<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/'><id>tag:blogger.com,1999:blog-166941745901132908</id><updated>2008-06-30T09:19:56.598+02:00</updated><title type='text'>Der Dritte Ort</title><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/spuren.htm'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default'/><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/atom.xml'/><author><name>Handlungsgesellschaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457142043603824709</uri><email>noreply@blogger.com</email></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>9</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-166941745901132908.post-7843409186957181451</id><published>2008-06-14T13:01:00.032+02:00</published><updated>2008-06-22T20:30:41.525+02:00</updated><title type='text'>Earth-a-live</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/Frauvorwelt4-719230.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/Frauvorwelt4-719207.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p  style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(255, 102, 102); font-weight: bold;font-family:lucida grande;" align="center" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;"EARTH-A-LIVE"&lt;br /&gt;LIVE BILDER DER ERDE&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; color: rgb(255, 102, 102);font-family:lucida grande;" align="center" lang="de-DE"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;b&gt;Erste  öffentliche  Präsentation  eines  globalen  Projekts&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;von Sten Linnander&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;am 13. Juli 2008,  11:00 Uhr, Polytope Morgengesellschaft&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"&gt;"KÖNNEN BILDER DIE ERDE RETTEN?" So heißt der Titel des Artikels von Fred Pierce in der neuesten Ausgabe des &lt;a href="http://www.arte.tv/de/alles-ueber-ARTE/ARTE-Magazin/2056592.html"&gt;Arte Magazins&lt;/a&gt;, der sich mit der Frage beschäftigt, inwieweit Bilder der Erde, die sowohl das Ausmaß der Zerstörung, als auch die unbeschreibliche Schönheit der Erde zeigen, Menschen zum Handeln bringen können. Es heißt dort: "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Eine der berühmtesten und bedeutendesten Fotografien der Erde ist das Bild "Earthrise", das 1968 während der Mondumkreisung durch Apollo 8 entstand. Es hing als Poster in Millionen von Studentenzimmern und wurde zum symbolträchtigen Schlüsselbild der Umweltbewegung&lt;/span&gt;".&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;" lang="de-DE"&gt;Bald können wir nicht nur ein Poster der Erde an unserer Wohnzimmerwand betrachten, sondern ein Livebild der gesamten Erde, die sich langsam um ihre Achse dreht, auf unseren Bildschirmen bestaunen. Und das ohne Flimmern, gestochen scharf. Sten Linnander präsentiert ein Projekt, durch das es möglich wird unseren Planeten live, als Kunstwerk und als intimen Freund zu erleben. Er ist fest überzeugt: Diese Begegnung mit der Erde könnte uns eine neue, gemeinsame, für alle ersichtliche Perspektive für das Leben auf unserem Heimatplaneten bieten.  Sie öffne Tore für ein neues Bild der Erde, aber auch für ein neues Bild des Menschen und unserer intimen Verbindung mit der Erde und dem Universum.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;Wie es zu diesem Projekt kam ist eine geistige Abenteuerreise für sich, von der Sten Linnander (58) berichten wird. Der Sohn eines schwedischen Juristen in internationalen Regierungsdiensten und einer frühen Aktivistin gegen Frauenbeschneidung wuchs u.a. im Nepal und Afghanistan auf und studierte  später Geophysik. Der humorvolle, kosmopolitische Freigeist bewegt sich seit langen Jahren in alternativen Forschungszusammenhängen jenseits des wissenschaftlichen Mainstreams und steht im Austausch mit den ungewöhnlichsten Denkern, Bastlern und Erfindern. Als Kenner vieler sozialer Experimente war er vor 30 Jahren am Aufbau eines umfassend angelegten, alternativen Gemeinschafts- und Siedlungsprojekt beteiligt, das er Mitte der 90er verließ. Derzeit kümmert er sich darum, dass ein Satellit mit bemerkenswerten Aufgaben ins Weltall kommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sind gespannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Dies ist die erste Veranstaltung im Rahmen der &lt;a href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/2008/06/die-polytope-morgengesellschaft.html"&gt;Polytopen Morgengesellschaft&lt;/a&gt;. Was das ist und wie sie funktioniert, erfährt ihr &lt;a href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/2008/06/die-polytope-morgengesellschaft.html"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wer interessiert ist und uns nicht kennt,&lt;br /&gt;möge sich bitte frühzeitig bei uns melden. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;u&gt;Essen:&lt;/u&gt;&lt;/span&gt; Ganz wichtig das Thema, schließlich ist es ja ein Sonntagsbrunch. Wir bekamen das Angebot, unsere Erste Polytope Morgengesellschaft im französischen Kunstbistro &lt;a href="http://www.aristokrassie.de/"&gt;L'Aristokrassie&lt;/a&gt; stattfinden zu lassen. Machen wir natürlich, denn wir kennen keinen Sonntagsbrunch, der so leckere Pasteten, französische Salami und Käsespezialitäten bereit hält wie der von Christine. Und dann hoffen wir natürlich auf den warmen Kuchen. Ab 13 Uhr gibt's dann Jazz von der Band "&lt;a href="http://www.aristokrassie.de/Kultur/aktuell/inhalt_aktuell.htm#2008-05-04_Shellac"&gt;Shellac&lt;/a&gt;".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;u&gt;Veranstaltungsort:&lt;/u&gt;&lt;/span&gt; &lt;a href="http://www.aristokrassie.de/"&gt;L'Aristokrassie&lt;/a&gt;  im Belgischen Viertel in Köln; Bismarkstrasse 41, 50672 Köln; unweit der U-Bahn Stationen "Friesenplatz", "Hans Böckler Platz", "Köln West", Anfahrt &lt;a href="http://www.aristokrassie.de/images/Anfahrt_3.JPG"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;u&gt;Datum &amp;amp; Zeit:&lt;/u&gt;&lt;/span&gt; Sonntag, 13. Juli 2008, 11 Uhr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;u&gt;Unkosten:&lt;/u&gt;&lt;/span&gt; Das ganze ist selbstverständlich &lt;u&gt;keine&lt;/u&gt; kommerzielle Veranstaltung, ihr zahlt den Brunch direkt beim Aristokrassie. Der Sonntagsbrunch kostet dort für uns 10 EUR, darin enthalten  sind 2,- EUR für die Band, Getränke sind extra. Dann müssen wir noch die Anreise von Sten finanzieren. Eine Alternativzahlung durch Naturalien (Kuchen, Salate, Würste...), Mineralien oder Dienstleistungen aller Art geht diesmal nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anmeldungen sind vorab notwendig, damit wir planen können.