Polytope Morgengesellschaft

Positiv den Tag beginnen!

Alle paar Wochen trifft sich die Polytope Morgengesellschaft zur Konversation und leckerem Sonntagsbrunch. Als Anheizer oder Vorgruppe laden wir uns jeweils Künstler, Aktivisten, Musiker, Denker oder Forscher ein, vielleicht gibt’s auch mal ein Spiel. Die Hauptgruppe sind dann die Gäste selbst. Die Polytope Morgengesellschaft ist also kein Veranstaltungsangebot, das man als passiver anonymer Konsument buchen kann. Sie ist ein Treffpunkt für polytische Menschen – um sich wohlzufühlen und sich auszutauschen.

Wer teilnehmen will, muss persönlich empfohlen sein – oder unterhaltsam, charmant, intelligent, attraktiv oder wohlwollend. Eine dieser Eigenschaften reicht, abgesehen vom Wohlwollen, das ist immer Pflicht. So oder so: unsere Salonière hat das letzte Wort.

Wir nehmen uns die Freiheit ungewöhnliche Menschen, Projekte, Töne und Gedanken einzuladen – je nachdem, worauf wir gerade Lust haben und was wir anregend finden. Das Themenspektrum wird vielfältig sein, aber nicht wahllos. Im Zweifelsfall gilt im mehr oder weniger übertragenen Sinn die Devise einer Gastgeberin, die ausgesprochen weise war, wenn es um die Einschätzung von Themen und Menschen ging: „Il faut plus d’esprit pour faire l’amour que pour conduire des armées.“

Das ganze ist ohne kommerzielles Interesse. Um den Brunch und die Anreisekosten derjenigen zu finanzieren, die wir für einen Vortag oder Darbietung einladen, wird aber eine kleine Steuer erhoben. Ihre Höhe hängt von der Anzahl der Teilnehmer, Örtlichkeit und Gastgeber (oder gastgebenden Café) ab und liegt zwischen 10-15 EUR . Nach Absprache kann auch in Naturalien (Kuchen, Salate, Würste), Mineralien oder Dienstleistungen aller Art bezahlt werden.

Anmeldungen sind vorab notwendig, damit wir planen können.

Spirale

„Leben in Freiheit, Freundschaft, Schönheit“

Der Frühling beginnt und
der Dritte Ort stellt sich vor

am 22. März 2009, 12:00 Uhr, Polytope Morgengesellschaft

Die Winterpause ist vorbei und es geht weiter mit unserem Morgensalon, der Polytopen Morgengesellschaft. Für diesen Salon sind zwei Programmpunkte vorgesehen. Wir sind oft gefragt worden, was wir eigentlich vorhaben. Zum einen wollen wir an diesem Morgen Ziele, Träume, Projekte und den überschäumenden Tatendrang des Dritten Orts vorstellen.Was verbirgt sich z.B. hinter dem Projekt „Aphrodisischer Tempel“? Wie können wir ein zwischenmenschliches Gewebe, ein soziales Netz spinnen, das Menschen trägt, die mit mehr als einem Liebsten Bett und Tisch teilen? Warum wollen wir eine neue Form von Wissenszentrum gründen, in dem theoretisches Nachdenken Hand in Hand geht mit dem praktischen Austausch einer lokalen Gemeinde? Und was hat das alles mit der Idee einer raumverbindenden Gemeinschaft zu tun?

Bei dieser Präsentation geht es uns nicht darum, neue Mitstreiter für den Dritten Ort zu rekrutieren, sondern zur Diskussion und zur Vorstellung eigener Projekte und Ideen der zahlreich erscheinenden Salongäste anzuregen. Im zweiten Teil des Salons möchten wir deshalb eine Gelegenheit zum Vernetzen bieten: Wir wollen hören, was andere machen, was ihre Ideen, Absichten und Meinungen sind, wo Schnittmengen liegen.

Dies ist eine Veranstaltung im Rahmen der Polytopen Morgengesellschaft. Was das ist und wie sie funktioniert, erfährt ihr hier.
Wer interessiert ist und uns nicht kennt, möge sich bitte frühzeitig bei uns melden.

Essen:

Datum & Zeit: Sonntag, 22. März 2009, 12 Uhr

Kosten: Wir wollen selbstverständlich keinen Gewinn mit der Veranstaltung machen; also ist der Eintritt frei. Wer den Brunch genießen will, muß aber was mitbringen. Und wir freuen uns für Spenden für die Infrastruktur und Grundversorgung. Also werden wir wie jedesmal wieder Geld sammeln.

