Jahreskreisfeste

31. Dezember (Sa): Silvester in der Werkstatt Dritter Ort

Plakat LeereZeit ZeitLeere

Einlass ab 19 Uhr, gemeinsamer Start ist um 20 Uhr (danach kein Einlass mehr möglich).

Sommerfest 2016 Plakat

Mrz 202016

Osterhasi 2016

am 27. März 2016, 12:30 Uhr

Es ist wieder soweit: Wie jedes Jahr treffen wir uns an Ostern (diesmal Ostersonntag!) zum Frühstück inklusive Jagen von Ostereiern und Osternestern.

Eingeladen ist jede und jeder, die uns kennt und mag. Die Uhren werden in der Nacht davor umgestellt, und uns wird eine Stunde geklaut. Deshalb starten wir erst ab 12.30 Uhr, so dass der Jetlag uns nicht zu sehr umhaut. Ende ist dann am Nachmittag zwischen 17 und 18 Uhr.

Kanickel

(Jaaaa, wir wissen: Das ist ein Kanickel. … Keine Ahnung,
warum die jetzt die Eier verstecken.)

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Hier die Spielregeln:

  • Jede Person, die mitmachen will, ob Kind oder Erwachsener, bringt ein Nest mit: mit Eiern und Häschen und Bonbons und Hühnchen und Gras, aber gerne auch mit ungewöhnlichem Inhalt oder kleinen Geschenken. Letzteres kann (soll gerne!) was Gebrauchtes sein, das eine neue Besitzerin sucht, oder was Neues, ganz wie mensch will. Richtwert für solch ein Nest: rund 10 EUR. Es geht aber nicht um das Geld, sondern darum, dass man sich was einfallen lässt und man sich etwas Mühe für die Geschenke und das Nest macht.
  • Das Nest kann von jedem gefunden werden, es macht also keinen Sinn, es einer speziellen, konkreten Person zu widmen. Kids wie Erwachsene freuen sich, wenn auch Nester im Umlauf sind, die ihrem jeweiligen Alter entsprechen. Am besten sich vorher mal bei den anderen umhören, wer kommt.
  • Natürlich werden die Nester geheim herbeitransportiert (Tüten,Taschen), sonst weiß ja jede(r), was es gibt.
  • Es gibt zwei Runden und zwei Gruppen. Gruppe A versteckt in Runde 1 die Nester für Gruppe B, und Gruppe B sucht. In Runde 2 versteckt Gruppe B die Nester für Gruppe A, und Gruppe A sucht.
  • Wer was auf dem Gelände versteckt, versteckt’s gescheit- das heißt: Richtig gescheit. Richtig, richtig gescheit.
  • Wer nichts mitbringt oder zu faul zum Suchen ist, bekommt auch nichts.
  • Verhandlungen, Drohungen, Tauschen von Nestern und Nest-Innereien sowie Seitengeschäfte sind wie immer am Schluss möglich.

Osternest suchen

Essen/Getränke: Für die Großen gibt es Sekt, für die Kleinen Saft. Wir bereiten das Büfett vor, und alle Basics und sonstigen Leckereien sind da. Wer noch etwas Leckeres beisteuern möchte, ist damit herzlich willkommen, alle freuen sich darüber – bitte gebt mir kurz Bescheid. Bitte eine kurze Mail an uns (siehe Kontakt), wenn Ihr Lust habt, zu kommen.

Datum & Zeit: Sonntag, 27. März 2016, 12:30 Uhr – 17 Uhr

Kontakt & Rückfragen: am besten per email: siehe hier.

Nov 112015

Der Nikolaus kommt!

Und bringt Knecht Rupprecht mit: gute wie schlechte Taten werden belohnt oder bestraft – doch die meisten von Euch waren in diesem Jahr ja sehr brav (hoffen wir, es wird alles ans Licht kommen). Oder so ähnlich. Denn Nikolausi und Rupprecht kommen zum Dritten Ort. Wird also nicht so ganz, wie mensch das sonst so gewöhnt ist.

Wer kommen will, bitte bringt selbstgebackene Plätzchen mit und/oder etwas besonderes zum essen: Euren Lieblingskäse, Häppchen, Obstsalat, was Ihr am liebsten esst und mit den anderen teilen möchtet.

