Wissen

Vortrag: Einblicke in die Philosophie von Body Play

16. März: In unserem Alltag folgen wir oft unreflektiert Sprachgewohnheiten, die durch unsere Kultur und Geschichte vermittelt sind, z.B. bei Begriffen wie Berührung, Körper, aktiv/passiv, Widerstand, Gewalt. Doch die unreflektierte Sprachverwendung und damit auch die Kategorisierung von dem, was geschieht, steht oft dem realem Erleben im Weg – und bisweilen auch dem eigenen sinn­lichen Genuss.

Can´t take my eyes off you

24. Feb. – Der Vortrag wirft einen Blick auf diese Idee der romantischen Liebes und die damit zusammenhängenden Erzählungen und Konventionen, auf ihren geschichtlichen Hintergrund und gesellschaftliche Zusammenhänge.

Vortrag: Gieb jedem seinen eignen Tod

Vortrag des Palliativmediziners Dr. Matthias Gockel: Wer stirbt woran in welchem Alter? Welche Prioritäten setzt der heutige Gesundheitsapparat beim Sterben? Wie und worüber reden Ärzte und Pflegepersonal hinsichtlich das Sterbens und warum reden sie so? Was sind typische Sterbeverläufe, in körperlicher Hinsicht, aber auch in emotionale Hinsicht? Gibt es Unterschiede zwischen Jungen und Alten? Auf was sollten wir uns vorbereiten?

Vortrag: Sex und Liebe im Plural

Was haben Marsmenschen, Feministinnen, Hexen und Apple-Verkäuferinnen mit der Geschichte der Polyamory zu tun? Woher kommen solche englischen Begriffe wie „primary“ oder „poly-fidelity“, was bedeuten sie und wer hat sie mit welchen Interessebei den Polyamoren eingebracht? Stimmt das eigentlich, was in der Presse so an Gemeinplätzen über Hippies, Studentenrevolte, Swingerinnen und lüsterne Esosekten wiedergekäut wird?

Cologne Commons 2013

Vom 17. bis 18. Oktober findet zum dritten Mal die »Cologne Commons« statt – eine Verbindung aus Festival und Konferenz zu frei zugänglicher Kunst, Kultur und Wissenschaft sowie gemeinschaftlich genutzten Ressourcen des täglichen Lebens. Der Dritte Ort wird die Konferenz vor Ort organisatorisch unterstützen.

Götter und Menschen

In welchem Sinne ist die Behauptung, dass Griechen und Römer keine Religion kannten, plausibel? Warum gibt es den Begriff „Hindu“ als Religionsbezeichnung im heutigen Sinne erst seit Beginn des 19. Jahrhunderts – und wieso gab es zuvor nichts Vergleichbares an seiner Stelle? Und wie kann es sein, dass in einer deutschen Übersetzung eines Verses aus der Bhaghavad-Gita von einer „Wunschkuh“ die Rede ist, während es in der englischen Version der gleichen Textstelle sinngemäß heißt, dass „selbstloser Ritualdienst zur Erfüllung des Verlangens führt“? Mit solchen Fragen befassten sich die Teilnehmer eines theoretischen Workshops vom 8. bis 10. August 2008 in Köln, der von der naturreligiösen Interessenvertretung „Rabenclan – Verein zur Weiterentwicklung heidnischer Traditionen“ und dem Dritten Ort veranstaltet wurde.

Von Ritualen und heiligen Maulwürfen

Unsere Magisch-Poetische Handlungsgesellschaft veranstaltete in Kooperation mit dem Rabenclan – Verein zur Weiterentwicklung heidnischer Traditionen in Köln vom 5. bis 7. Oktober 2007 einen Workshop mit dem Kulturtheoretiker PD Dr. Narahari Rao (Universität Saarbrücken) zu grundlegenden Fragen beim Verständnis animistischer und und polytheistischer Traditionen.