Auftauchen

Kölner Regionalforum für alternatives Wirtschaften
29./30. August 2009, Köln

Das Netzwerktreffen versammelt unterschiedliche regionale Initiativen und Organisationen aus dem Köln Raum, die alternatives Wirtschaften real praktizieren. Was der Begriff "alternatives Wirtschaften" bedeutet, wird dabei bewusst offen gelassen, das Spektrum der eingeladenen Projekte reicht von Arbeit, Leben, Ressourcen teilen, Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen bis zu Produktion und Geschäfte machen. Ziel des Treffens ist es zu prüfen, wo Möglichkeiten zur Kooperation bestehen, um viel versprechende Ansätze weiterzuentwickeln oder bestehende Projekte auszubauen. Vielleicht können Initiativen, Gemeinschaften, aber auch Unternehmer durch neue Ideen bereichert, womöglich auch unterstützende Infrastruktur und dauerhafte Ressourcen geschaffen und bereitgestellt werden. Etwa 40 Organisationen wurden eingeladen. Der Dritte Ort hilft mit bei Organisation und Administration. Weitere Infos hier.

"Das Ostereier Suchen"
12. April 2009, 12 Uhr, Köln

Am Ostersonntag veranstalten wir wieder unser Osterfrühstück und unser berüchtigtes Osternest-Suchen. Eingeladen ist wie jedes Jahr jeder, der uns kennt und mag. Die Teilnehmer des Ostertreffens sind natürlich ebenfalls eingeladen. Spielregeln, Infos zum Ablauf, zur Örtlichkeit etc. gibt es hier.



Frühlingstreffen der polytopen Morgengesellschaft
22. März 2009, Köln

Für diesen Salon sind zwei Programmpunkte vorgesehen. Wir sind oft gefragt worden, was wir eigentlich vorhaben. Also stellen wir unter dem Titel "Leben in Freiheit, Freundschaft, Schönheit" Aktivitäten und Projekte des Dritten Orts vor. Infos zum Ablauf, zur Örtlichkeit etc. gibt es hier. Und für April kann man sich schon einmal obskure Riten am Ostersonntag vormerken.



Drittes Treffen der polytopen Morgengesellschaft
26. Oktober 2008, Köln

Polytope Morgengesellschaft im Herbst: Wir haben Gandalf Lipinski eingeladen, ein Regisseur, Theatertherapeut und Gemeinschaftsaktivisten der ersten Stunde. Sein Thema: "Musenkuss von hinten - über die doppelte Wirklichkeit im rituellen Spiel der Gemeinschaft und anderen Grenzgebieten."
Mehr dazu hier. Die Spielregeln der Polytopen Morgengesellschaft kann mensch hier erfahren.



Zweites Treffen der polytopen Morgengesellschaft
21. September 2008, Köln

Am Sonntag, den 21. September, 11:00 Uhr, gibt es unseren zweiten Brunch für Freunde des Dritten Ortes. Unser Gastkünstler ist diesmal die Sängerin Jony Freudenthal. Jony Freudenthal liest, spricht und singt erotische Märchen und Lyrik aus der Feder der Berliner Autorin Anna Kühne. Wenn sie singt, begleitet sie sich mit einem auf deutschen Bühnen nur sehr selten anzutreffenden Instrument - einer über hundert Jahre alten Konzertina, deren Klang allgemein eher mit poltrigen Matrosentänzen in Verbindung gebracht wird als mit anspruchsvoller Bühnenkunst. Ihre Musik ist eher von altdeutschen und keltischen Traditionen beeinflusst - eine faszinierende Mischung. Das passt sehr schön zu Anna Kühnes Märchen, Liedern und Gedichten, deren Sprache oft ähnlich altertümlich daherkommt, ohne dabei antiquiert zu wirken. Mehr dazu hier.



Workshop zu Grundlagenfragen polytheistischer Traditionen
"Götter und Menschen" - 8. bis 10. August 2008, Köln

Im Herbst letzten Jahres veranstalteten wir mit dem Kulturtheoretiker Dr. habil Narahari Rao (Universität Saarbrücken) einen theoretischen Workshop zu grundlegenden Fragen beim Verständnis heidnischer und neuheidnischer Traditionen. Im Zentrum stand die Frage wie Rituale und die für animistische und polytheistische Traditionen eigentümlichen personalen Beziehungen zu Pflanzen, Tieren und Gegenständen zu einem guten und gelungenem Leben beitragen. (Bericht dazu hier.)
Nun wollen wir am Wochenende vom 8. bis 10. August über das Thema "Götter und Menschen" nachdenken. Im Zuge der Esoterik-Welle wurden Götter wieder populär, oft allerdings in verflachter, trivialisierter oder psychologisierter Form. Wir werden in unserem Workshop folgenden Fragen nachgehen: Was macht Götter aus? In welcher Welt leben Götter und Menschen, wenn wir in einer Welt der Götter leben? Warum haben Götter Schwächen und Grenzen? Was heißt es, wenn Götter ihre Grenzen überschreiten? Wie hängt das mit dem zusammen, wenn Menschen ihre Grenzen überschreiten? Der Workshop setzt Hartnäckigkeit und Beharrlichkeit beim Nachdenken über unsere Fragen voraus. Bitte bringt eine große Portion Geduld und Bereitschaft zur gründlichen Auseinandersetzung mit. Weitere Informationen zu dem Workshop findet man hier.