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Nachfragen und Anmeldungen&lt;/span&gt; bitte an:&lt;br /&gt;ichdichauch [at-Zeichen --&gt; also der Klammeraffe] der-dritte-ort.org&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/2008/06/earth-live.html' title='Earth-a-live'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/atom.xml' title='Kommentare zum Post'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/7843409186957181451'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/7843409186957181451'/><author><name>Handlungsgesellschaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457142043603824709</uri><email>noreply@blogger.com</email></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-166941745901132908.post-6009393933566116327</id><published>2008-05-29T18:39:00.003+02:00</published><updated>2008-06-30T09:19:56.628+02:00</updated><title type='text'>Die Gesellschafter</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die Magisch-Poetische Handlungsgesellschaft wird u.a. betrieben von:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;Larissa (24, Sonne Stier, Aszendent Fische)&lt;/span&gt;, Siebenkämpferin der Künste: Malerei, Tanz, Schauspiel, Poesie, Gesang, Musik, Philosophie. Sie liebt und lebt gerne in den Natur. Großgeworden in alternativen Lebenszusammenhängen ist sie an neuen Pädagogikkonzepten interessiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Julio (39) &lt;/span&gt;vernetzt als optimistisches Organisationstalent Menschen und schöne Gedanken. Politisch hat er viel von den Griechen bis vor Christi Geburt gelernt.Er setzt sich für Klimagerechtigkeit, Unternehmensverantwortung und neue Lebensformen ein. Filme müssen bei ihm ein Happy End haben, und Dramen schaut er nur im Theater an, da sind sie am lustigsten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Stefan (37)&lt;/span&gt; ist der Kunstfertige in unseren Reihen: Leder, Stoffe, Metalle. Als Kenner antiker Kunsthandwerksgeschichte weiß er zudem Romane über Schilde, Waffen und Alltagsgegenständen zu erzählen. Er liebt den Surrealismus als Methode und elektronische Musik für seine Ohren. Er ist musisch, redegewandt und feinzüngig. Für ihn brauchen Filme kein Happy End.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Steffi&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Stephan&lt;/span&gt;</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/2008/06/die-gesellschafter.html' title='Die Gesellschafter'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/atom.xml' title='Kommentare zum Post'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/6009393933566116327'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/6009393933566116327'/><author><name>Handlungsgesellschaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457142043603824709</uri><email>noreply@blogger.com</email></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-166941745901132908.post-6816744027244811305</id><published>2008-05-21T20:07:00.005+02:00</published><updated>2008-06-12T12:18:45.284+02:00</updated><title type='text'>Immer weiter</title><content type='html'>Von der heimeligen Studenten WG in Tübingen, über Kölns grüne Oase hinter der Tankstelle, bis hin zu Festen des Rabenclan erstrecken sich unsere Aufenthaltsorte. Und es ist noch mehr geplant...   &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;An Beltaine ist geglückt, was wir uns erhofft haben. Menschen unterschiedlicher Ausrichtungen sind zusammengekommen und konnten etwas zusammen gestalten.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;Ein schöner Anfang in die richtige Richtung!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/2008/05/immer-weiter.html' title='Immer weiter'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/atom.xml' title='Kommentare zum Post'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/6816744027244811305'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/6816744027244811305'/><author><name>Handlungsgesellschaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457142043603824709</uri><email>noreply@blogger.com</email></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-166941745901132908.post-2886546705405889851</id><published>2008-04-12T11:46:00.007+02:00</published><updated>2008-06-22T13:26:18.586+02:00</updated><title type='text'>Die Polytope Morgengesellschaft</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/PolytopeVasenrot-735188.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/PolytopeVasenrot-735165.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 102, 102); font-style: italic; font-weight: bold;font-size:180%;" &gt;...polytop den Tag beginnen...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;br /&gt;Alle paar Wochen trifft sich die Polytope Morgengesellschaft zur Konversation und leckerem Sonntagsbrunch. Als Anheizer oder Vorgruppe laden wir uns jeweils Künstler, Aktivisten, Musiker, Denker oder Forscher ein, vielleicht gibt's auch mal ein Spiel. Die Hauptgruppe sind dann die Gäste selbst. Die Polytope Morgengesellschaft ist also kein Veranstaltungsangebot, das man als passiver anonymer Konsument buchen kann. Sie ist ein Treffpunkt für polytische Menschen - um sich wohlzufühlen und sich auszutauschen.  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wer teilnehmen will, muß persönlich empfohlen sein - oder unterhaltsam, charmant, intelligent,  attraktiv oder wohlwollend. Eine dieser Eigenschaften reicht, abgesehen vom Wohlwollen, das ist immer Pflicht. So oder so: unsere Salonière hat das letzte Wort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir nehmen uns die Freiheit ungewöhnliche Menschen, Projekte, Töne und Gedanken einzuladen - je nachdem, worauf wir gerade Lust haben und was wir anregend finden. Das Themenspektrum wird vielfältig sein, aber nicht wahllos. Im Zweifelsfall gilt im mehr oder weniger übertragenen Sinn die Devise einer Gastgeberin, die ausgesprochen weise war, wenn es um die Einschätzung von Themen und Menschen ging: "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Il faut plus d'esprit pour faire l'amour que pour conduire des armées.&lt;/span&gt;"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ganze ist ohne kommerzielles Interesse. Um den Brunch und die Anreisekosten derjenigen zu finanzieren, die wir für einen Vortag oder Darbietung einladen, wird aber eine kleine Steuer erhoben. Ihre Höhe hängt von &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;der Anzahl der Teilnehmer, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Örtlichkeit und Gastgeber (oder gastgebenden Café) ab und liegt zwischen 10-15 EUR . Nach Absprache kann auch in Naturalien (Kuchen, Salate, Würste), Mineralien oder Dienstleistungen aller Art bezahlt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anmeldungen sind vorab notwendig, damit wir planen können.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;br /&gt;Die erste Morgengesellschaft findet am Sonntagmorgen den &lt;span style="color: rgb(255, 102, 102);"&gt;13. 07. 