Wirtschaft

KÖLNER REGIONALFORUM

FÜR ALTERNATIVES WIRTSCHAFTEN


29./30. August 2009, Köln


Zukunftsfähige Modelle für Leben, Arbeit, Wirtschaften



Samstag, 29. August
16 - 19 Uhr: Begrüßung, lange Vorstellungsrunde; Einige Kerninitiativen (etwa 6) sollten die Gelegenheit haben ihren Ansatz in einer 15minütigen Präsentation vorzustellen.

Sonntag, 30. August
10 Uhr Gemeinsames Plenum; 11 - 13 Uhr Open Space Arbeitsgruppen; 13 - 14:30 Uhr Mittagsessen, 14:45 - 16:45 Open Space Arbeitsgruppen; 17 Uhr bis 18:00 Abschlussplenum

Am Sonntag wird nach der Open Space Methode moderiert - es gibt also ein paar Regeln, aber so gut wie keine Vorgaben, die TeilnehmerInnen entscheiden selbst, welche Arbeitsgruppen angeboten werden und wer woran teilnimmt. Mehr Informationen dazu hier oder hier.


Organisatorischer Kontakt
regionalforumwirtschaft [at-Zeichen einsetzen] der-dritte-ort [Punkt] org


Absicht:
Das Netzwerktreffen versammelt unterschiedliche Initiativen und Organisationen, die alternatives Wirtschaften real praktizieren. Was der Begriff „alternatives Wirtschaften“ bedeutet, wird dabei bewusst offen gelassen, das Spektrum der eingeladenen Projekte reicht von Arbeit, Leben, Ressourcen teilen, Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen bis zu Produktion und Geschäfte machen. Es geht jedoch um zukunftsfähige Modelle für Leben, Arbeit und Wirtschaft, die sich an den Prinzipien der Nachhaltigkeit und sozialer und kultureller Integrität orientieren.

Ziel des Treffens ist es zu prüfen, wo Möglichkeiten zur Kooperation bestehen, um viel versprechende Ansätze weiterzuentwickeln oder bestehende Projekte auszubauen. Vielleicht können Initiativen, Gemeinschaften, aber auch Unternehmer durch neue Ideen bereichert, womöglich auch unterstützende Infrastruktur und dauerhafte Ressourcen geschaffen und bereitgestellt werden.

Das Treffen möchte Initiativen aus dem Kölner Raum miteinander vernetzen, die konkrete Modelle und Ansätze für alternative Wirtschaftsformen entwickelt haben oder entwickeln möchten. Angesprochen sind die Praktiker und Praktikerinnen, die sich um die Realisierung solcher Projekte für Arbeit, Leben und Wirtschaft auf regionaler Ebene bemühen. Beispiele sind: Erzeuger- und Verbrauchergemeinschaften, selbstverwaltete Betriebe, Kooperativen, Regiogeld, gemeinschaft-liche Ökonomie, Solidargemeinschaften für Kindheit, Alter, Krankheit und Erwerbslosigkeit, Cohousing, regionale Stoff- und Energiekreisläufe, Schenkökonomie, Tauschringe, Social Entrepreneurship und Öko-Unternehmertum usw.


Initiatoren:

J. Lambing - European Business Council for Sustainable Energy (e5).
Der Wirtschaftsverband e5 wurde 1996 als Interessenvertretung jener Branchen und Unternehmen gegründet, die sich für eine nachhaltige Energieversorgung und ambitionierte Klimaschutzpolitik stark machen. e5 beschäftigt sich derzeit u.a. mit der Frage, was die Wirtschaft von nachhaltigen und innovativen lokalen Milieus lernen kann, um klimaschonende Lebensstile zu verbreiten und die notwendige technologischen Revolution zu fördern. Herr Lambing ist Geschäftsführer von e5.
www.e5.org

J. Hülkenberg, denk!BAR® mobil
J. Hülkenberg ist freiberuflicher Diplomsozialpädagoge, Berater des Diözesanrates Köln und Mitbegründer der bundesweiten Initiative "Regionaler Aufbrauch". Die denk!BAR®mobil ist eine Heimstatt für kreative Denker, die auf lokaler Ebene Gemeinden, Initiativen, Institutionen und Verbänden eine Werkstatt für Bürgerbeteiligung und Gesellschaft-Design zur Verfügung stellt.
www.huelkenberg.de


Administration/Organisation:

Der Dritte Ort unterstützt das Projekt administrativ und organisatorisch.

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