaft ihr Leben selbstständig führen können. Hier wird unsere Wahrnehmung ersteinmal von der strengeren Maxime geprägt sein, daß jede nach ihrer Leistung zur Bewältigung der Lebensnotwendigkeiten behandelt wird. Beide Maximen gelten nur vorläufig, denn unsere Wahrnehmung bei der praktischen Gestaltung eines Lebens in Freiheit muß sich an den komplizierten Belangen des Lebens orientieren. Eine knappe Ausstattung mit wirtschaftlichen Gütern läßt es oft nicht zu allen Bedürftigen gerecht zu werden. Und da wir als komplexe Wesen zu unserer Entfaltung wesentlich mehr als nur des Brots bedürfen, können wir die Sprache und die Bedürfnisse des Herzens nicht ignorieren: Güte und Großherzigkeit setzen das Leistungsprinzip oft außer Kraft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Sorge umeinander verlangt zudem die Möglichkeit, über Sorge und Nöten zu kommunizieren als auch die Fertigkeit, dies angemessen zu tun. Mit letzterem ist die Fähigkeit zur taktvollen, aktiven und eindeutigen Mitteilung gemeint: sowohl bei den Notleidenden, die anderen gegenüber ihr Bedürfnis nach Unterstützung artikulieren, als auch bei den Erfolgreichen, die Hilfsbedürftigkeit ermitteln und anbieten. Was die Möglichkeit betrifft, über Sorge und Nöten offen zu kommunizieren, so verfügen wir im Alltag unabhängig von der politischen Öffentlichkeit über einen eigenen Raum der Verhandlung, der gewöhnlich als verachtenswerte Lästigkeit, bestenfalls als nutzloser Tand abgetan wird:  Den Tratsch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Wert des Gesprächs über andere, obwohl alltäglich und niemals aus dem Miteinander Leben ausrottbar, wird oft unterschätzt. Gelöstheit ist ohne Tratsch nicht zu denken, denn der Tratsch entsteht aus der Sorge um die andere. Das warme Licht der alltäglichen Kommunikation über andere löst unbekannte Nöte aus ihrem Schatten. Der Fluß der Kommunikation sorgt für jenes Sich Kümmern, das diejenige auffängt, die Unterstützung, Liebe oder einfach nur der Hinwendung bedarf, und er regelt das, was schnell und ohne viel Aufsehen gelöst werden kann. Abgesehen von dieser Funktion als Schmiermittel zur Bewältigung menschlicher Notlagen ist der Tratsch darüber hinaus ein wichtiges Mittel um unsere Wahrnehmung tagtäglich zu trainieren, wie es um die soziale Ökologie und das, was die einzelne zu einem glücklichen Leben braucht, bestellt ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Wert des Tratsches zu betonen heißt jedoch nicht, dass wir die Zwänge der wirtschaftlichen Notwendigkeit ins private abschieben wollen. Denn die Eindringlichkeit und Unerbittlichkeit einiger Zwängen kann nur durch gemeinsame Anstrengung begegnet werden. Einige Entscheidungen, was uns beeinträchtigen darf und was nicht, und einige Entscheidungen, wie wir für uns alle Lebensvorteile und Erleichterung erschaffen, verlangen zu ihrer Umsetzung ein derartiges Maß an Kraft und Macht, welches nur in Kooperation aufgebracht werden kann und deshalb eine ganz besondere Gelegenheit der Vortrefflichkeit und eine besondere Aufgabe der Politik ist. Es sind damit Herausforderungen, in denen die Freiheit zur Vortrefflichkeit sich um ihre eigene Möglichkeit kümmert. Denn nicht nur die Gelöstheit verlangt, daß die stummen Zwänge eingegrenzt werden, auch die Vortrefflichkeit verlangt dies. Wenn ein Mensch nicht die Möglichkeiten hat,  bestimme Fähigkeiten zu entwickeln, dann wird er niemals jene Vortrefflichkeiten an den Tag legen können, die jene bestimmte Fähigkeiten zur Voraussetzung haben. Einige Fähigkeiten sind dabei so grundlegender Art, daß ihr Fehlen in vielen Bereichen die Möglichkeit zur Vortrefflichkeit beeinträchtigt oder sogar ausschließt.