08&lt;/span&gt; statt. Mehr dazu &lt;a href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/2008/06/earth-live.html"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/2008/06/die-polytope-morgengesellschaft.html' title='Die Polytope Morgengesellschaft'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/atom.xml' title='Kommentare zum Post'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/2886546705405889851'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/2886546705405889851'/><author><name>Handlungsgesellschaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457142043603824709</uri><email>noreply@blogger.com</email></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-166941745901132908.post-3992644137873186358</id><published>2008-02-14T23:00:00.007+01:00</published><updated>2008-06-16T13:26:27.095+02:00</updated><title type='text'>Auftauchen</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(244, 211, 114);"&gt;Erstes Treffen der polytopen Morgengesellschaft&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(244, 211, 114);"&gt;13. Juli 2008, Köln&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Sonntag, den 13. Juli, 10:30  Uhr, gibt es unseren ersten Brunch für Freunde des Dritten Ortes. Gastredner wird Sten Linnander sein, der ein bemerkenswertes Projekt zur Sichtbarkeit der Erde aus dem All vorstellen wird. Mehr dazu &lt;a href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/2008/06/earth-live.html"&gt;hier&lt;/a&gt;. Die Spielregeln der Polytopen Morgengesellschaft kann mensch &lt;a href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/2008/06/die-polytope-morgengesellschaft.html"&gt;hier&lt;/a&gt; erfahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(244, 211, 114);"&gt;"Calibans Wundersame Wandlung"&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(244, 211, 114);"&gt;30. April, Walpurgisnacht - 4. Mai&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 153);"&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;die Insel tauchte aus dem Ozean auf, wie ein Venusland,&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 153);"&gt;    &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 153);"&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;aus dem Schaum in beständiger Schönheit...&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Sehr, sehr, sehr wahrscheinlich werden sich wohl eine ganze Reihe beim Vereinsfest des Rabenclan e.V. "Calibans Wundersame Wandlung" im Naturpark »Hessischer Spessart« zwischen Frankfurt und Schlüchtern dabei sein. Infos &lt;a href="http://www.rabenclan.de/index.php/Aktuelles/AktuellesBeltaine2008"&gt;hier&lt;/a&gt; .&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(244, 211, 114);"&gt;Osternest suchen&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(244, 211, 114);"&gt;&lt;br /&gt;23. März, 12 Uhr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;Auch wenn es letztes Jahr ausfiel: Wir lieben es,  daß &lt;/span&gt;&lt;span&gt;liebenswert nette Osternest suchen. Spielregeln&lt;/span&gt;&lt;span&gt; bleiben wie gehabt: Osternest mit Eiern und Häschen und Bonbons und Hühnchen und Gras , aber gerne auch mit &lt;/span&gt;&lt;span&gt;ungewöhnlichem Inhalt oder Geschenkchen - Wert so um  die 10 EUR. Wie diesmal versteckt wird, machen wir noch aus.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;Findet bei Steffi und Julios neuer Heimstatt im Kölner Idyll  statt, also werden auch die Nachbarn eingeladen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(244, 211, 114);"&gt;&lt;br /&gt;Vorbereitungstreffen "Calibans Wundersame Wandlung"&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span style="color: rgb(244, 211, 114);"&gt;Samstag, 15. März  - 13 Uhr&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So jetzt ist es klar: die magisch-poetische Handungsgesellschaft wird beim&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt; &lt;/span&gt;Vereinsfest des Rabenclan e.V. anläßlich &lt;a href="http://www.rabenclan.de/index.php/Aktuelles/AktuellesBeltaine2008"&gt;Beltaine 2008&lt;/a&gt; ( 30. April, Walpurgisnacht - 4. Mai)  mitmischen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Samstag, 15. März wird es ein Vorbereitungstreffen bei Eva in Köln geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(244, 211, 114);"&gt;perahtun naht&lt;/span&gt;  &lt;span style="color: rgb(244, 211, 114);"&gt;&lt;br /&gt;Das Rauhnächte-Treffen der Magisch-Poetischen Handlungsgesellschaft&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(244, 211, 114);"&gt;27. Dezember bis 1. Januar&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die leuchtende Nacht ist der Abschluss der zwölf Rauhnächte. Das Licht inmitten des Dunkels, wenn Perchta gefeiert wird. Aber das hat Zeit, viel Zeit. Wir wollen das Dunkel ausgiebig genießen, um uns neu zu konzentrieren, Kräfte zu sammeln, unsere Gedanken zurechtzulegen und uns vorzubereiten auf die Jagden nach den Realisierungen, die mit dem Frühjahr wieder anbrechen werden. Immer noch steht in den zwölf dunklen Tagen das Leben ein bißchen still, ist es Zeit den Winterstürmen eher zuzuhören und mit den Hunden zu heulen, als sich dem &lt;a href="http://www.vuotisheer.ch/sagen_text.htm#Der%20T%FCrst%20und%20sein%20wildes%20Gefolge"&gt;Nachtjäger&lt;/a&gt; in den Weg zu stellen und überrannt zu werden. Es ist eine gute Zeit um sich mit dem alten Jahr zu beschäftigen und seine Taten zu feiern. Es ist eine gute Zeit seine Träume zu erinnern, alte Entscheidungen zu überprüfen und neue Entschlüsse den Weg zu bereiten. Dann kann man sich auch wieder mit dem Licht beschäftigen. Wie wir das machen wollen, haben wir in einem Programm festgehalten, das wir euch in Kürze zusenden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 255, 153);"&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Aber wie immer: Wahrscheinlich werden wir das ganze Programm nach Lust und Laune umkrempeln...&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(244, 211, 114);"&gt;Workshop zu Grundlagenfragen polytheistsicher Traditionen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(244, 211, 114);"&gt;5. bis 7. Oktober 2007, Köln&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Kooperation mit dem Rabenclan e.V. veranstalten wir in Köln vom 5. bis 7. Oktober 2007 einen Workshop mit dem Kulturtheoretiker PD Dr. Narahari Rao (Universität Saarbrücken) zu grundlegenden Fragen beim Verständnis polytheistischer Traditionen. Ziel sind nichts weiter als einige begriffliche Klärungen. Wir gehen davon aus, daß diese uns helfen können die alternativen Weltsichten und Lebensweisen zu beschreiben, wie sie in naturreligiösen, animistischen und polytheistischen Kulturen vorliegen und zugleich nützlich sind bei der intelligenten und kreativen Wiederaneignung dieser Traditionen für moderne Lebensentwürfe. Die Kritik üblicher evolutionistischer Zivilisationstheorien und romantischer oder exotistischer Verklärungen solcher Kulturen könnte dabei ein Nebenprodukt sein, steht aber nicht im Zentrum. Ausgangspunkt der Überlegungen und der diskursiven Analyse wird die Frage nach dem guten Leben sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Teilnahme ist nur nach Voranmeldung möglich, da die Teilnehmerzahl aufgrund der Räumlichkeiten begrenzt ist. Wer interessiert ist, sollte sich vorab mit der AG Bahnhof des Rabenclan e.V. (bahn [at-Zeichen] rabenclan.de ) in Verbindung setzen, um Einzelheiten, Kosten, inhaltliche Vorbereitung etc. zu klären.</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/2007/11/auftauchen.html' title='Auftauchen'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/atom.xml' title='Kommentare zum Post'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/3992644137873186358'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/3992644137873186358'/><author><name>Handlungsgesellschaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457142043603824709</uri><email>noreply@blogger.com</email></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-166941745901132908.post-7081622305813862170</id><published>2007-12-26T15:02:00.006+01:00</published><updated>2008-03-02T16:24:49.749+01:00</updated><title type='text'>perahtun naht</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(244, 211, 114);font-size:130%;" &gt;Das Rauhnächte-Treffen der Magisch-Poetischen Handlungsgesellschaft&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; color: rgb(244, 211, 114);"&gt;27. Dezember bis 1. Januar&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;br /&gt;Die Winterstürme heulen, Freyas Heer jagt über die Felder, Zeit sich zu verkriechen, zu kuscheln und sich zu besinnen, was man will im neuen Jahr&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center; color: rgb(244, 211, 114); font-weight: bold; font-size: 130%;"&gt;Eine Art Abenteuerbericht&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;br /&gt;„&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die Freiheit beginnt, wo wir der Freude am Vortrefflichen, am Außerordentlichen Raum geben können, jenseits dem Abmühen mit schlichten Lebens- und Überlebensnotwendigkeiten.