Gandalf Lipinski

„Musenkuss von hinten“

Über die doppelte Wirklichkeit im rituellen Spiel der Gemeinschaft und anderen Grenzgebieten
mit Gandalf Lipinski

am 26. Oktober 2008, 12:00 Uhr, Polytope Morgengesellschaft

Für den 26. Oktober laden wir zu unserem nächsten Sonntagsbrunch ein, der wieder im französischen Kunstbistro „L’Aristokrassie“ mit seinen leckeren Pasteten, französischen Nuss-Salami und warmen Kuchen stattfinden wird. Unser Gast wird diesmal der Theaterregisseur Gandalf Lipinski (58) sein, der uns etwas über das Rituelle Spiel und Gemeinschaftserfahrungen erzählen wird.

Das Rituelle Spiel ist eine spezielle Form des Körpertheaters. Es ist eine konzentrierte Form der Gruppenimprovisation und dient dazu, gemeinschaftlich und ganzheitlich ein Thema zu erkunden, das eine Gruppe oder Gemeinschaft von 8-15 Spielerinnen und Spieler umtreibt: Sich selbst körperlich, stimmlich, emotional und geistig erforschen, austoben und ausdrücken, persönliche Erfahrungen dem kollektiven Prozess zur Verfügung stellen, Muster des kollektiven Unterbewussten aufspüren und gestalten. Gandalf wird eine Einführung geben, wie dieses Spiel für gemeinscahftliche Projekte genutzt werden kann.

Wer Gandalf Lipinski trifft, fühlt sich unwillkürlich an einen feingeistigen Typus an Shakespeare-Schauspieler englischer Herkunft erinnert: Ein Prospero, der aus der Bühne gesprungen ist, und nun als selbstironischer, büchersammelnder Gentleman unter uns wandelt. Seinen markanten Vornamen hat er schon lange vor dem jüngsten Tolkien-Hype erhalten. Und doch spiegelt der Name seine Verbundenheit mit magisch-mythischen Stoffen. Gandalf ist seit über zwanzig Jahren Lehrer für Körpertheater, theatrale Tiefenarbeit und Rituelles Spiel.

Sein Diplom machte Gandalf als Schauspieler und Probenleiter an der Schauspielabteilung der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Später wurde er Mitbegründer der Theaterwerkstatt Hannover, Gründer und künstlerischer Leiter der Theaterschule TOC und des künstlerischen Langzeitprojekts ensemble 90, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Theatertherapie. Zugleich ist der Mann ein künstlerisch-politischer „Hans Dampf in allen Gassen“: Seit langen Jahren ist er ein Aktivist bei jenen Bemühungen im grün-alternativen Lebensmilieu, die basisdemokratische, kommunitäre und zugleich globalisierungskritische Ansätze mit spirituellen, tiefenökologischen und persönlichkeitsbildenden Praktiken zusammenführen möchten – das ganze wird oft als „kulturkreative Bewegung“ etikettiert. Gemeinsam mit weiteren Mitstreitern gründete er den Bildungsverein „Konvergenz-Gesellschaft„. Ziel der Arbeit ist sowohl ein kritischer Blick für historische, politische und gesellschaftliche Zusammenhänge als auch der Aufbau von persönlicher und sozialer Kompetenz und Verantwortungsbereitschaft.

Dies ist eine Veranstaltung im Rahmen der Polytopen Morgengesellschaft. Was das ist und wie sie funktioniert, erfährt ihr hier.
Wer interessiert ist und uns nicht kennt, möge sich bitte frühzeitig bei uns melden.

Essen: Ganz wichtig das Thema, schließlich ist es ja ein Sonntagsbrunch. Wir bekamen das Angebot, unsere Polytope Morgengesellschaft im französischen Kunstbistro L’Aristokrassie stattfinden zu lassen. Machen wir natürlich, denn wir kennen keinen Sonntagsbrunch, der so leckere Pasteten, französische Salami und Käsespezialitäten bereit hält wie der von Christine. Und dann hoffen wir natürlich auf den warmen Kuchen.

Veranstaltungsort: L’Aristokrassie im Belgischen Viertel in Köln; Bismarkstrasse 41, 50672 Köln; unweit der U-Bahn Stationen „Friesenplatz“, „Hans Böckler Platz“, „Köln West“, Anfahrt hier.