Alles andere per Email.

Die drei Träume und die Höhle

Der Dritte Ort unterstützt…~?-! :

„Auf dem Boden der Höhle angekommen faltet er die Flügel und besinnt sich. Dann bereitet er den Tisch, während er dem Stein zuhört, setzt zu einem Lied an, das er selbst nicht kennt, und wartet auf alte Freunde.“


Die drei Träume und die Höhle

Treffen des Rabenclan e.V.

anläßlich von Samhain

(30.10. bis 02.11.14)

in der Kakus-Höhle (Mechernich)

Mehr Informationen hier…

Silvester-Treffen 2013

Wer will ich gewesen sein?

(27.12. 2013 – 01. Dez. 2014)

Der Dritte Ort trifft sich mal wieder zum Jahreswechsel. Wir haben uns diesmal entschlossen, auf dem Silvester-Treffen 2013 in erster Linie sogenannte „Weltverbesserer“, „Gut-Menschen“ und/oder „Do-Gooder“ zu versammeln – wir kennen in unserem persönlichen Umfeld eine ganze Reihe. Damit meinen wir Menschen, die einen Hang dazu haben, uneigennützig und mit Hingabe sich für das Glück anderer einzusetzen. Wir wollen also engagierte Menschen versammeln, die Gemein-Wohl schaffen – ganz gleich, ob sie das durch eigene Projekte/Aktionen tun oder sich an Projekten/Aktionen anderer beteiligen und unabhängig davon, ob sie aktuell engagiert sind oder dies hauptsächlich in der Vergangenheit waren und nun eine Auszeit brauchen. Wir glauben, dass solche Leute ganz eigene Fragen, Themen, Sorgen und Schwächen haben und es ihnen gut tut, sich im überschaubaren Kreis mit „Gleichgestrickten“ über Erfahrungen, Vorhaben, Sackgassen, Irrläufer auszutauschen. Uns geht es also um eine Gelegenheit zum freien Austausch unter Gleich/Ähnlichgesinnten: Was sind aktuelle oder zukünftige Vorhaben? Was habt wurde erreicht? Was sind Wünsche, Ziele, Nöte? Wo verrennt man sich und verliert sich oder andere aus den Augen? Wer kann wen unterstützen? Oder auch mal ausbremsen? Es sind diesmal genug Verrückte da, die sich mit Euch austauschen wollen und können.

Selbstverständlich freuen wir uns, wenn Ihr eigene Programmangebote, Beiträge oder was auch immer zur Verschönerung und Bereicherung des Jahresausklangs einbringen wollt. Insgesamt stehen uns ein kuscheliges Kaminzimmer für besondere Runden und zwei Seminarräume zur Verfügung, die man nutzen kann. Wichtig ist uns: der Wille, eine gemeinsame Zeit und einen gemeinsamen Raum zu schaffen, der jede und jeden einschließt, der das möchte und soweit er/sie das möchte; die Offenheit von allen Teilnehmerinnen der gesamten Gruppe gegenüber; der Wunsch, das Leben der anderen durch das eigene zu bereichern – indem man ist, was man tut.

Mrz 302012

Tonosterhasi bei Blumen

Osterhasi 2012

 

am 09. April 2012, 12:00 Uhr

Es ist wieder soweit: Wie jedes Jahr treffen wir uns an Ostern (diesmal Ostermontag!) zum Frühstück inklusive Jagen von Ostereiern und Osternestern. Eingeladen ist jede und jeder, die uns kennt und mag.

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Hier die Spielregeln:

  • Jede Person, die mitmachen will, ob Kind oder Erwachsener, bringt ein Nest mit: mit Eiern und Häschen und Bonbons und Hühnchen und Gras, aber gerne auch mit ungewöhnlichem Inhalt oder kleinen Geschenken. Letzteres kann was Gebrauchtes sein, das einen neuen Besitzer sucht, oder was Neues, ganz wie mensch will. Richtwert für so ein Nest: rund 10 EUR – wem das zu viel ist, fragt andere um Unterstützung, das klappt eigentlich immer.
  • Das Nest kann von jedem gefunden werden, es macht also keinen Sinn, es einer speziellen, konkreten Person zu widmen. Kids wie Erwachsene freuen sich, wenn auch Nester im Umlauf sind, die ihrem jeweiligen Alter entsprechen. Am besten sich vorher mal bei den anderen umhören, wer kommt.
  • Natürlich werden die Nester geheim herbeitransportiert (Tüten,Taschen), sonst weiß ja jede(r), was es gibt.
  • Es gibt zwei Runden und zwei Gruppen. Gruppe A versteckt in Runde 1 die Nester für Gruppe B, und Gruppe B sucht. In Runde 2 versteckt Gruppe B die Nester für Gruppe A, und Gruppe A sucht.
  • Wer was auf dem Gelände versteckt, versteckt’s gescheit- das heißt: Richtig gescheit. Nix mit „kurz mal hinter die Tür stellen“.
  • Wer nichts mitbringt oder zu faul zum Suchen ist, bekommt auch nichts.
  • Verhandlungen, Drohungen, Tauschen von Nestern und Nest-Innereien sowie Seitengeschäfte sind wie immer am Schluss möglich.

Osternest

Essen: Bringt jeder selber mit. Von Brötchen über Marmelade, Schinken, Müsli, Getränken bis hin zu (jepp!) Eiern ist alles willkommen.

Datum & Zeit: Montag, 09. April 2012, 12 Uhr – 16 Uhr

Kontakt & Rückfragen: am besten per email: siehe hier.

Orangleuchtende Tulpe

Ein buntes Blumenalphabet

von Stephan für den Dritten Ort

April, Sonntagmorgen, Ostern. Der Garten wird dekoriert. Der Tisch drapiert. Die Eier gekocht. Die Sonne strahlt wie im Sommer. Die Gäste kommen pünktlich und alle haben einen Osterhasen im Gepäck. Die Bahn streikt und kein Zug brettert durch die Gartenkolonie. Osteridylle aus dem Bilderbuch. Ein Hintergarten der Berliner Straße. Ein gemütliches Brunchbuffet ist aufgebahrt und jeder neue Gast füllt es auf. Brötchen, Eier, Obst, Salat, Käse, Wurst, Sprossen, Getränke und viel andere Leckereien. Kaffeeduft liegt in der Luft. Wäre da nicht der portable CD-Player mit dem „Amelie“-Sound, es könnte auch vor fünfzig Jahren oder mehr sein.

Gesprenkelt ein Holztischlein hier, ein Holztischlein da. Der Haupttisch versucht sich unter den Schirm zu zwängen, damit er nicht von der Sonne gebleicht wird. Der Nebentisch hat schon durch seinen Namen kaum eine Chance auf Schatten. Sonnenresitente Zweibeiner nehmen auf Stühlen Platz, die nicht mehr unter die „Schirmherrschaft“ passen.

Lugh ist schonungslos!

Der Blumenschmuck ums Festgelage ringt gegen den Wasserverlust. Wie lange werden Löwenzahn, Narzissen, Rhododendron, Flieder gegen das allmächtige Zentrums unseres Planetensystems standhalten!? Zum Glück gibt es kleinen Inseln im luftigen Schattenhain. Der Nachwuchs hat schlau zuerst die kühlen Plätze ausgemacht. Im Schutz der langen Arme des Wurzelwerks sitzen sie entspannt und beobachten das rege Treiben: „Gibt es nur Milch, außer Kaffee?“ hört man einen neugierig fragen. „Nein, Saft in großen Mengen kredenzt man am Haupttisch!“ Die eine oder andere Rhododendronblüte ist noch mit der plötzlichen Zwangsverlegung zum Portal des Gartentempels beschäftigt und überlegt , ob dies nun ihr Einverständnis hat.Kinder und Erwachsene räkeln sich auf der Wiese

Strohbüschel hier. Strohbüschel da. Ein paar werden liebevoll von einem grünen Schleier an der Tempelsäule umarmt, die Nächsten aalen sich im Osterhasenpool. Die Schubkarre freut sich über die Fülle und Aufmerksamkeit und genießt es, geschmückt und aufgemotzt Gastgeber für den Ehrengast zu sein.
Ehrengast Hase von und zu Ostern fühlt sich mit „kleinem Schwarzen“ wie Caligula im antiken Rom und mümmelt im Karren zwischen Blau, Gelb, Stroh, Zupfinstrument und Rost, während er den Betrieb ums Kalorienaufnehmen und das bunte Treiben Vis-a-vis gelassen beäugt.