&lt;/span&gt;“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stark geschwängert von französischer Esskultur begann in gemütlicher Runde das erste homepageöffentliche Treffen des dritten Ortes in der heimeligen Studenten-WG in Tübingen/Bebenhausen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ungewöhnlich streng und geradezu erschreckend vorbildlich für die magisch-poetische Handlungsgesellschaft wurde der Zeitplan und das „heilige“ Programm der Veranstaltung eingehalten. Im Nachhinein liegt die Vermutung nah, dass das Programm einfach perfekt inszeniert und an die Gruppe angepasst war. Na gut! Der eine oder andere Programmpunkt wurde verschoben, getauscht oder „verlegt“. Aber alle waren mehr als zufrieden und konnten den Jahrsabschluss trotz zwei-Seiten-Programm entspannt begehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob Saunathermenbad, Morgenrunde, Filmvorführung, Spaziergang, Silvesterwunschfeuerwerk, Baumzeremonie Heldenehrung oder generell geistiger Arbeit; alles fand seinen richtigen Zeitpunkt. Sicher lag es auch an der relativ kleinen Gruppe, dennoch können sich die Vereinsmitglieder!!! für dieses runde Stelldichein auf die Schulter klopfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein allenthalben &lt;span style="font-style: italic;"&gt;vortreffliches&lt;/span&gt; Beisammensein in trauter Familienatmosphäre, so wie man sich das eigentlich wünscht. Ein geistig, gedanklicher, intellektueller wie emotionaler, verbaler und körperlicher Austausch um die eigenen Wünsche, Pläne und Neigungen für einen selbst in und um die Freunde des Dritten Orts. Selbst kleine Natur-katastrophen, die uns daran erinnern wollten, dass auch noch eine materielle Welt existiert, konnten den romantisch-kitschigen Harmonieknäuel nur schwer und kurzweilig aufrütteln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So war wieder aufgetaucht und aus nun ein wenig zeitlicher Distanz betrachtet der „Verlust des Augenlichts“ in doppelter Hinsicht ein sehr magisches Erlebnis der besonderen Art. Ein Wink aus der Wirklichkeit. Denn weder die verunfallte nahezu nagelneue Brille, als auch das mysteriöse Verschwinden der heiligen Digitalfotokamera, die alles wesentliche optisch dokumentieren s/wollte, beeinflusste die Stimmung nachhaltig, sondern führte allerhöchstens zu einer etwas unruhigen Nachtruhe vereinzelter. Bleibt im Hinterdrein vielleicht lediglich deutungsvoll zu reflektieren, warum und von wem oder was unsere optische Wahrnehmung derart beeinträchtigt werden sollte!?.&lt;br /&gt;Oder die banale Schlussfolgerung: „Shit happens.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls kann man sagen, dass uns auch die kleinen Krisen eher zusammengeschweißt, denn voneinander entfernt haben. Das zeugt von einer starken Bindung und Geschlossenheit in der Sippschaft, die sich unter anderem im gemeinsamen Thermalbaden &lt;span style="font-style: italic;"&gt;vortrefflich&lt;/span&gt; widerspiegelte. (Und man konnte den Eindruck bekommen, man habe andere im Äther drumherum ebenfalls infiziert.) Auch angesichts den anderen öffentlichen Auftritten des seltsam „wabernden Dritten-Ort-Wesens“, das nahezu gespenstisch als eine unzertrennliche Herde durch die Realität schwappte, liegt die Frage nahe, wie man es solange miteinander ausgehalten hatte. Vielleicht genügten die diskret nächtlichen Trennungen zur Schlafenszeit? Wobei die Wände ja sehr dünn waren, von einer wirklichen Trennung also nicht die Rede sein kann. Zumal das Wesen ja am nächsten Morgen dann auch noch seine Träume teilte und die Nacht am Bodensee, trotz riesiger Unterkunft an und für sich, auf einem Haufen klebend verbrachte.&lt;br /&gt;(Letzteres als abendlicher Ausklang mit einem anspruchsvollem Dokumentarfilm über das, was wir letztendlich eigentlich wissen bzw. nicht wissen - das ganze jedoch nach einem mühseligen vier Kilometer langen Fußmarsch durch die malerisch dämmrige Uferlandschaft des Bodensees mit integrierter Jahresplanungsbaumzeremonie und anschließendem Einkehrschwung beim „ortsansässigen Italiener“ was dann doch eher dazu verleitete, nach dem Genuß reichhaltiger Kost und dem drohenden Nachschlag mit schwerer geistiger Nahrung stante pede vor der Flimmerkiste einzuschlafen.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Beginn dieser Tage wurde mit der Niederlegung eines blauen Steins und einer Windrose als mobiler Nabel unsere Veranstaltung offiziell markiert und so war denn auch unsere letzte Handlung dieser Tage die symbolische Einsammlung desselben nebst "Ritualplatzutensilien".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gleichwohl die „leuchtende Nacht“ noch gar nicht war, können wir ein zufriedenstellendes Fazit für unsere Tagung ziehen. Was genau alles noch passiert ist können Neugierige vielleicht aus den Erzählungen anderer Beteiligter erfahren. Auch was die geheimnisvolle Wahrnehmung aus der Anderswelt angeht, wurden ja hier nur Andeutungen gemacht auf die anderswo garantiert tiefer eingegangen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jede hat ein paar klare Ideen und Inspirationen für das kommende Jahr formuliert und schon fast traditionell einen ganz besonderen Wunsch per Feuerwerksrakete in den Quantentunnel gesendet, jeder wurde reichlich beim Heldengesang lobend bejubelt, jede hat das vergangene Jahr abgelegt und somit hat jeder ein Bündel an schwungvoller Motivation im Gepäck, um 2008 das Richtige zu tun. Was auch immer das sein möge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche allen in ähnlicher Gelöstheit den Jahresabschluss erlebt zu haben und einen gesunden kraftvollen Start ins neue Jahr, sowie einen vortrefflichen Verlauf 2008!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(51, 255, 51); font-weight: bold;"&gt;Oire te retro!!!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Stephan, aus dem Quantentunnel</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/2007/12/rauhnchte-treffen_26.html' title='perahtun naht'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/atom.xml' title='Kommentare zum Post'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/7081622305813862170'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/7081622305813862170'/><author><name>Handlungsgesellschaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457142043603824709</uri><email>noreply@blogger.com</email></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-166941745901132908.post-4461262559082982485</id><published>2007-11-20T00:06:00.004+01:00</published><updated>2008-06-16T01:25:29.897+02:00</updated><title type='text'>Nabenspeiche Freiheit</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/Erde1.1-791963.