(1) Weil Politik jenes Streben nach Vortrefflichkeit ausdrückt, ist es ihre ureigenste Aufgabe sich auch um jene Lebensgrundlagen zu kümmern, die Vortrefflichkeit überhaupt ermöglichen und dieses selbst wiederum auf vortreffliche Weise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Polis verspricht sich der Freiheit. Doch die besteht nicht nur aus Hehrem oder Ekstatischem. Wer der Freiheit sein Wort gibt, der gibt es auch dem Leichten, dem Liebreiz des Lebens, der Gelöstheit – mit allen Konsequenzen: sich ganz auf sie einlassen, für sie sorgen, für sie einstehen. Das Leben in Freiheit ist polygam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:70%;"&gt;(1) Dazu gehören nicht nur solch grundlegenden und von vielen anerkannten Fähigkeiten wie jene zu leben und nicht vorzeitig zu sterben, die Fähigkeit sich guter Gesundheit zu erfreuen, eine angemessene Unterkunft zu haben, sich bewegen zu können, unnötigen Schmerz zu vermeiden, alle seine Sinne benutzen zu können, eine breite Spanne an unterschiedlichen Gefühlen empfinden zu können oder in einer Gemeinschaft mit anderen Menschen zu leben. Sondern dazu gehört z.B. auch die Fähigkeit freudvolle Erlebnisse zu haben und zu lachen, zu spielen, kreativ zu sein, zu lieben, für andere, bezogen auf und in Verbundenheit mit anderen Menschen, Tieren, Pflanzen zu leben, Möglichkeiten zur sexuellen Befriedigung zu haben, sein eigenes Leben in einem selbstgewählten Kontext und selbstgewählter Umgebung zu leben und die Fähigkeit sich eine Vorstellung davon zu machen, was man selbst als ein gutes und glückliches Leben empfindet und kritisch über die eigene Lebensplanung nachzudenken.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/166941745901132908-4461262559082982485?l=www.der-dritte-ort.org%2Finside%2Fspuren.htm'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/4461262559082982485'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/4461262559082982485'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/2007/11/nabenspeiche-freiheit.html' title='Nabenspeiche Freiheit'/><author><name>Handlungsgesellschaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457142043603824709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14716644153077651189'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-166941745901132908.post-4113933279105882753</id><published>2007-11-18T23:06:00.044+01:00</published><updated>2009-03-28T16:20:20.965+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wir'/><title type='text'>Was ist der Dritte Ort?</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold; font-size:130%;"&gt;Der Dritte Ort ist unser Platz für ein Leben in Freundschaft, Freiheit und Schönheit. Er wird geschaffen von einem lockeren Freundeskreis von Männern und Frauen jeden Alters, die sich seit einer ganzen Reihe von Jahren kennen und diesem Ort Gestalt geben. Diese Gruppe versteht sich als einer von mehreren Kondensationskernen in einem weitläufigen Netz von locker miteinander verbundenen Menschen mit verwandten Interessen, Visionen und einem bestimmten, nicht ganz konventionellen Lebensstil.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/Ambient8.1-784379.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 152px; height: 200px;" src="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/Ambient8.1-784197.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color: rgb(170, 221, 153);"&gt;In allererster Linie sind wir ein putzmunterer Kreis von Freunden, die eine gemeinsame Unternehmung begonnen haben. Mehrmals im Jahr treffen wir uns, um uns persönlich auszutauschen, kulturelle Projekte zu planen und auszuführen, zu feiern, zu lachen, gemeinsam nachzudenken oder Abenteuer zu beginnen, die unser Herz schneller schlagen lassen und uns die Röte ins Gesicht treiben. Wir verstehen uns als Handelnde, die immer wieder einen neuen Anfang in die Welt setzen und durch Taten immer wieder eine Geburt von Ereignissen initiieren. Deshalb bezeichnen wir uns auch als "Handlungsgesellschaft".&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Uns geht es um ein schöpferisches und buntes Leben, in dem unsere Bedürfnisse nach Solidarität, Geborgenheit und Wohlwollen, nach sinnvoller und erfüllender Tätigkeit, nach Freiheit und Vielfalt und nach geistiger, sinnlicher, erotischer und körperlicher Entfaltung erfüllt werden. Wir glauben, dass dafür nicht nur wirtschaftliche und politische Grundlagen notwendig sind, sondern ebenso Lebensweisen, in denen menschliche Qualitäten und Tugenden (wie etwa Daseinsfreude, Mut, Klugheit, Umsicht, Gerechtigkeit, Großzügigkeit, Freundlichkeit, Achtsamkeit, Urteilskraft, Selbstbestimmtheit