Datum & Zeit: Sonntag, 26. Oktober 2008, 12 Uhr

Kosten: Wir wollen selbstverständlich keinen Gewinn mit der Veranstaltung machen; also ist der Eintritt frei. Wer den Brunch genießen will, der natürlich was kostet, regelt das also mit der Theke. Die Anreise von Jony Freudentahl aus Berlin muß aber von uns finanziert werden. Also werden wir – wie beim letzten Mal – wieder Geld sammeln.

Jony Freudenthal

„Dann tränkst Du mir den dürren Wald…“

Literarisch-musikalischer Morgen
der sinnlichen Zweideutigkeiten

mit Jony Freudenthal

am 21. September 2008, 11:00 Uhr, Polytope Morgengesellschaft

Mitte Juli 2008 startete unser Morgensalon – die Polytope Morgengesellschaft -, der erste Gastredner war Sten Linnander. Nun wollen wir für den 21. September, 11 Uhr ein zweites Mal zum Sonntagsbrunch einladen, der selbstverständlich wieder im französischen Kunstbistro „L’Aristokrassie“ mit seinen leckeren Pasteten, französischen Nuss-Salami und warmen Kuchen stattfinden wird.

Unser Gastkünstler ist diesmal die Sängerin Jony Freudenthal. Jony Freudenthal liest, spricht und singt erotische Märchen und Lyrik aus der Feder der Berliner Autorin Anna Kühne. Wenn sie singt, begleitet sie sich mit einem auf deutschen Bühnen nur sehr selten anzutreffenden Instrument – einer über hundert Jahre alten Konzertina, deren Klang allgemein eher mit poltrigen Matrosentänzen in Verbindung gebracht wird als mit anspruchsvoller Bühnenkunst. Ihre Musik ist eher von altdeutschen und keltischen Traditionen beeinflusst – eine faszinierende Mischung. Das passt sehr schön zu Anna Kühnes Märchen, Liedern und Gedichten, deren Sprache oft ähnlich altertümlich daherkommt, ohne dabei antiquiert zu wirken. Wir finden: Mit ihrem hellen, klaren, dabei jedoch sehr wandlungsfähigen und ausdrucksstarken Sopran schlägt Jony Freudenthal ihre Zuhörer in magischen Bann. Passt also…

Dies ist eine Veranstaltung im Rahmen der Polytopen Morgengesellschaft. Was das ist und wie sie funktioniert, erfährt ihr hier.
Wer interessiert ist und uns nicht kennt,
möge sich bitte frühzeitig bei uns melden.

Essen: Ganz wichtig das Thema, schließlich ist es ja ein Sonntagsbrunch. Wir bekamen das Angebot, unsere Polytope Morgengesellschaft im französischen Kunstbistro L’Aristokrassie stattfinden zu lassen. Machen wir natürlich, denn wir kennen keinen Sonntagsbrunch, der so leckere Pasteten, französische Salami und Käsespezialitäten bereit hält wie der von Christine. Und dann hoffen wir natürlich auf den warmen Kuchen. Ab 13 Uhr gibt’s dann wahrscheinlich wieder Musik, wer ist noch nicht klar…

Veranstaltungsort: L’Aristokrassie im Belgischen Viertel in Köln; Bismarkstrasse 41, 50672 Köln; unweit der U-Bahn Stationen „Friesenplatz“, „Hans Böckler Platz“, „Köln West“, Anfahrt hier.

Datum & Zeit: Sonntag, 21. September 2008, 11 Uhr

Kosten: Wir wollen selbstverständlich keinen Gewinn mit der Veranstaltung machen; also ist der Eintritt frei. Wer den Brunch genießen will, der natürlich was kostet, regelt das also mit der Theke. Die Anreise von Jony Freudentahl aus Berlin muß aber von uns finanziert werden. Also werden wir – wie beim letzten Mal – wieder Geld sammeln.

Und an alle Besucher, die über’s Wochenende kommen oder aus Köln stammen: Denkt an die Demo und die Blockade gegen den Kölner Rassistenkongress:

Demo Sa. 20.Sept. ab 9 Uhr
und
Konferenz-Blockade ab morgens.

Jul 132008

Frau vor Erdkugel

„EARTH-A-LIVE“

Ein planetarisches Kunstprojekt
von Sten Linnander

am 13. Juli 2008, 11:00 Uhr, Polytope Morgengesellschaft

Sten Linnander präsentierte ein Projekt, durch das es möglich wird unseren Planeten als Kunstwerk und als intimen Freund zu erleben. Er ist fest überzeugt: Diese Begegnung mit der Erde könnte uns eine neue, gemeinsame, für alle ersichtliche Perspektive für das Leben auf unserem Heimatplaneten bieten. Sie öffne Tore für ein neues Bild der Erde, aber auch für ein neues Bild des Menschen und unserer intimen Verbindung mit der Erde und dem Universum.