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://www.der-dritte-ort.org/inside/uploaded_images/Erde1.1-791948.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Dies ist ein Kern. Ein dunkler Punkt im Zentrum einer Landschaft. Landschaft, die sich selbst bestimmt. Magisch-poetische Polis wird sie sein, magisch-poetische Gesellschaft tauften wir sie. Kultur in Gründung. Eine partikulare Kultur, die ausstrahlen will, aber nicht einnehmen, die einwirken will, aber nicht predigen. Nicht bereit und nicht willens, mehr Gebiet zu beanspruchen als das derjenigen, die sich um ihren Kern scharen. Aber bereit und willens, die Topographie der Welt mit neuen Gemarkungen zu versehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic; color: rgb(51, 255, 51);"&gt;In seines Nabels engem Becher war / das ganze Dunkel dieses hellen Lebens &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie jede Polis gründet sie sich auf Freundschaft und den gemeinsamen Willen, ein Leben in Freiheit und Schönheit zu pflegen. Ohne Freundschaft möchte niemand von uns leben, hätte sie auch alle anderen Güter. Wie ließe sich das Glück ohne Freunde hüten und wahren? In Not und im Reich der Notwendigkeit sind die Freunde die wertvollste Zuflucht. Und im Reich der Freiheit den handelnden Menschen Förderung zu jeder vortrefflichen Tat. Nur in Freundschaft ist die Anstrengung möglich, jenes gemeinsame Gut zu pflegen, das nicht nur auf den Nutzen des Augenblicks abzielt, sondern wie unsere Polis das gesamte Leben umfasst und uns Freiheit und Schönheit bringt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freiheit und Schönheit sind, wonach wir uns am meisten sehnen. Sie sind Ausdruck unseres tiefen Strebens nach Glück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Trinitas Libertas&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Freiheit beginnt, wo wir der Freude am Vortrefflichen, am Außerordentlichen Raum geben können, jenseits dem Abmühen mit schlichten Lebens- und Überlebensnotwendigkeiten. Sie keimt dort, wo sich der Mut entfalten kann, jene Abenteuer zu unternehmen, die als Möglichkeit hinter unseren Alltagsleben hervorschimmern. Freiheit geht einher mit der Freude am Schönen: Sie reizt uns zu Herausforderungen, die das Herz aufgeregt schlagen lassen und uns die Röte ins Gesicht treiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;cite style="color: rgb(255, 0, 0); font-weight: bold;"&gt;Schönheit aber ist der einzig mögliche Ausdruck der Freyheit in der Erscheinung&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das was vortrefflich ist, wird dieses nur durch das Urteil von Gleichgestellten. Was auch immer besondere Nöte im Reich der Notwendigkeiten sind, nichts davon darf im Reich der Freiheit den Freunden ihren Rang absprechen. Denn sie sind die einzigen, mit denen wir einen öffentlichen Raum schaffen können, in dem wir als Gleiche unter Gleichen unsere Vortrefflichkeit wechselseitig anerkennen können und in dem keine Form der Abhängigkeit das Urteil am Vortrefflichen korrumpiert. Das, was vortrefflich ist, entsteht nur durch Freunde. Sie sind verlässliche Weggefährten, mit denen wir das Wagnis eingehen können durch selbstbestimmtes Handeln Hervorragendes durch Rede und Tat zu erschaffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die hier vorgestellte Freiheit ist also mehr als Unabhängigkeit von Zwängen und die hier vorgestellte Politik anderes als die demokratisch geregelte Auseinandersetzung zwischen Interessengruppen. Frei ist nicht bereits der, der frei ist von Ungleichheit, die allen Herrschaftsverhältnissen innewohnt. Freiheit eröffnet sich, wo wir uns in Freundschaft um das Edle kümmern können und das unserem gemeinsamen Leben innewohnende Vortreffliche im Blick haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vortrefflichkeit ist nicht erzwingbar. Eine Tat zu der wir erpresst werden, qualifiziert uns niemals als edel. Tugendterror ist der Gegner jeder Freiheit zum Außenordentlichen. Vortrefflich sein kann nur der, der für die anderen nicht beliebig verfügbar ist. Diese Nichtverfügbarkeit, die auch unter Freunden gilt, zielt nicht nur auf unser Handeln, sondern ebenso auf unser Planen, Fühlen, Denken und Streben. Nur dort kann wirklich Herausragendes geschaffen werden, wo das nicht fassbare Zentrum eines Menschen geachtet wird, das der Ursprung jedes Abenteuers und jedes schöpferischen Aktes ist. Hier liegt der Nullpunkt jeden Handelns, ein Ort, mehr noch: der Ort des sozialen Nichts, der die Grenze der Vorhersagbarkeit markiert, und zugleich Handeln erst möglich macht, indem er immer wieder Neues anstößt. Er kennzeichnet uns als magische Wesen, die alle durch ihr unentschlüsselbares Geheimnis dem Durchschnittlichen enthoben sind. Nicht steuerbar, nicht prognostizierbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der öffentliche Raum der magisch-poetischen Polis, die magisch-poetische Politik selbst, ist dem Nicht-Durchschnittlichen vorbehalten. In seiner Ordnung kann eine jede sich zeigen, wodurch sie über das Durchschnittliche hinausragt. Sichtbarkeit ist sein Modus operandi. Sichtbarkeit, aber nicht Transparenz. Letztere ist eine der größten Feinde der Freiheit, denn eine Kultur, die alles sichtbar macht, die jegliches Verhalten offenlegt, die permanente Selbstentblößung und das intime Geständnis als Dauerzustand öffentlicher und privater Selbstvergewisserung verlangt, schafft eine Herrschaft des Lichts, die das Geheimnis eliminieren will und das Leben in Reih und Glied bringt. Wer jeden Winkel ausleuchtet, hat Angst vor dem Unvorhersehbaren und strebt nach der totalen und - da wir auf Gemeinschaft angewiesene Wesen sind - wechselseitigen Kontrolle. Seit mehr als zwei Jahrhunderten haben sich die modernen Menschen an einen umfassenden Imperativ gewöhnt, der den Behörden, der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Revoluzzern aufträgt, alles Sterben und Leben, Verhalten und Agieren zum Wohle einer gesunden Gesellschaft in den Griff zu bekommen. Die von ihnen angewendete politökonomische und psychosoziale Technologie des Lebens schafft eine Vollkasko-Kultur der Sicherheitsverwahrung, die jedes Risiko der Taten auszuschalten versucht. In letzter Konsequenz ist in ihr der Mensch selbst als unberechenbar handelnde Person das einzudämmende Übel, interessiert sie sich für ihn nur als zu verwaltende Sache, jeweils verfügbar für die eigene Planung und Zielsetzung. Wenn jedoch unser Miteinander durch Freundschaft gekennzeichnet ist, dann ist der Respekt vor der Unberechenbarkeit und dem Rätsel, das in jeder Person liegt, unabdingbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leben braucht Dunkelheit als Existenzvoraussetzung. Den Rhythmus zwischen Licht und Dunkel in Exekution einer umfassenden Auf-klärungsmission auszulöschen macht aus dem Leben eine Legebatterie, in dem letztendlich alles domestizierbar wird. Man kann die Existenz des dunklen Zentrums aller Dinge verleugnen, indem man sein Gespür dafür durch ein seichtes Leben betäubt, oder es mit Ideologie zukleistern, indem man es durch die geschwätzige Lust an der Bewußtwerdung oder Erleuchtung analysieren möchte. Hilflose Versuche das subtile Grauen des Unberechenbaren und Uneinsehbaren durch Aufklärung in den Griff zu bekommen. Oder: man tritt dem dunklen Kern seiner selbst und anderer handelnd gegenüber und erweist dem unverfügbaren Eigenleben dieser letztendlichen rätselhaften Personalität seinen Respekt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Handeln kann selbst als ein edles betrachtet werden und es aktualisiert sich in herausragender Weise in einer weiteren Dimension der Freiheit, die man als die  nächtliche Schwester der Vortrefflichkeit bezeichnen kann: die orgia.  