und viele mehr) gepflegt werden. &lt;span style="color: rgb(170, 221, 153);"&gt;Deshalb kultivieren wir unser gemeinsames menschliches Biotop als Keim für ein Zusammenleb- und Kulturprojekt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser Bild ist aber nicht das einer engen, selbstgenügsamen Öko-Kommune. Wir schätzen modernes Leben und vieles, was nur quirlige Städte und moderne Zivilisationen hervorbringen können. Deshalb ertasten wir uns ein "Zusammenlebmodell", das sowohl in der Stadt wie auch auf dem Land zu Hause ist: Als Lebensmodell im Sinne einer grundlegenden Stadt-Land-Solidarität und als Projekt für Menschen, die die Industriegesellschaft anerkennen und sie zugleich verändern wollen: &lt;span style="color: rgb(170, 221, 153);"&gt;Eine raumverbindende und raumübergreifende Form von Gemeinschaft.&lt;/span&gt; (Mehr dazu &lt;a href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/2009/01/wohnen.html"&gt;hier&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die meisten Menschen aus unserem Freundeskreis verdienen ihr Geld in &lt;span style="color: rgb(170, 221, 153);"&gt;unkonventionellen und alternativen Arbeitszusammenhängen&lt;/span&gt;. Aber wenn es hier auch mehr Selbstbestimmung und weniger Hierachie als in herkömmlichen Arbeitsmilieus geben mag, so gelten für uns alle die ganz "normalen" Zwänge der modernen Marktwirtschaft und der  Staatsbürokratie, die in unser Wirtschaften und Arbeiten eingreift und es reguliert. Ökonomische Strukturen prägen unsere Art und Weise zu handeln, sie formen Charaktere und Einstellungen. Dass in unserem alltäglichen wirtschaftlichen Verhalten es als ganz "natürlich" vorgesehen ist, dass jeder selbst auf seinen Gewinn achten muss und der eigene Vorteil wichtiger ist als der Nachteil des anderen, halten wir für pervers. Auch wenn wir noch ganz am Anfang stehen,setzen wir uns deshalb für neue Wirtschaftsformen ein. (Mehr dazu &lt;a href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/2009/01/wirtschaft.html"&gt;hier&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In &lt;span style="color: rgb(170, 221, 153);"&gt;Dingen der Liebe&lt;/span&gt; haben wir eine Freude daran, geschützte Räume zu erschaffen, in denen sich Lust, Liebe und Sinnlichkeit entfalten können. Manche von uns teilen mit einem Menschen Tisch, Bett und Herz, andere mit mehreren. Wir glauben, dass in der Liebe und Erotik - sollen sie glücken - genauso Fertigkeiten und Tugenden von nöten sind, wie in anderen Bereichen des Lebens. (Umsicht, Sinn für Angemessenheit und eine offene, unterstützende Kommunikation sind z.B. solche Anforderungen an den einzelnen.) Zudem müssen wir uns eigene Formen des Zusammenlebens erschaffen. Wie die Grundlagen einer polyamoren Kultur als Lebensform aussehen können, ist einer unserer Forschungs- und Handlungsbereiche. (Mehr dazu &lt;a href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/2009/01/liebe.html"&gt;hier&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/2009/01/sex.html"&gt;hier&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir wissen, daß eine Welt immer auch durch Magie und Poesie zusammengesetzt ist - und wird. In der ein oder anderen Weise haben wir also alle einen &lt;span style="color: rgb(170, 221, 153);"&gt;Zugang zur Welt, der Magie und Poesie nicht ausschließt&lt;/span&gt;. Unter anderem deshalb erfreuen sich naturreligiöse, heidnische, animistische oder polytheistische Traditionen bei uns einer gewissen Beliebtheit. Wir glauben, dass man von dem Wissen und der Lebensweise  solcher Traditionen einiges für ein zeitgemäßes Leben lernen kann und entsprechend nutzen wir sie dafür.