Die farbigen Punkte, die gegenüber schon seit geraumer Zeit von den Zweigen eiern, erinnern an ein buntes Blumenalphabet. Könnten sie es, sie würden dem wuseligen Trubel unter sich ab und an auf Schultern oder Köpfe tropfen. Doch da dem nicht so ist, begnügen sie sich mit ungewollt spontanen Streicheleinheiten von zu Großgeratenen. Der aufgeplusterte Nachbar strahlt blendend, pfauenartig weißer als weiß im rekordverdächtigen Tageshell und versucht damit auch den unichromen Narzissen und bicoleuren Rosen Paroli zu bieten.

Ein altes Buch lehnt lässig an der Balustrade der hybriden Jagdhüttenlaube, erinnert sich an alte Zeiten, als man Buchstaben auf Blattwerk buchstäblich noch als etwas Besonderes ansah, freut sich unter dem Dach dieser Menschen zuhause zu sein und wünscht sich nochmal ordentlich vom Hausherrn durchkämmt zu werden – wie damals… als sie allein im Bett lagen… Was hat er es geschätzt!
Ein Schleier streichelt es sanft über sein Antlitz und holt es in die Gegenwart zurück. Der weiße Behang im kemenatenartigen Séparée wiegt sich in einer seichten Böe, die vorrübergehend Kühlung bringt, während die Papphühner um ihren sicheren Platz an der Sonne ringen. Leider finden sie sich immer besiegt und kopfüber im Gebüsch liegend wieder. Sie müssen sich von emsigen Ameisen und eifrigen Käfer überqueren lassen und ihrer Angewiesenheit auf Hilfe von anderen hingeben.

Gruppe frühstücktAls die Hilfe sie behände wieder an den Nagel hängt, fehlt die Hälfte der Gartenschar und die andere wandert scheinbar ziellos durch Dickicht. Alle haben ein Körbchen in der Hand aus den schokoladensüßes Wehklagen zu hören ist. „Nein, nein! Viel zu heiß! Hilfe ich schmelze!“ „Ist Ostern immer so laut und heiß?“, fragt ein kleines Schokoladenei seine Leidensgenossen im Plastikgras. Doch das große Ei sagt nur:“ Ich weiß es nicht, es ist auch mein erstes Mal, aber hier hinter dieser Schachtel ist es einigermaßen auszuhalten und hoffe jetzt es ist bald vorbei!“ Es hat den Satz noch nicht beendet, da sitzt das Körbchen plötzlich im Schatten und ein aufatmendes Stöhnen aller Korbbewohner raunt durchs Gebüsch.
Überall hört man bald erleichtertes Aufatmen. Dann ein lautes Geschrei und Durcheinander: „Da ist er, schnell! Ich hab ihn gesehen! Das war er! Kommt!“

Woraufhin die Gitarre, die nach ein paar Streicheleinheiten achtlos auf einem Stuhl liegen gelassen war, diesem eben jetzt erzählt, dass alle wieder kommen und planlos durch die Wiesen hüpfen, wohl um die versteckten Körbchen zu finden: “ Dabei sind doch sogar die Rufe und das Stöhnen der Pfefferminzplätzchen mit Schokoüberguss durch die versiegelten Schachteln mehr als deutlich zu vernehmen!“
Nach der Befreiung auch des letzten Hasen, erfreut sich eine Wolldecke über starke Frequentierung. Nach und nach ist kein Platz mehr auf ihr frei – ja, es werden sogar noch andere dazu gezogen.
Ein blauer Propeller beschreibt die Situation von oben so: „Von hier oben scheinen sich alle um ein Kartenspiel gruppiert zu haben. Nur einige wenige sitzen noch auf den Stühlen.“ Einige Seifenblasen bestätigen die geschilderten Eindrücke, ehe sie lustvoll floppend auf den Decken versiegen.