Wer die erste Schwester der Freiheit, die Vortrefflichkeit liebt, tut gut daran sich auch mit der zweiten einzulassen. Das Leben in Freiheit ist bigam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn eine ihrer tiefsten Selbstbestätigungen erhält die Freiheit durch die Zeit zwischen den Zeiten und in letzterer wiederum durch die orgia. In der Zeit zwischen den Zeiten halten wir die Welt an und schieben uns in die andere Aufmerksamkeit. Die orgia  ist also jenes radikale Heraustreten aus der Ordnung, in dem sich unsere Spontaneität, Kreativität und Vorstellungskraft eine Gegenordnung schafft, die mehr als nur Ventil unerlöster Begierden, Freiheit von Herrschaft oder strukturell notwendige Negation ist: Indem wir Menschen in der orgia aus der Ordnung aussteigen, geben wir dem Nullpunkt unseres Handelns einen sichtbaren Ausdruck. Die orgia kann als der vornehmste Ausdruck des dunklen Kerns verstanden werden und als eine Handlung in tiefen Respekt vor ihm. In ihr treten wir in ein Spiel mit ihm ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist gesagt worden, daß alle Ordnung ein Gegengewicht brauche, daß sie in ihrer Aufhebung, ihrer Negation, ihrer absoluten Verdunkelung versinken müsse, andernfalls drohe den Menschen Starrheit des Lebens, Verflachung und Blindheit. Um bei Verstand zu bleiben, um die eigene Zivilisation zu verstehen, müsse man von Zeit von Zeit in die Wildnis. Würden wir dieser nichts in Gesicht sehen, dann hämmerten ihre Geister irgendwann nachts an die Kellertür und hockten schließlich auf dem Nachttisch. Das mag sein - und dennoch ist die orgia keine Instrument zur Sozial- und Psychohygiene wie graugesichtige Kulturtheoretiker von ihren Schreibtischen aus verkünden mögen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die orgia ist keine Therapiegelegenheit zur Steuerung menschlicher Umtriebe. Sie erfüllt keine Funktion aus dem Puppenhaus der menschlichen Allerweltsanliegen. Sie mag sicher eine Vielzahl an Vorzügen aufweisen und durch Atemlosigkeit das Atmen befreien: den Menschen die Wahrnehmung erweitern, ihnen einen tieferes Verständnis des Lebens vermitteln und ihren Augen Glanz verleihen. Sie mag das Vertrauen der Menschen und ihre Freundschaft zueinander vertiefen und Zutrauen in und Empfindsamkeit für den Hauch der Welt schaffen. Doch wie jedes andere wahrhafte Handeln auch liegt ihr Zweck nicht in solchen Effekten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der  Zweck liegt auch nicht in den Erlebnis als solchem wie uns die Sales Agents und Therapeuten des Erlebnisbusiness weißmachen wollen, denn paradoxerweise führt diese Art der Konzentration auf das „pure Erlebnis“ zur Erlebnisverarmung. Kaum etwas kann die Leere und Ödnis der industriell verfügbar gemachten, orgiastischen Sinnesfreuden deutlicher machen als der abgegriffene Jargon, mit dem man den Zugang zu Grenzerfahrungen gleich dem Besuch einer Shopping Mail oder eines Vergnügungspark anpreist. Die Absicht der orgia liegt jenseits der Befriedigung und Erfüllung ihrer Teilnehmer und deshalb ist die Teilnahme an ihr weder „voll cool“ noch ein Workshop, um das „eigene Potential kennenzulernen“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der orgia treten wir vielmehr in ein Spiel mit dem dunklen Kern ein, sie ist der vornehmste Ausdruck einer Anerkennung dieses Kerns und eine Handlung in tiefen Respekt vor ihm. Und nur deshalb liegt ihr seit jeher die Fähigkeit inne, den Atem der Götter einzufangen, die Grenzen zwischen den Toten und den Lebenden, zwischen denen im Berg und denen unter der Sonne zu verwischen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie jedes Spiel verlangt auch dieses einen Rahmen, innerhalb dessen wir handeln, eine Mischung aus Form und Variation, aus Kreativität und Zeremonie.  Die orgia ist kein Universum des Chaos, sie ist nicht Unordnung, sondern Gegenordnung. Sie bedarf also der Kunstfertigkeit von Begrenzungen, von Mauern, die einen geschützten Raum erst ermöglichen. (Auch darin ähnelt sie ihrer Schwester, der Freiheit der Vortrefflichkeit.) Um das Spiel der Dunkelheit zu ermöglichen, sind Umsichtigkeit, Klarheit, Strenge und eine eindeutige Festlegung, was das Spieleende markiert, notwendig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die orgia steht also niemals im Dienst einer starren Schale des Lebens, als ob sie gleichsam nur eine Auslauffläche im Zoo des Lebens, ein Hamsterrad zum abreagieren wäre. Nicht nur ihr Zweck geht darüber hinaus. Die absolute Loslösung der orgia führt schon in ihrer Praxis immer auch zu einer Gelöstheit: Wer einmal eine Brust geöffnet hat, dem bleibt sie für lange Zeit gelöst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold; font-style: italic; color: rgb(51, 255, 51);"&gt;Guidé par son odeur vers de charmants climats, c'est elle qui commande aux moissons de croître et de mûrir dans le coeur immortel qui toujours veut fleurir &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Freiheit beginnt mit der Möglichkeit zum Vortrefflichen. Die orgia, als Feier und Selbstvergewisserung der Freiheit, markiert ihr äußerstes Ende. Ihre eigentliche Mitte ist die Gelöstheit: Damit ist jener Zustand gemeint, in dem sich Freiheit im Alltag ausdrückt, in jenem Lebensbereich, der vom Durchschnittlichen, vom Nicht-Herausragenden bestimmt ist. Gelöstheit ist Tonus eines Lebens, das sich im Gehen und Lachen ebenso zeigt wie in der Offenheit, mit der ein Blick der Welt begegnet: entwaffnet und entwaffnend.  Unmerklich eindringlich wirkt durch ihre Präsenz eine Botschaft: Daß das Wort „Freiheit“ die natürliche Übersetzung dessen ist, was die Alten Glückseligkeit nannten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Alltag, diesem ruhigen Fluß des Lebens Tag für Tag sind jene herausragenden Momente eingebettet, in denen wir Vortrefflichkeit aktualisieren. Er ist die Vorbedingung aus dem die Größe, das Besondere entsteht. Er kann nur dann seine Freiheit bewahren, wo die Vortrefflichkeit nicht selbst zum Zwang wird. Wer durch die Politik das Vortreffliche erzwingen will, der macht der Gelöstheit den gar aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zugleich ist der Alltag vielfältig mit dem Reich der Notwendigkeit, mit dem  Wirtschaften, Arbeiten, Herstellen, Ernähren und Sich Schützen verknüpft. Hier gibt es Zwänge, um die wir nicht umhinkommen, denen wir uns nur begrenzt entziehen können. Aber wenn Freiheit und Schönheit dasjenige ist, weshalb wir in einer gemeinsamen Ordnung zusammenleben, warum sollte über Gebühr die einzelne dem Reich der Notwendigkeit und seinen stummen Zwängen ausgeliefert sein? So wie einerseits unser Streben nach und unsere Freude an Vortrefflichkeit nicht die dem Alltag innewohnende Freiheit beeinträchtigen dürfen, sollten andererseits die Anforderungen der Ökonomie die Gelöstheit nur soweit beeinträchtigen, wie es die von Menschen nicht veränderbaren Lebensverhältnisse vorgeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wollen wir diesen