Erstes Treffen der polytopen Morgengesellschaft
13. Juli 2008, Köln

Am Sonntag, den 13. Juli, 11:00 Uhr, gibt es unseren ersten Brunch für Freunde des Dritten Ortes. Gastredner wird Sten Linnander sein, der ein bemerkenswertes planetarisches Kunstprojekt vorstellen wird. Mehr dazu hier.



"Calibans Wundersame Wandlung"
30. April, Walpurgisnacht - 4. Mai

die Insel tauchte aus dem Ozean auf, wie ein Venusland, aus dem Schaum in beständiger Schönheit...

Die Magisch-Poetische Handlungsgesellschaft beteiligt sich beim Vereinsfest des Rabenclan e.V. "Calibans Wundersame Wandlung" im Naturpark »Hessischer Spessart« zwischen Frankfurt und Schlüchtern. Infos hier .

Osternest suchen
23. März, 12 Uhr

Auch wenn es letztes Jahr ausfiel: Wir lieben es, das liebenswert nette "Osternest-Suchen". Spielregeln bleiben wie gehabt: Osternest mitbringen mit Eiern und Häschen und Bonbons und Hühnchen und Gras , aber gerne auch mit ungewöhnlichem Inhalt oder Geschenkchen - Wert so um die 10 EUR. Wie diesmal versteckt wird, machen wir noch aus.

Findet bei Steffi und Julios neuer Heimstatt im Kölner Idyll statt, also werden auch die Nachbarn eingeladen.

perahtun naht
Das Rauhnächte-Treffen der Magisch-Poetischen Handlungsgesellschaft

27. Dezember bis 1. Januar

Die leuchtende Nacht ist der Abschluss der zwölf Rauhnächte. Das Licht inmitten des Dunkels, wenn Perchta gefeiert wird. Aber das hat Zeit, viel Zeit. Wir wollen das Dunkel ausgiebig genießen, um uns neu zu konzentrieren, Kräfte zu sammeln, unsere Gedanken zurechtzulegen und uns vorzubereiten auf die Jagden nach den Realisierungen, die mit dem Frühjahr wieder anbrechen werden. Immer noch steht in den zwölf dunklen Tagen das Leben ein bißchen still, ist es Zeit den Winterstürmen eher zuzuhören und mit den Hunden zu heulen, als sich dem Nachtjäger in den Weg zu stellen und überrannt zu werden. Es ist eine gute Zeit um sich mit dem alten Jahr zu beschäftigen und seine Taten zu feiern. Es ist eine gute Zeit seine Träume zu erinnern, alte Entscheidungen zu überprüfen und neue Entschlüsse den Weg zu bereiten. Dann kann man sich auch wieder mit dem Licht beschäftigen. Wie wir das machen wollen, haben wir in einem Programm festgehalten, das wir euch in Kürze zusenden.

Aber wie immer: Wahrscheinlich werden wir das ganze Programm nach Lust und Laune umkrempeln...



Workshop zu Grundlagenfragen polytheistsicher Traditionen
5. bis 7. Oktober 2007, Köln

Vom 5. bis 7. Oktober 2007 veranstalten wir einen Workshop mit dem Kulturtheoretiker PD Dr. Narahari Rao (Universität Saarbrücken) zu grundlegenden Fragen beim Verständnis polytheistischer Traditionen. Ziel sind nichts weiter als einige begriffliche Klärungen. Wir gehen davon aus, daß diese uns helfen können die alternativen Weltsichten und Lebensweisen zu beschreiben, wie sie in naturreligiösen, animistischen und polytheistischen Kulturen vorliegen und zugleich nützlich sind bei der intelligenten und kreativen Wiederaneignung dieser Traditionen für moderne Lebensentwürfe. Die Kritik üblicher evolutionistischer Zivilisationstheorien und romantischer oder exotistischer Verklärungen solcher Kulturen könnte dabei ein Nebenprodukt sein, steht aber nicht im Zentrum. Ausgangspunkt der Überlegungen und der diskursiven Analyse wird die Frage nach dem guten Leben sein. (Bericht zum Workshop hier.)

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