Eine Biene beschwert sich noch über das unachtsame Auf-sie-legen, surrt dann aber sichtlich unversehrt und vor sich hin brummend zu ihrer nächsten Station weiter: den Rosen.
Mit etwas hängenden Köpfen – entweder wegen Restalkohol oder heftiger Sonneneinwirkung-, aber aus sicherer Entfernung beobachten die orange-gelben Züchtungen, wie der Geräuschpegel von Moment zu Moment lauter wird. Dies zieht sich eine ganze Weile hin. Ähnliches wie: „Blumenalphabet?!?“, „Elektrischer Bratwender!“ ist ab und an zu hören.

Mann und FrauFuss

Erst als Apollo die ersten Sonnenstrahlen ums Haus herum geritten hat, scheint sich die Menschentraube wieder voneinander lösen zu können. Und als die Schatten immer länger werden lichtet sich auch die Schar merklich. Mit Ankunft der Dämmerung werden die ersten müde und verabschieden sich.
Ein Pizzaservice ist schon was Feines! Während man auf ihn wartet, räumt man die nötigsten Dinge schon einmal ins Haus. Mit dem Verzehr der Lieferung kehrt Ruhe und Besinnlichkeit ein und die herumstreunenden Katzen bieten sich ein Duell im Licht ein- und ausschalten, welches durch Bewegungsmelder reguliert wird. Dieses Duell läutet dann auch den Abschluss des Tages ein.

Ein nettes Ostersonntagtreffen im Dritten Ort findet sein Ende und lässt auf ein baldiges Wiedersehen hoffen.

Apr 102011

Stoffosterhasi hinter Brunnen

„Osterhasi 2011“

am 24. April 2011, 12:00 Uhr

Es ist wieder soweit: Wie jedes Jahr treffen wir uns am Ostersonntag zum Frühstück inklusive Jagen von Ostereiern und Osternestern. Eingeladen ist jede und jeder, die uns kennt und mag.

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Hier nocheinmal die Spielregeln:

  • Jede Person, die mitmachen will, ob Kind oder Erwachsener, bringt ein Nest mit: mit Eiern und Häschen und Bonbons und Hühnchen und Gras, aber gerne auch mit ungewöhnlichem Inhalt oder kleinen Geschenken. Letzteres kann was Gebrauchtes sein, das einen neuen Besitzer sucht oder was neues, ganz wie mensch will. Richtwert für so ein Nest: so rund 10 EUR – wem das zu viel ist, fragt andere um Unterstützung, das klappt eigentlich immer.
  • Dieses Nest kann von jedem gefunden werden, es macht also keinen Sinn, es einer speziellen, konkreten Person zu widmen. Kids wie Erwachsene freuen sich, wenn auch Nester im Umlauf sind, die ihrem jeweiligen Alter entsprechen. Am besten sich vorher mal bei den anderen umhören, wer kommt.
  • Natürlich werden die Nester geheim herbeitransportiert (Tüten,Taschen), sonst weiß ja jede(r), was es gibt.
  • Es gibt 2 Runden und 2 Gruppen. Gruppe A versteckt in Runde 1 die Nester für Gruppe B und Gruppe B sucht. In Runde 2 versteckt Gruppe B die Nester für Gruppe A und Gruppe A sucht.
  • Wer was auf dem Gelände versteckt, versteckt’s gescheit- das heißt: Richtig gescheit. Nix mit „kurz mal hinter die Tür stellen“.
  • Wer nichts mitbringt oder zu faul zum suchen ist, bekommt auch nichts.
  • Verhandlungen, Drohungen, Tauschen von Nestern und Nest-Innereien sowie Seitengeschäfte sind wie immer am Schluss möglich.

Osternest

Essen: Bringt jeder selber mit. Von Brötchen über Marmelade, Schinken, Müsli, Getränke oder (jepp!) auch Eier ist alles willkommen.