Zwängen wirksam begegnen, so bedarf es einer gemeinsamen Sorge umeinander, die in praktischer Klugheit die Lage der Starken und Schwachen im Blick hat. Das verlangt von uns, daß wir unsere eigene Belastbarkeit ebenso wie die Stärke von anderen, deren Lasten wir vermuten oder denen wir einen Teil der eigenen Last aufbürden möchten, aufmerksam und richtig einzuschätzen. Als erste Richtschnur für unsere Sorge umeinander gilt dann für diejenigen unter uns, die am abhängigsten und bedürftigsten sind, daß jede von ihnen sich nach ihren Fähigkeiten an der Bewältigung der Lebensnotwendigkeiten beteiligt, aber jeder nach ihren Bedürfnissen geholfen wird. Anders bei denjenigen, die als unabhängige Mitglieder dieser Gemeinschaft ihr Leben selbstständig führen können. Hier wird unsere Wahrnehmung ersteinmal von der strengeren Maxime geprägt sein, daß jede nach ihrer Leistung zur Bewältigung der Lebensnotwendigkeiten behandelt wird. Beide Maximen gelten nur vorläufig, denn unsere Wahrnehmung bei der praktischen Gestaltung eines Lebens in Freiheit muß sich an den komplizierten Belangen des Lebens orientieren. Eine knappe Ausstattung mit wirtschaftlichen Gütern läßt es oft nicht zu allen Bedürftigen gerecht zu werden. Und da wir als komplexe Wesen zu unserer Entfaltung wesentlich mehr als nur des Brots bedürfen, können wir die Sprache und die Bedürfnisse des Herzens nicht ignorieren: Güte und Großherzigkeit setzen das Leistungsprinzip oft außer Kraft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Sorge umeinander verlangt zudem die Möglichkeit, über Sorge und Nöten zu kommunizieren als auch die Fertigkeit, dies angemessen zu tun. Mit letzterem ist die Fähigkeit zur taktvollen, aktiven und eindeutigen Mitteilung gemeint: sowohl bei den Notleidenden, die anderen gegenüber ihr Bedürfnis nach Unterstützung artikulieren, als auch bei den Erfolgreichen, die Hilfsbedürftigkeit ermitteln und anbieten. Was die Möglichkeit betrifft, über Sorge und Nöten offen zu kommunizieren, so verfügen wir im Alltag unabhängig von der politischen Öffentlichkeit über einen eigenen Raum der Verhandlung, der gewöhnlich als verachtenswerte Lästigkeit, bestenfalls als nutzloser Tand abgetan wird:  Den Tratsch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Wert des Gesprächs über andere, obwohl alltäglich und niemals aus dem Miteinander Leben ausrottbar, wird oft unterschätzt. Gelöstheit ist ohne Tratsch nicht zu denken, denn der Tratsch entsteht aus der Sorge um die andere. Das warme Licht der alltäglichen Kommunikation über andere löst unbekannte Nöte aus ihrem Schatten. Der Fluß der Kommunikation sorgt für jenes Sich Kümmern, das diejenige auffängt, die Unterstützung, Liebe oder einfach nur der Hinwendung bedarf, und er regelt das, was schnell und ohne viel Aufsehen gelöst werden kann. Abgesehen von dieser Funktion als Schmiermittel zur Bewältigung menschlicher Notlagen ist der Tratsch darüber hinaus ein wichtiges Mittel um unsere Wahrnehmung tagtäglich zu trainieren, wie es um die soziale Ökologie und das, was die einzelne zu einem glücklichen Leben braucht, bestellt ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Wert des Tratsches zu betonen heißt jedoch nicht, dass wir die Zwänge der wirtschaftlichen Notwendigkeit ins private abschieben wollen. Denn die Eindringlichkeit und Unerbittlichkeit einiger Zwängen kann nur durch gemeinsame Anstrengung begegnet werden. Einige Entscheidungen, was uns beeinträchtigen darf und was nicht, und einige Entscheidungen, wie wir für uns alle Lebensvorteile und Erleichterung erschaffen, verlangen zu ihrer Umsetzung ein derartiges Maß an Kraft und Macht, welches nur in Kooperation aufgebracht werden kann und deshalb eine ganz besondere Gelegenheit der Vortrefflichkeit und eine besondere Aufgabe der Politik ist. Es sind damit Herausforderungen, in denen die Freiheit zur Vortrefflichkeit sich um ihre eigene Möglichkeit kümmert. Denn nicht nur die Gelöstheit verlangt, daß die stummen Zwänge eingegrenzt werden, auch die Vortrefflichkeit verlangt dies. Wenn ein Mensch nicht die Möglichkeiten hat,  bestimme Fähigkeiten zu entwickeln, dann wird er niemals jene Vortrefflichkeiten an den Tag legen können, die jene bestimmte Fähigkeiten zur Voraussetzung haben. Einige Fähigkeiten sind dabei so grundlegender Art, daß ihr Fehlen in vielen Bereichen die Möglichkeit zur Vortrefflichkeit beeinträchtigt oder sogar ausschließt.(1) Weil Politik jenes Streben nach Vortrefflichkeit ausdrückt, ist es ihre ureigenste Aufgabe sich auch um jene Lebensgrundlagen zu kümmern, die Vortrefflichkeit überhaupt ermöglichen und dieses selbst wiederum auf vortreffliche Weise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Polis verspricht sich der Freiheit. Doch die besteht nicht nur aus Hehrem oder Ekstatischem. Wer der Freiheit sein Wort gibt, der gibt es auch dem Leichten, dem Liebreiz des Lebens, der Gelöstheit – mit allen Konsequenzen: sich ganz auf sie einlassen, für sie sorgen, für sie einstehen. Das Leben in Freiheit ist polygam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(1) Dazu gehören nicht nur solch grundlegenden und von vielen anerkannten Fähigkeiten wie jene zu leben und nicht vorzeitig zu sterben, die Fähigkeit sich guter Gesundheit zu erfreuen, eine angemessene Unterkunft zu haben, sich bewegen zu können, unnötigen Schmerz zu vermeiden, alle seine Sinne benutzen zu können, eine breite Spanne an unterschiedlichen Gefühlen empfinden zu können oder in einer Gemeinschaft mit anderen Menschen zu leben. Sondern dazu gehört z.B. auch die Fähigkeit freudvolle Erlebnisse zu haben und zu lachen, zu spielen, kreativ zu sein, zu lieben, für andere, bezogen auf und in Verbundenheit mit anderen Menschen, Tieren, Pflanzen zu leben, Möglichkeiten zur sexuellen Befriedigung zu haben, sein eigenes Leben in einem selbstgewählten Kontext und selbstgewählter Umgebung zu leben und die Fähigkeit sich eine Vorstellung davon zu machen, was man selbst als ein gutes und glückliches Leben empfindet und kritisch über die eigene Lebensplanung nachzudenken.&lt;/span&gt;</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/2007/11/nabenspeiche-freiheit.html' title='Nabenspeiche Freiheit'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/atom.xml' title='Kommentare zum Post'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/4461262559082982485'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/4461262559082982485'/><author><name>Handlungsgesellschaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457142043603824709</uri><email>noreply@blogger.com</email></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-166941745901132908.post-4113933279105882753</id><published>2007-11-18T23:06:00.006+01:00</published><updated>2008-06-21T18:01:07.922+02:00</updated><title type='text'>Der Dritte Ort</title><content type='html'>&lt;span style="color: rgb(170, 221, 153);"&gt;Der Dritte Ort ist unser Platz für ein Leben in Freundschaft, Freiheit und Schönheit.