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige von uns reden zwar mit Göttern, Trollen oder Bäumen, (der ein oder die andere mag mit ihnen bei Gelegenheit sogar ins Bett gehen), dennoch können wir mit der Esoterik- und Selbsterfahrungsszene eher wenig anfangen. Wir alle profitierten und profitieren zwar davon, dass durch die New Age - und Psychowelle hilfreiche Fertigkeiten und Rituale, ungewohnte Sichtweisen und häretische Wissenschaften in die Bücher, Seminarhäuser und Volkshochschulen gespült wurden. Aber wir stehen wir weder auf Perwollbetroffenheits-Sprache noch auf esoterische Blauäugigkeit. Wir haben und kennen keinen Heilsplan und wir können auch nicht mit einem Rezept zur ultimativen Erleuchtung, dem finalen Einklang von Kronenchakra und Akasha-Chronik, mit transpersonalem Orgasmus oder dem wahren Superduperschöpfertum über das eigene Leben dienen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht jeder von uns ist eine Künstlerin, aber wir alle lieben Farbigkeit und Phantasie, sinnlicher Ausdruck durch &lt;span style="color: rgb(170, 221, 153);"&gt;Kunst, Musik, Poesie, Film, Ritual und Aktionen&lt;/span&gt;. Wir laden deshalb immer wieder Künstler auf unsere Treffen ein oder initiieren eigene Projekte. (Und wenn es um die Kommunikation mit Göttern, Trollen oder Bäumen geht, ist Kunst gar keine so schlechte Verständigungsmethode.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(170, 221, 153);"&gt;Wacher Geist, gedankliche Freiheit und intellektuelle Unbestechlichkeit&lt;/span&gt; sind für uns weitere wichtige Tugenden. Seinen Verstand kritisch zu gebrauchen, um mündig und selbstbestimmt im Alltag, in Angelegenheiten der Weltanschauung, der Politik, der Wissenschaft, der Wirtschaft, Kultur und Religion sein Urteil zu fällen, ist eine unabdingbare Voraussetzung für ein gelungenes Miteinanderleben. Guruwesen, Verklärungen und Heilsversprechen können wir nicht leiden, stammen sie nun aus esoterischen, politischen, ökonomischen, wissenschaftlichen oder anderen Bewegungen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/166941745901132908-4113933279105882753?l=www.der-dritte-ort.org%2Finside%2Fspuren.htm'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/4113933279105882753'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/4113933279105882753'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/2007/11/der-dritte-ort.html' title='Was ist der Dritte Ort?'/><author><name>Handlungsgesellschaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457142043603824709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14716644153077651189'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-166941745901132908.post-5878473657104272558</id><published>2007-11-18T19:07:00.007+01:00</published><updated>2008-07-09T18:45:43.139+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wir'/><title type='text'>Kontakt</title><content type='html'>Du willst uns erreichen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stützpunkte gibt es in &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Köln&lt;/span&gt; und &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Tübingen&lt;/span&gt;. Sprich uns an, wenn Du uns siehst. Oder schreib uns eine Email. Demächst wirst Du uns auch anrufen können. (Alles, was Du dafür brauchst, ist eine 3-stellige Zahl, die Dir jemand mitgeteilt hat.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Telephonnummer: Dauert noch, wir finden gerade das Schreiben der Telefongesellschaft nicht...&lt;br /&gt;Elektronische Post:  &lt;span style="color: rgb(51, 255, 51);"&gt;ichdichauch&lt;/span&gt; AT-ZEICHEN &lt;span style="color: rgb(51, 255, 51);"&gt;der-dritte-ort&lt;/span&gt; PUNKT &lt;span style="color: rgb(51, 255, 51);"&gt;org&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt auch einen Newsletter mit Informationen über unsere Veranstaltungen und laufenden Aktivitäten, den man von uns beziehen kann. Allerdings verschicken wir den nicht so gerne anonym. Wenn du diesen Newsletter also beziehen willst, melde Dich doch einfach mal direkt bei uns.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/166941745901132908-5878473657104272558?l=www.der-dritte-ort.org%2Finside%2Fspuren.htm'/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/5878473657104272558'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/5878473657104272558'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/2007/11/kontakt.html' title='Kontakt'/><author><name>Handlungsgesellschaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457142043603824709</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='14716644153077651189'/></author></entry></feed>