Datum & Zeit: Sonntag, 24. April 2011, 12 Uhr – 15 Uhr

Dez 042010

Cornucopia

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Ein Wintertreffen
zu den Ursprüngen der Saturnalien

30. Dezember bis 2. Januar

Köln

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“Was machten die Menschen, bevor es Kühlschränke gab? – Sie veranstalteten eine Party.“
Roberto Verzola

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Geplante Programmpunkte:

Entsteht gerade. Erste Vorschläge: Anfahrt Donnerstags, Kuscheln vor dem Ofen, Filmabend mit Stefans Beamer, Rodelfahren, Bade-Sauna-Nachmittag, Sylvester-Party, Wahrheit oder Konsequenz (alternativ Flaschendrehen), Frühstücken, Rotwein, Plätzchen, Spaghetti Pesto, Spazieren

Unterkunft: Wohnungen der Beteiligten, wir kommen auf 14 Schlafplätze, wovon bisher 6 belegt sind

Kosten: Wir legen für Essen und Programm zusammen und schauen, wer mehr hat und wer weniger.

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Hintergrund:

Die Saturnalien waren ein mehrtägiges ausschweifendes römisches Fest, das Mitte/Ende Dezember zu Ehren des Gottes Saturn (griech. Kronos) stattfand. Es erinnerte an seine einstige Herrschaft, das goldene Zeitalter des Lebens: “Die Menschen des goldenen Geschlechts lebten wie Götter, ihr Gemüt von Sorgen befreit, fern von Mühen und von Trübsal. Lastendes Alter drückte sie niemals, sie blieben sich immer gleich an Füßen und Händen, freuten sie sich bei Gelagen, entrückt stets jeglichem Übel. Sie starben wie vom Schlaf übermannt. Keine Güter missten sie. Gerne gab das nahrungsspendende Saatland ihnen die Frucht von selbst und in Hülle und Fülle. Ganz nach Belieben verrichteten sie gemählich ihr Tagwerk im Besitze der reichlichsten Gaben, mit Herden wohl gesegnet und mit den seligen Göttern befreundet.” (Hesiod)

Unser Leben ist auf Überfluss aufgebaut. Wir leben so gut wie noch nie und vernutzen unsere natürlichen Ressourcen so als ob es kein Morgen gäbe. Doch Umweltwissenschaftler warnen, uns dass die Prognosen, die das Buch “Die Grenzen des Wachstums” vor 30 Jahren verkündete, hinsichtlich der Übernutzung der Ressourcen tatsächlich eingetroffen sind, was einen Kollpas unserer Wirtschaft in den nächsten 50 Jahren wahrscheinlich macht. Man warnt uns, dass wir uns auf Zeiten einstellen müssen, in denen wir wesentlich bescheidener wirtschaften werden müssen, auch im Alltag. Unser Leben ist auf Knappheit aufgebaut. Denn wir leben in einer Marktgesellschaft, in der Knappheit wichtig ist, damit die Dinge einen relevanten Preis erhalten und verkauft werden können. So können wir alle Geld verdienen. Und das brauchen wir um uns in dieser Welt zu ernähren, Freunde zu treffen, Glück zu erfahren. Man sagt uns, das ein anderes Leben möglich ist, in dem Geld keine Rolle spielt und alles auf dem Schenken beruht.

Die einen appellieren an die Eigenverantwortung und sagen: “Unsere Welt ist nicht gerecht, aber im Überfluss. Jede kann erreichen, was immer sie will. Es liegt an Dir.” Andere betonen die Kunst der Bescheidenheit, um im Leben glücklich zu werden. Wieder anderen ist es dagegen ein Anliegen, dass es allen gut geht. Eine Welt im Überfluss kann für sie nur von den Menschen gemeinsam geschaffen werden kann – als Menschheit insgesamt oder zumindest in großen oder kleinen Gemeinschaften.

Was denn nun??? Können wir überall Fülle haben, in unserem persönlichen Alltag, als Mitglieder der westlichen Gesellschaft, als Menschheit? Wo können wir aus Knappheiten Fülle schaffen und wie? Wo sollten wir aus Fülle Knappheiten schaffen? Wo ist Knappheit angenehm und sexy?

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Über all diese Fragen werden wir auf dem Sylvestertreffen nicht nachdenken. Das lassen wir Saturn und Kronos tun, denn es ist schließlich ihr Fest. Wir lassen es uns einfach gut gehen und beschäftigen uns ganz praktisch mit Fülle und Wohlstand. Und ein paar gute Gedanken, wie wir unser Leben schöner gestalten können, werden wir schon antreffen.