&lt;/span&gt; Er wird geschaffen von der Magisch-Poetischen Handlungsgesellschaft, einem Freundeskreis von Männern und Frauen jeden Alters , die sich seit einer ganzen Reihe von Jahren kennen und diesem Ort Gestalt geben. Als Handelnde setzen wir einen immer neuen Anfang in die Welt, die nicht einfach da ist, sondern durch unsere Poesie und Magie geboren wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genauer: Die Handlungsgesellschaft versteht sich als einer von mehreren menschliche Kondensationskernen eines größeren Netzes  von locker miteinander verbundenen Menschen mit einem bestimmten, nicht ganz konventionellen Lebensstil. Natürlich haben wir Überzeugungen, was ein solches gutes Leben alles ausmacht. Uns geht es um ein schöpferisches und buntes Leben, in dem unsere Bedürfnisse nach Solidarität, Geborgenheit und Wohlwollen, nach sinnvoller und erfüllender Tätigkeit, nach Freiheit und Vielfalt und nach geistiger, sinnlicher, erotischer und körperlicher Entfaltung erfüllt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl wir uns dem Netzwerk der neuen Gemeinschaften zugehörig fühlen, die überall entstehen, streben wir eine Form des Miteinandernlebens an, das mehr Raum lässt als das herkömmlicher Kommunen. Nicht das mittelalterliche Dorf, sondern die antike Polis ist unser Orientierungspunkt. Wir wollen auch keine Gemeinschaft wie heute üblichen Sinn schaffen, sondern eher unser Biotop kultivieren. In erster Linie sind wir ein putzmunterer Kreis von Freunden, die eine gemeinsame Unternehmung begonnen haben. Mehrmals im Jahr treffen wir uns, um uns persönlich auszutauschen, kulturelle Projekte zu planen, Kunst und Musik zu machen, zu feiern, zu lachen, gemeinsam nachzudenken oder Abenteuer zu initiieren, die unser Herz schneller schlagen lassen und uns die Röte ins Gesicht treiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der ein oder anderen Weise haben wir alle einen &lt;span style="color: rgb(170, 221, 153);"&gt;Zugang zur Welt, der Magie nicht ausschließt&lt;/span&gt;. Manche von uns reden mit Göttern, andere mit Bäumen. Naturreligiöse, heidnische, animistische oder polytheistische Traditionen sind bei uns ziemlich beliebt. Wir glauben, daß man von dem Wissen und der Lebensweise von solchen Traditionen einiges für ein zeitgemäßes Leben lernen kann und entsprechend nutzen wir sie dafür.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Esoterik- und Selbsterfahrungsszene stehen wir eher skeptisch gegenüber. Auch wenn wir alle davon profiteren und profitiert haben, daß durch die New Age Welle hilfreiche Fertigkeiten und Rituale, ungewohnte Sichtweisen und häretische Wissenschaften in die Bücher, Seminarhäuser und Volkshochschulen gelangte, so stehen wir weder auf Perwollbetroffenheits-Sprache noch auf esoterische Blauäugigkeit, weder auf Verschwörungstheorien, noch auf den ultimativen Kronenchakradruidenorgasmuskurs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser &lt;span style="color: rgb(170, 221, 153);"&gt;beruflicher Hintergrund&lt;/span&gt; ist vielfältig: Wir verdienen unser Geld mit Marketing oder PR, mit dem Verkauf von Backwaren, mit putzen oder Gemüse schnippeln, mit Internetarchitektur, Massage oder erotischen Ritualen. Manche sind studiert oder studieren, andere nicht. Wichtig ist uns, ökonomische Strukturen zu schaffen, die eine sinnvolle und erfüllende Tätigkeit für jeden  von uns ermöglichen. Die meisten von uns sind zudem in unterschiedlichen Feldern ehrenamtlich aktiv, sei es politisch, sozial, religiös, kulturell - je nach Vorliebe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In &lt;span style="color: rgb(170, 221, 153);"&gt;Dingen der Liebe&lt;/span&gt; haben wir eine Freude daran, geschützte Räume zu erschaffen, in denen sich Lust, Liebe und Sinnlichkeit entfalten können.  Manche von uns teilen mit einem Menschen das Kopfkissen, andere mit mehreren. Wir glauben, daß in der Liebe und Erotik - sollen sie glücken - genauso Fertigkeiten und Tugenden von nöten sind, wie in anderen Bereichen des Lebens. Umsicht, Sinn für Angemessenheit und eine offene, unterstützende Kommunikation sind solche Anforderungen an den einzelnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht jeder von uns ist eine Künstlerin, aber wir alle lieben Farbigkeit und Phantasie, sinnlicher Ausdruck durch &lt;span style="color: rgb(170, 221, 153);"&gt;Kunst, Musik, Poesie, Film, Ritual und Aktionen&lt;/span&gt;. Wir laden deshalb immer wieder Künstler auf unsere Treffen ein oder initiieren eigene Projekte. Und wenn es um die Kommunikation mit Göttern, Trollen oder Bäumen geht, ist Kunst gar keine so schlechte Verständigungsmethode.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(170, 221, 153);"&gt;Wacher Geist, gedankliche Freiheit und intellektuelle Unbestechlichkeit&lt;/span&gt; sind für uns weitere wichtige Tugenden. Seinen Verstand kritisch zu gebrauchen, um mündig und selbstbestimmt im Alltag, in Angelegenheiten der Weltanschauung, der Politik, der Wissenschaft, der Wirtschaft, Kultur und Religion sein Urteil zu fällen, ist eine unabdingbare Voraussetzung für ein gelungenes Miteinanderleben. Guruwesen, Verklärungen und Heilsversprechen können wir nicht leiden, stammen sie nun aus esoterischen, politischen, ökonomischen, szientistischen oder anderen Bewegungen.</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/2007/11/der-dritte-ort.html' title='Der Dritte Ort'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/atom.xml' title='Kommentare zum Post'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/4113933279105882753'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/4113933279105882753'/><author><name>Handlungsgesellschaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457142043603824709</uri><email>noreply@blogger.com</email></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-166941745901132908.post-5878473657104272558</id><published>2007-11-18T19:07:00.006+01:00</published><updated>2008-06-29T14:25:00.302+02:00</updated><title type='text'>Kontakt</title><content type='html'>Du willst uns erreichen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stützpunkte gibt es in &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Köln&lt;/span&gt; und &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Tübingen&lt;/span&gt;. Sprich uns an, wenn Du uns siehst. Oder schreib uns eine Email. Demächst wirst Du uns auch anrufen können. (Alles, was Du dafür brauchst, ist eine 3-stellige Zahl, die Dir jemand mitgeteilt hat.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Telephonnummer: Dauert noch, wir finden gerade das Schreiben der Telefongesellschaft nicht...&lt;br /&gt;Elektronische Post:  &lt;span style="color: rgb(51, 255, 51);"&gt;ichdichauch&lt;/span&gt; AT-ZEICHEN &lt;span style="color: rgb(51, 255, 51);"&gt;der-dritte-ort&lt;/span&gt; PUNKT &lt;span style="color: rgb(51, 255, 51);"&gt;org&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt auch einen Newsletter mit Informationen über unsere Veranstaltungen und laufenden Aktivitäten, den man von uns beziehen kann. Allerdings verschicken wir den nicht so gerne anonym. Wenn du diesen Newsletter also beziehen willst, melde Dich doch einfach mal direkt bei uns.</content><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/2007/11/kontakt.html' title='Kontakt'/><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.der-dritte-ort.org/inside/atom.xml' title='Kommentare zum Post'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/5878473657104272558'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/166941745901132908/posts/default/5878473657104272558'/><author><name>Handlungsgesellschaft</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05457142043603824709</uri><email>noreply@blogger.com</email></author></entry></feed>