Wie es zu diesem Projekt kam ist eine geistige Abenteuerreise für sich, von der Sten Linnander (58) berichten wird. Der Sohn eines schwedischen Juristen in internationalen Regierungsdiensten und einer frühen Aktivistin gegen Frauenbeschneidung wuchs u.a. im Nepal und Afghanistan auf und studierte später Geophysik. Der humorvolle, kosmopolitische Freigeist bewegt sich seit langen Jahren in alternativen Forschungszusammenhängen jenseits des wissenschaftlichen Mainstreams und steht im Austausch mit den ungewöhnlichsten Denkern, Bastlern und Erfindern. Als Kenner vieler sozialer Experimente war er vor 30 Jahren am Aufbau eines umfassend angelegten, alternativen Gemeinschafts- und Siedlungsprojekt beteiligt, das er Mitte der 90er verließ. Derzeit kümmert er sich darum, dass ein Satellit mit bemerkenswerten Aufgaben ins Weltall kommt.

Wir sind gespannt.

Dies ist die erste Veranstaltung im Rahmen der Polytopen Morgengesellschaft. Was das ist und wie sie funktioniert, erfährt ihr hier.
Wer interessiert ist und uns nicht kennt,
möge sich bitte frühzeitig bei uns melden.

Essen: Ganz wichtig das Thema, schließlich ist es ja ein Sonntagsbrunch. Wir bekamen das Angebot, unsere Erste Polytope Morgengesellschaft im französischen Kunstbistro L’Aristokrassie stattfinden zu lassen. Machen wir natürlich, denn wir kennen keinen Sonntagsbrunch, der so leckere Pasteten, französische Salami und Käsespezialitäten bereit hält wie der von Christine. Und dann hoffen wir natürlich auf den warmen Kuchen. Ab 13 Uhr gibt’s dann Jazz von der Band „Shellac„.

Veranstaltungsort: L’Aristokrassie im Belgischen Viertel in Köln; Bismarkstrasse 41, 50672 Köln; unweit der U-Bahn Stationen „Friesenplatz“, „Hans Böckler Platz“, „Köln West“, Anfahrt hier.

Datum & Zeit: Sonntag, 13. Juli 2008, 11 Uhr

NarzissenPositiv den Tag beginnen!

Alle paar Wochen trifft sich die Polytope Morgengesellschaft zur Konversation und leckerem Sonntagsbrunch. Als Anheizer oder Vorgruppe laden wir uns jeweils Künstler, Aktivisten, Musiker, Denker oder Forscher ein, vielleicht gibt’s auch mal ein Spiel. Die Hauptgruppe sind dann die Gäste selbst. Die Polytope Morgengesellschaft ist also kein Veranstaltungsangebot, das man als passiver anonymer Konsument buchen kann. Sie ist ein Treffpunkt für polytische Menschen – um sich wohlzufühlen und sich auszutauschen.

Wer teilnehmen will, muss persönlich empfohlen sein – oder unterhaltsam, charmant, intelligent, attraktiv oder wohlwollend. Eine dieser Eigenschaften reicht, abgesehen vom Wohlwollen, das ist immer Pflicht. So oder so: unsere Salonière hat das letzte Wort.

Wir nehmen uns die Freiheit ungewöhnliche Menschen, Projekte, Töne und Gedanken einzuladen – je nachdem, worauf wir gerade Lust haben und was wir anregend finden. Das Themenspektrum wird vielfältig sein, aber nicht wahllos. Im Zweifelsfall gilt im mehr oder weniger übertragenen Sinn die Devise einer Gastgeberin, die ausgesprochen weise war, wenn es um die Einschätzung von Themen und Menschen ging: „Il faut plus d’esprit pour faire l’amour que pour conduire des armées.

Das ganze ist ohne kommerzielles Interesse. Um den Brunch und die Anreisekosten derjenigen zu finanzieren, die wir für einen Vortag oder Darbietung einladen, wird aber eine kleine Steuer erhoben. Ihre Höhe hängt von der Anzahl der Teilnehmer, Örtlichkeit und Gastgeber (oder gastgebenden Café) ab und liegt zwischen 10-15 EUR . Nach Absprache kann auch in Naturalien (Kuchen, Salate, Würste), Mineralien oder Dienstleistungen aller Art bezahlt werden.

Anmeldungen sind vorab notwendig, damit wir planen können.